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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gewerbegebiet Fliegerhorst West



Fr34kadelle
24.02.2017, 18:19
http://live.goslarsche.de/images/thumbs/82a75373-13cb-427d-8a7a-31825b3b75fe.jpeg
Wie die GZ berichtet kauft die Bornemann AG (Ein führender Spezialist für GPS-Ortungssysteme für Fahrzeuge, Tiere, etc.) direkt drei Gebäude.
Das Unternehmen war schon vorher in Goslar angesiedelt, hat jedoch in den alten Räumen zu wenig Platz. Gekauft haben sie die Hauptwache Marienburger Straße, das dahinterliegende Verwaltungsgebäude und den angrenzenden Hangar.
Der Kaufvertrag ist bereits unterschrieben. Der Preis bleibt wohl geheim.
Die Marketingleiterin Ivy Bauer sagt, dass an den denkmalgeschützten Gebäuden keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden ,,um den Charme und den Charakter der Gebäude zu erhalten".
Zwei bis drei andere Interessenten sind laut BLB noch dabei, Käufe auf dem Gelände anzustreben. Derweil ist aber noch der Kampfmittelräumdienst unterwegs. In den letzten Tagen wurden schließlich noch zwei Handgranaten (scharf) und Flugzeugmunition gefunden.
Der Artikel der GZ ist leider ein Plus-Artikel, daher hier der Link (http://www.goslarsche.de/lokales/goslar_artikel,-Bornemann-AG-ziehtauf-Fliegerhorst-_arid,1279901.html).

Toni Pepperoni
05.03.2017, 16:55
Und unser OB nimmt seine " Futterluke " auch ziemlich voll - wie immer.

Zitat von OB Junk auf Twitter " Freue mich auf die Dummschwätzerkommentare, die mir immer erklärt haben, dass die Fliegerhorst-Entwicklung nicht funktioniert "

https://pbs.twimg.com/media/C5fb_nLWAAE3_Q0.jpg

Hier der Link (https://twitter.com/oliver_junk/status/835378151798734849)

Gruß Toni

Harzer06
16.03.2017, 18:41
Aktualisierung.
Das Heizwerk wurde abgerissen. Bei einer Umrundung des Geländes waren heute nur noch Grundmauern und Kellerwände übrig. Dafür tummelte sich ein Bagger auf dem Gelände.

G´Auf
Harzer06

Als Nachtrag ein paar Bilder vom Abriß des Heizwerkes und einer (bereits baufälligen) Baracke am Sportplatz.

1645116450164491644816447

G´Auf
Harzer06

Toni Pepperoni
28.03.2017, 17:58
Update 28.03.2017

http://live.goslarsche.de/images/thumbs/df55dc7c-6c9a-43c3-b3ee-63fc961a0395.jpeg

Duo sichert sich Mega-Halle

Der nächste dicke Brocken auf dem Fliegerhorst-Gelände ist verkauft. Heiko Rataj und Carsten Czoske haben die größte Fliegerhalle auf dem Areal gekauft. Laut Folkert Bruns vom Projektentwickler BLB umfasst das gekaufte Gelände rund 18000 Quadratmeter, die Halle selbst komme auf ungefähr 5000. Das Duo Rataj/Czoske betreibt bereits das Integrationszentrum an der Clausthaler Straße zusammen und will nun auch im Bereich Veranstaltungen ein großes gemeinsames Projekt starten. Wie genau das aussieht, wird laut Czoske in den kommenden Monaten geklärt.

Quelle: GZ-Live

Gruß Toni

Toni Pepperoni
31.10.2017, 18:49
Update 31.10.2017

Fliegerhorst: Verein möchte Straßen nach KZ-Opfern benennen

Goslar. Im Bereich Fliegerhorst soll es nun bald vorangehen. Ein neues Quartier soll entstehen und neuen Wohnraum erschließen. Wenn es nach dem Geschichtsverein "Spurensuche Harzregion" geht, dann soll dabei aber nicht die Vergangenheit vergessen werden. Der Verein schlägt vor, Straßennamen nach Opfern der NS-Zeit zu benennen.

Der Verein Spurensuche Harzregion e.V. schreibt dazu:

Ehrung für Walter Krämer in Siegen – wann endlich auch in Goslar?

„Im November 2017 wird Walter Krämer in seiner Heimatstadt Siegen mit einer Briefmarke geehrt – und was geschieht in Goslar, wo er ermordet wurde?
Am 6. November 2017 jährt sich der Goslarer Doppelmord an zwei einstmals bekannten niedersächsischen KZ-Opfern zum 76. Mal. Ihr politischer Werdegang war typisch für die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Aus der Arbeiterbewegung stammend, nahmen sie zunächst mit patriotischer Begeisterung am 1. Weltkrieg teil – Walter Krämer als Matrose, Karl Peix als Soldat. Durch die Weltkriegserfahrung in ihren Anschauungen geprägt wurden sie zu Widerständlern der ersten Stunde und beteiligt sich an den revolutionären Auseinandersetzungen nach dem Krieg. Schließlich stiegen sie in der KPD auf und wurden Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover, der mit dem heutigen Niedersächsischen Landtag vergleichbar ist.

Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix war noch einige Monate an der Organisierung des Widerstandes aus der Illegalität beteiligt. Im KZ Buchenwald trafen sich die beiden wieder und gehörten zur Widerstandszelle im Krankenbau, die für etliche KZ-Häftlinge die Überlebenschance verbesserte. Ihr Wissen um die Korruption im Lager und vor allem die Syphilis-Erkrankung des Lagerführers Koch ließ die beiden zu unliebsamen Zeugen werden. Auf Befehl Kochs wurden sie ins Goslarer „Fliegerhorst-KZ“ geschickt, das Buchenwalder KZ-Außenkommando Goslar, dessen Insassen Zwangsarbeit im Bereich des Fliegerhorstes Goslar verrichten mussten. Dort wurden sie am 6. November 1941 ermordet. Ihre Leichen wurden nach Zeitzeugenaussagen noch am gleichen Tag ins KZ Buchenwald gebracht und dort im Krematorium verbrannt.“
Mord im und am Fliegerhorst Goslar

„Karl Peix wurde auf dem Gelände des Fliegerhorstes Goslar erschossen, Krämer nahe der Sandgrube Hahndorf am nördlichen Försterberg. Es gibt einen Zeugenbericht von Otto Storch, Häftling im Außenkommando Goslar, von 1946, der Auskunft über die Morde an Krämer und Peix gibt: „Bei Walter Krämer hat sich das Verbrechen folgendermaßen abgespielt: 3 Häftlinge marschierten mit 2 Posten in die etwa eine Stunde vom Lager abgelegene Kiesgrube. Dort befand sich eine kleine Holzbude, in der in der Regel das Essen eingenommen wurde. Bisher war es nicht üblich, frühmorgens, nachdem die Häftlinge dort angekommen waren, Wasser zu holen. An diesem Tage mussten die 2 anderen Häftlinge in dieser Unterkunft bleiben. Sie wurden von den Posten bewacht. Walter Krämer musste einen Eimer nehmen, um von der in der Nähe liegenden Quelle Wasser zu holen. Ich bin überzeugt, dass er völlig ahnungslos war. Der 2. Posten ging hinter ihm her. Nachdem sie die Baubude verlassen hatten, fielen kurz hintereinander zwei Schüsse. Die beiden anderen Kameraden wollten nachsehen, wurden aber von dem Posten daran gehindert.“ … „Karl Peix wurde aus dem Kartoffelkeller von dem obengenannten Österreicher herausgeholt, angeblich um Werkzeug zu sammeln. Man hatte außerhalb der Baustellen im Fliegerhorst einige Schaufeln und Hacken hingelegt, und zwar an einem ziemlich einsam gelegenen Ort. Peix ging mit seinem Mörder, um dieses Werkzeug zu holen. Als er sich nach einer Schaufel bückte, bekam er die tödlichen Schüsse.“

Krämer wurde im Jahr 2000 posthum durch den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ für die Rettung von Juden durch die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem geehrt. Im Gegensatz dazu findet der Name Karl Peix in der Geschichtsschreibung kaum Erwähnung – selbst die eigenen Genossen ließen ihn dem Vergessen anheimfallen. Er war homosexuell und eignete sich nicht für eine Legendenbildung.

Am 20. Oktober 1944 starb der dänische Arzt Henry Jens SØrensen im Alter von 46 Jahren im Außenlager Goslar des KZ Neuengamme, das dem SS-Lager Hahndorf angeschlossen war. Über seine Todesursache liegen keine detaillierten Informationen vor. Er liegt im Sammelgrab auf dem Friedhof Hahndorf.

Es ist nunmehr an der Zeit, dass diese drei in Goslar zu Tode gebrachten NS-Opfer würdig geehrt werden. Angebracht ist die Benennung von drei Straßen im neuen Goslarer Stadtteil Fliegerhorst – denn er steht im räumlichen und sachlichen Zusammenhang mit den KZ, in denen sie litten und mittels derer sie umgebracht wurden.“

Quelle:rgheute

Gruß Toni

Trichtex
01.11.2017, 12:46
Moin!


Wenn es nach dem Geschichtsverein "Spurensuche Harzregion" geht, dann soll dabei aber nicht die Vergangenheit vergessen werden. Der Verein schlägt vor, Straßennamen nach Opfern der NS-Zeit zu benennen.
Mal abgesehen davon, dass es auch als Verhöhnung der Opfer aufgefasst werden kann, ausgerechnet Straßen auf ehemaligem NS-Militärgelände nach NS-Opfern zu benennen, benennt man Straßen üblicherweise nach Töchtern und Söhnen der Stadt, die sich um sie verdient gemacht haben oder es zu Berühmtheit brachten. Im Falle von Walter Krämer wäre also eher eine Straße in Siegen nach ihm zu benennen. In Goslar wäre vielleicht ein "Sigmar-Gabriel-Weg" angebrachter - die Berühmtheit muss für diese Ehrung ja nicht zwingend bereits verstorben sein.

Meiner Ansicht nach wird bereits genug gegen das Vergessen der NS-Verbrechen getan, wenngleich ich die Vergabe Goslarer Straßennamen eher leidenschaftslos betrachte. Einfach jedes Goslarer Opfer des Nationalsozialismus mit einer nach ihm benannten Straße ehren zu wollen, führt allerdings zu weit. Zudem finde ich Straßennamen, die auf die (ehemalige) Nutzung, Bepflanzung oder Lage hinweisen, viel schöner, als solche, die nach Personen benannt sind. Fliegerhorstbreite, An der Hauptwache, Ahornallee oder Brunnenkamp beispielsweise.

Viele Grüße,

Gunther

Harzer06
03.11.2017, 23:03
Straßen nach Personen zu benennen ist m.E. immer eine heikle Sache, da sich die Beurteilung von Menschen je nach herrschender Regierungsform und -ausrichtung jederzeit ändern kann. Bei den alten Meistern aus Kunst, Kultur, Medizin etc. ist das sicherlich weniger kritisch. Aber Krämer und Peix waren zwar Verfolgte des NS-Regimes, aber eben auch aktive Kommunisten, eventuell mit Beteiligung an den gewalttätigen Exzessen nach dem 1. WK. Ob sie damit mustergültige Aushängeschilder für unsere heutige Staatsordnung sind? Das soll ihre Verfolgung keinesfalls verharmlosen! Aber für eine Namensgebung kann das nicht das einzige Merkmal sein.

Zum "Sigmar-Gabriel-Weg". Mir fällt spontan keine Straße in Goslar ein, die nach einer zu dem Zeitpunkt noch lebenden Person benannt wurde. Selbst bei der Charley-Jacob-Straße geschah das erst neun Jahre nach dem Tode.

G´Auf
Harzer06

Trichtex
04.11.2017, 19:34
Moin!


Zum "Sigmar-Gabriel-Weg".
Der war nicht ganz ernst gemeint ;)

Liebe Grüße,

Gunther

Harzer06
04.11.2017, 20:49
Das war mir schon klar. War auch nur der Aufhänger für den Satz.;)

G´Auf
Harzer06

Toni Pepperoni
18.11.2017, 12:12
Update 18.11.2017

Goslar.

Die Benennung der Straßennamen des ehemaligen Fliegerhorstgeländes beschäftigt die Ratsparteien seit Anbeginn der Planungen für das neue Wohngebiet. Nun liegt ein Beschlussvorschlag des Fachdiensts Stadtplanung zur Beratung in den Fachausschüssen vor. Ausgangspunkt war die Bitte der Verwaltung an die Ratsgremien, Vorschläge für Straßennamen zu sammeln. Doch naht nun der Zeitpunkt der Entscheidung, ohne Straßenname keine Freischaltung der Telekomleitungen erfolgt. Die Verwaltung schlägt fünf Straßennamen vor: „Im Fliegerhorst“, „Sachsenhai“, „Mittelkamp“, „Am Keil“ und „Franzosenhai“.

Die Verwaltung begründet ihre Auswahl: „Mit diesem Vorschlag wird Bezug genommen auf historische Gemarkungsnamen in der Hoffnung, dass sich hierdurch ein örtlicher Bezug beziehungsweise ein Heimatbezug herstellen lässt. Darüber hinaus handelt es sich um eine Ergänzung der bereits vergebenen Straßennamen im Wohnquartier „Am Brunnenkamp“.“

Auf die Gemarkungsnamen „Schäferhof“ und „Hasenwinkel“ habe man jedoch nicht aufgreifen können, da diese bereits im Stadtgebiet vergeben seien. Mit „Feddelwiese“ nennt die Verwaltung noch einen weiteren Alternativ-Vorschlag.


Quelle rgheute

Andreas
19.11.2017, 08:18
Franzosenhai kannte ich noch nicht, selbst Google hat nicht viel, dafür aber interessantes.

Im "Nachrichten für Luftfahrer", Jahrgang 1927 heißt es


Verkehrslandeplatz Goslar
Der im "Großen Luftverkehrs-Atlas 1927" als Verkehrslandeplatz Goslar angegebene Exerzierplatz bei Riechen*berg ist für die Landung von Flugzeugen nicht geeignet. Der
dem Betrieb zur Zeit dienende Verkehrs*landeplatz Goslar liegt 2 km nördlich der Stadt Gos!ar, 10° 26' östl. von Greenwich, 51° 55' 30"nördl. Breite, und ist etwa begrenzt
im Westen von der "alten Landwehr'' (Straße Vorwerk Grauhof-Goslar), im Norden von dem Keilforst Franzosenhai, im Osten von der Straße Domäne Grauhof-Goslar.

Toni Pepperoni
30.11.2017, 20:53
Update 30.11.2017

https://live.goslarsche.de/images/8d304f37-ad80-4fe3-851b-3d2a1215c99c.jpg

Straßennamen auf dem Fliegerhorst Investor drängt auf schnelle Entscheidung Ausufernde Diskussionen um die neuen Straßennamen auf dem Fliegerhorst will der Projektentwickler BLB (Bruns-Lüder-Bertram) unbedingt vermeiden. Die Verwaltung hat im Bauausschuss Vorschläge auf den Tisch gelegt, die sich an historischen Gemarkungsnamen orientieren.
Doch die Ratsfraktionen von Grünen, „Linke“ und Bürgerliste haben andere Pläne: Sie haben einen Änderungsantrag eingereicht, wonach eine Ringstraße im Zentrum des ehemaligen Militärgeländes nach Walter Krämer benannt wird, dem „Arzt von Buchenwald“, der als KZ-Häftling 1941 in Hahndorf erschossen wurde.
Der Ausschuss tat sich schwer mit einer Entscheidung, vor allem bei der SPD herrscht wohl noch weiterer Klärungsbedarf. Trotzdem wurde der Änderungsantrag mehrheitlich abgelehnt. BLB streckt derweil die Hand für einen schnellen Kompromiss aus.

Quelle GZ

Gruß Toni

Toni Pepperoni
14.12.2017, 16:55
Update 14.12.2017

Fliegerhorstquartier soll „Fliegerhorst“ heißen
Goslar. "Das Gebiet Fliegerhorst Mitte und West erhält den Quartiersnamen 'Fliegerhorst'", heißt es in einem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung, über den der Rat in der kommenden Woche entscheiden wird. Das Gebiet soll dem Stadtteil Jürgenohl angegliedert werden.
Der Rat hatte im Juni 2016 beschlossen, für die Flächen „Mitte“ und „West“ des ehemaligen Fliegerhorstes einen eigenen Stadtteilnamen zu vergeben. Begründung: Die Größe des neu überplanten Areales (57 Hektar) und seiner Funktionen, das sich – nach den bisherigen Planungen – von der fast reinen Wohnfunktion Jürgenohls unterscheiden wird. Im zurückliegenden September beschlossen die Abgeordneten, zur Findung eines neuen Namens einen Wettbewerb unter den Einwohnern durchzuführen. Es wurde ein Auswahlgremium benannt, um aus den Namensvorschlägen dem Rat eine Empfehlung zu geben.
Die Einsendefrist endete im vergangenen Oktober, insgesamt 117 Vorschläge lagen vor. „Das Auswahlgremium hat am 16. November 2017 getagt und einstimmig empfohlen, das Gebiet dem Stadtteil Jürgenohl zuzuordnen“, teilt die Verwaltung mit. Aufgrund der historischen Bedeutung des ehemaligen Fliegerhorstes solle dieser Bereich jedoch einen eigenständigen Quartiersnamen erhalten, vergleichbar den Gebieten „Kramerswinkel“ und „Am Brunnenkamp“.

Quelle rgheute

Gruß Toni

Andreas
15.12.2017, 10:27
Ohne Worte,

dafür hätte man auch keinen Wettbewerb durchführen müssen. Für Goslarer war, ist und wird es eh immer "Fliegerhorst" bleiben

Toni Pepperoni
21.12.2017, 15:01
Update 21.12.2017

Fliegerhorst: Aus „Sachsenhai“ wird „Walter-Krämer-Straße“http://regionalheute.de/wp-content/uploads/2017/12/bildschirmfoto-2017-12-21-um-10.13.13.png
Statt "Sachsenhai" soll die Straße nun als „Walter-Krämer-Straße“ benannt werden. Plan: Stadt Goslar


Goslar. „Im Fliegerhorst“, „Sachsenhai“, „Mittelkamp“, „Am Keil“ und „Franzosenhai“, so lautete der Vorschlag für die Benennung der Straßen auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände. In der Ratssitzung am vergangenen Dienstag stimmte die Mehrheit für diesen Vorschlag allerdings mit einer Änderung: Statt „Sachsenhai“ kommt die „Walter-Krämer-Straße“.




Ursprünglich war es geplant die Straßen – mit Ausnahme der Straße „Im Fliegerhorst“ – nach historischen Gemarkungsnamen zu benennen. Dass statt des „Sachsenhai“ eine der Straßen künftig „Walter-Krämer-Straße“ heißen wird, beruht auf einen Antrag der Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Bürgerliste und Linke.
In diesem führen sie zur Begründung wie folgte aus: „Walter Krämer wurde Anfang 1941 zusammen mit Karl Peix aus dem Konzentrationslager Buchenwald in das Außenkommando Goslar überstellt. Die Häftlinge dieses Außenlagers mussten auf dem nahen militärisch genutzten Fliegerhorst und in der Sandgrube Hahndorf Zwangsarbeit leisten. Walter Krämer wurde dem ‚Kiesgrubenkommando Hahndorf‘ zugeteilt. Am 6. November 1941 wurde er fast zeitgleich mit Karl Peix ‚auf der Flucht erschossen‘. Walter Krämer wurde im Jahr 2000 posthum durch den Ehrentitel ‚Gerechter unter den Völkern‘ für die Rettung von Juden durch die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem geehrt.“

Quelle rgheute

Gruß Toni

Andreas
17.01.2018, 10:13
Rewe sucht schon, für den Penny übernimmt man sicherlich die Mitarbeiter aus den "alten" Märkten

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Toni Pepperoni
28.03.2018, 18:12
Update 28.03.2018

https://live.goslarsche.de/images/56be4ccf-b6d4-4161-aa58-ac8332b6c12c.jpg

Neues Rückhaltebecken Mehr Kontrolle beim Abfluss Das riesige Loch ist bereits von der Straße aus zu erkennen. Seit Ende Februar verschieben Bagger und Radlader auf dem Fliegerhorst-Gelände tonnenweise Erde. Der Projektentwickler BLB (Bruns-Lüder-Bertram) baut ein Rückhaltebecken für Regenwasser – eine Auflage, die die Investoren bei der Erschließung des Areals erfüllen müssen.

Gruß Toni

Andreas
28.03.2018, 19:30
Mal gucken was mit dem ganzen Aushub passiert, ich vermute fast dass die Boardwaffenkalibrierung unter einem Sicherungsbauwerk verschwindet

Harzer06
28.03.2018, 20:08
Ist bekannt, welche Funktion das bunkerartige Gebäude im Hintergrund hatte?

MfG
Harzer06

Andreas
29.03.2018, 09:41
Das war die Boardwaffenkalibrierung. Vor dem Gebäude lag eine etwa 200 Meter lange Schießbahn in Richtung osten

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Bilder vom 06.03.2018
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Ich denke der Bau verschwindet unter einem Wall

Andreas
16.05.2018, 11:47
Der Takko auf dem Gelände eröffnet am 24.05.2018. Ich wermute mal, dass Rewe und Penny auch an diesem Tag eröffnen

Andreas
21.05.2018, 09:12
Kommenden Donnerstag ist offizielle Eröffnung. Die Straße wird dann auch freigegeben.

Bereits jetzt sind viele Fußgänger und vereinzelt auch Autos auf dem Gelände.

Leider war ich nicht drauf vorbereit und konnte so nur Bilder mit dem Handy machen. Der Fliegerhorst hat sich ganz schön verändert, vor allem der alte Baumbestand ist weg und der ursprüngliche Charakter des ganzen eigentlich hinne.

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Andreas
24.05.2018, 05:51
Gestern wurde die Straße "Im Fliegerhorst" freigegeben und die 3 neuen Geschäfte hatten wie man auf Neudeutsch sagt "Soft-Opening"

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Freundlich gefragt und ich durfte im neuen Penny fotografieren. Chic, und kein Vergleich zu der ziemlich abgerockten ehemaligen Plus-Immobilie in der Marienburger Straße 55

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Andreas
13.07.2018, 09:48
Jahrelang stand die Uhr an der ehemaligen Flugleitung bzw. Standortverwaltung still ...
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Neulich fehlten die Zeiger an der Uhr und ich dachte sie verschwindet
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Seit ein paar Tagen zeigt die Uhr wieder die richtige Uhrzeit
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Die Firma Bornemann gibt sich bei der denkmalgerechten Sanierung des Gebäudes richtig Mühe. Andere hätten die Uhr wohl so gelassen oder gar demontiert

A.C.
13.07.2018, 17:08
Wie sieht es eigentlich mit Fotos vom westlichen Kreisel "Im Fliegerhorst / Grauhöfer Landwehr" aus?
Habe bisher nichts finden können.
Leider habe ich derzeit keine Kamera, sonst würde ich es ja selber machen.

A.C.
16.07.2018, 17:03
Man kann deutlich sehen, das auf dem Kreisel schon nach so kurzer Zeit jede Menge Unkraut wuchert. Aber auch sonst war man wohl froh, diesen Abschnitt irgendwie abgeschlossen zu haben.

Einiges deutet darauf hin, dass hier noch längst nicht alles fertig ist und noch ziemlich provisorisch (Strassenschilder, Begrünung, etc.) wirkt.
Aber vielleicht hat das auch einen Hintergrund, der sich mir nur einfach nicht wirklich erschließen will.