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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Großes Interesse am Fliegerhorst



Anke
06.06.2010, 08:05
Großes Interesse aber nix genaues...
Schade, ich hoffe doch sehr, dass es da eine
Lösung gibt und vor allem, dass der Fliegerhorst nicht
zerfällt :((


http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,130891.html

S.Kopp
10.06.2010, 08:48
Großes Interesse aber nix genaues...
Schade, ich hoffe doch sehr, dass es da eine
Lösung gibt und vor allem, dass der Fliegerhorst nicht
zerfällt :((


http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,130891.html

Danke für die Info !!
Naja ein kleiner Lichtblick. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt !

Andreas
10.06.2010, 10:50
Viel kam offensichtlich noch nicht bei rum.
ABER! Das Gelände wird weiterhin bewacht! Das ist ein großer Schritt und die Anlage ist nicht gleich dem Vandalismus preisgegeben.

bergland
05.11.2010, 16:50
http://www.goslar.de/rathaus/fliegerhorst.html


link zu offiziellen seite der Stadt Goslar ... dort kann man eine Pdf Datei runterladen und sich genauer anschauen welche Planungen es da gibt ...
ob diese umgesetzt werden könnten ?

Andreas
06.11.2010, 05:54
Hallo Bergland,

danke für den Link. Da sind einige Interessante Ansätze bei. Mit den Neubauten kann ich mich jedoch nicht ganz anfreunden.
Das Schlimmste wäre wohl die am Ende vorgestellte "Minimallösung"

bergland
06.11.2010, 10:41
das Problem wird sein diese Ansätze umzusetzen .
Meine persönliche Meinung :
die Stadt hat zur Zeit kein Geld und auch wohl in absehbarer Zeit keine großen finanziellen Mittel zur Verfügung haben um eine derartige Liegenschaft vom Bund zu kaufen .
Die Erfahrungen mit der BGS - Unterkunft , die bei dem Abzug des BGS aus Goslar in relativ guten Zustand war , danach jedoch durch langen Leerstand regelrecht " verwahrloste " , mögen wohl davon abschrecken , wohl auch weil der Fliegerhorst rein Flächenmäßig gesehen um ein vielfaches Größer ist als jene Unterkünfte am Rammelsberg und der Kaiserpfalz vom ehemaligen BGS und die Stadt dann einen Sicherheitsdienst beauftragen müßte das Gelände zu sichern , also bliebe die erschließung nur über einen Investoren .

Die BGS Unterkunft kenne ich persönlich noch ganz gut aus der Zeit als der BGS noch in der Stadt war , den Fliegerhorst hab ich 2 x während seiner " Dienstzeit " gesehen - eigentlich ein sehr schönes Areal was man irgendwie erhalten sollte - die Minimallösung in dem Beispiel wäre eine das Eingeständnis keine Ideen mehr zu haben .

Hinzu kommt , braucht die Stadt zur Zeit die Gewerbeflächen wirklich die da in dem einen Planungsbeispiel genannt werden?
Neuer Wohnraum ist zwar gut , aber auch hier der Hinweis das es schon jetzt sehr viele Leerstände auf dem Wohnungsmarkt in Goslar gibt und neuer Wohnraum die Situation nochmehr verschärfen würde .

Vll sollten die Verantwortlichen mal einen Blick nach Lüneburg werfen , soviel ich das noch in Erinnerung hab , durch eine Reportage die mal im Fernsehen lief , nutzt diese Univesität heute teilweise , wenn nicht sogar ganz die ehemaligen Kasernen in der Stadt . Dort wurden ehemaligen Fahrzeughallen umgebaut , heute finden dort Vorlesungen statt , die Mannschaftsquartiere wurden Studentenwohnheime ...

Man muss die Entwicklung abwarten , da die TU Clausthal wohl eine Außenstelle in Goslar einrichten wird und Gebäude auf der ehemaligen BGS Unterkunft Rammelsberg nutzen wird , ergibt sich hier vll mittel- und langfristig eine Chance den Fliegerhorst auch ganz anders zu nutzen.

Utopie : die TU Clausthal oder auch eine andere Universität in der Nähe will sich aufgrund von höheren Studentenzahlen vergrößern ...
Goslar und der Fliegerhorst bieten sich als Außenstelle an ...
Dem Beispiel in Lüneburg folgend werden die alten Flugzeughangars zu Hörsälen umgebaut , die Mannschaftsquartiere werden zu Studentenwohnheimen umgebaut , für Dozenten könnten man dann Einfamilienhäuser bzw Reihenhäuser wie in Variante 3 im sogenannten Regimentsviertel und der Garagenanlage Ost schaffen , wenn die Bausubstanz auf dem Areal nicht reicht müßten halt Neubauten her , die so zu gestalten sind das sie sich in das Gesamtbild einfügen .
Die Sportplätze Höhe Grauhöfer Landwehr / Grünberger Weg bleiben erhalten und können durch die Studenten genutzt werden .
der Zugang zu dem Unigelände erfolgt über die Marienburgerstraße ( ehemals Hauptwache ) , Waldenburger Straße , Bunzlauer Weg , Lilienthalstraße sowie direkt von der Grauhöfer Landwehr ( Höhe ehemalige Kaseren der Franzosen ) , zum Görgweg im Norden des Areals sollten besteht ebenfalls Möglichkeiten die Uni zu verlassen .
Verkehrstechnische Anbindung : mit PKW über Grauhöfer Landwehr , Marienburger Straße und Lilienthalstr. , die anderen Zugänge als Fussgängerzugänge , neue Haltestellen für die Stadtbusse werden auf dem Unigelände eingerichtet .

wie gesagt eine Utopie ... finanziell wohl nur über eine Stiftung zu stämmen , da das Stadtsäckel leer ist und man es den Bürger in der Stadt wohl auch nur schwer vermitteln könnte x Millionen für ein solches Projekt auszugeben , zumal es Jahre / Jahrzehnte bräuchte bis die Investitionskosten wieder drinne wären , das andere Thema wäre dann der Unterhalt .

ein Gedankengang bei meinen zweiten Frühstück heute morgen ...

Andreas
07.11.2010, 10:03
Guten Morgen,

Halle 55 ist ja schon seit Jahren in desolatem Zustand, eine Nachnutzung ist mehr als schwierig.
Vielleicht ist das etwas weit hergeholt aber mir kam da die Idee "Meilenwerk"
http://www.meilenwerk.de
Gut, die sind immer in großen Metropolen bei uns könnte man aber auch den Bezug herstellen. Fliegerhorst --> Verkehr, Bergbau für die auch im Flugzeug und Automobilbau verwendenten Metalle.

In einer der weiteren großen Hallen könnte man z.B. ein Niedersächsisches oder Harzer Industriemuseum einrichten …

ManicMiner
07.11.2010, 10:35
Die Nähe zum Grauhöfer Wald und damit unserem Naherholungsgebiet ließe z.B. auch zu, daß man eine oder mehrere Wasserflächen anlegt.

Andreas
07.11.2010, 11:08
Das Offiziersheim muss auf jeden fall wieder Gastronomie oder sogar ein kleines Hotel beherbergen.
Natürlich muss dabei der ursprüngliche Charakter weitestgehend erhalten bleiben.

Anke
18.11.2010, 07:32
Und weiter geht es :

http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,161562.html


Zitat: " Dass es nicht leicht sein wird, Investoren für den Fliegerhorst zu finden, machte Binnewies gleich zu Beginn deutlich: „Das ist insgesamt eine große Herausforderung. Wir gewinnen mehr Fläche, verlieren in der Stadt aber Einwohner.“Zitat Ende

Nunja... In meinen Augen soll und MUß man den Fliegerhorst erhalten.
Er ist ein Stück von Goslar und sollte dieser einfach "Platt" gemacht werden,
würde Goslar erst Recht mehr Einwohner verlieren....oder den OB stürmen:O:O:O?(:$

bergland
18.11.2010, 11:35
ich hab das dumpfe gefühl das sich der fliegerhorst alleine entsorgen wird , prinzip die schwerkraft sorgt irgendwann für den abriss .
Beim BGS war es doch auch so , gekauft , kein konzept zur weiternutzung , dann setzte der verfall ein ... wenn man sieht wieviel geld jetzt in den letzten zwei jahren investiert wurde um die efzn dort reinzubekommen.
die unterkunft war im sehr guten zustand als der bgs wegging , jahre später stark sanierungsbedürftig... beim fliegerhorst sieht es leider so aus , das die gebäude heute schon sanierungsbedürftig sind - wohl auch weil die BW schon länger plante Goslar zu verlassen und man so nichts mehr investierte , was nicht unbedingt sein mußte.

bei dem artikel stellt sich die frage : warum die bassgeige dicht ist ... ? da sind noch große freiflächen , wenn die verkauft sind ist es ein anderes thema und man muss sich nach jetzt freiwerdenen flächen umschauen.

aber ! auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache , bevor man gelder in den fliegerhorst pumpt , die in der stadt ( von der stadt ) eh nicht vorhanden sind - stichwort : überschuldung , sollte man besser die altstadt und die straßen ( auch in den stadtteilen ) auf vordermann bringen , solange es keine investoren für das areal fliegerhorst gibt , die bgs unterkunft am rammelsberg zeigt das es anderes herum nicht funktioniert .