PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fliegerhorst Goslar - Diskussionen



Andreas
14.12.2009, 19:47
Zivile Nutzung

Ab 1925 beginnen die ersten Schritte zur Suche eines geeigneten Geländes für einen neu zu errichtenden Flugplatz in der Umgebung der Stadt Goslar. Die offizielle Eröffnung des „Goslarer Flughafens“ findet am 19. Juni 1927 statt. Das Flugverkehrsaufkommen steigt auf über 200 Landungen im 1. Halbjahr 1931. Der Flughafen dient als kleiner regionaler Verkehrsflughafen und als Notlandeplatz für internationale Strecken wie Berlin-Köln-Paris. 1932 erfolgt die Inbetriebnahme der ersten Flugzeughalle.


Militärische Nutzung 1937–1945

Der zunächst wegen der Bestimmungen des Versailler Vertrages getarnte Aufbau der Luftwaffe begann ab Januar 1933. Für den Flughafen Goslar begann damit die Zeit einer zunehmend eingeschränkten zivilen Nutzung, die mit dem Jahr 1936 praktisch ihr Ende fand. In der Zeit von 1934 bis 1937 entstanden insgesamt 95 Gebäude auf dem Fliegerhorstgelände; darunter Unterkunftsgebäude, Offizierswohnungen, Kommandantur mit Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden sowie technischen Gebäuden und Anlagen wie Werft, Flugzeughallen, Motorenprüfstände, Werkstätten und Tankanlagen. Auf den umliegenden Bergen des Nordharzes entstehen rote Hindernisfeuer.

Mit dem Jahr 1937 zogen die ersten Luftwaffensoldaten der Aufklärungsgruppe 27 auf dem Flughafengelände ein. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges in Europa 1945 war der nunmehr als Fliegerhorst bezeichnete Goslarer Standort mit verschiedenen auch wechselnden Einheiten belegt. Dazu gehörten u.a.: Aufklärungseinheiten, Lufttransporteinheiten, Luftlandeeinheiten, die Wettererkundungsstaffel 26, zeitweise Teile des Jagdgeschwaders (JG) 27 und gegen Ende des Krieges die italienischen Transportgruppen "Terraciano" und "Trabuchi".

Am 24. August 1944 erfolgte der schwerste Luftangriff auf den Fliegerhorst durch 37 Bomber der 8th US Air Force mit 228 konventionellen Bomben und 140 Brandbomben, die Schäden an Hallen und auf dem Rollfeld verursachten.


Zivile und militärische Nutzung nach 1945

Mit der Übergabe der Stadt Goslar im April 1945 wird das Gelände des Fliegerhorstes zunächst von amerikanischen Truppen, später britischen Einheiten besetzt. 1948 setzt sich die Stadt Goslar erfolgreich für eine Bebauung des Rollfeldes mit Wohngebäuden statt einer totalen Schleifung des Geländes ein. In der Folge entsteht der heutige Goslarer Stadtteil „Jürgenohl“.

1958 verlassen die letzten britischen Truppen den Standort, bereits am 28.06.1958 übergibt die britische Militärbehörde den Fliegerhorst an die Bundesvermögensstelle in Braunschweig. Anschließend wird das Gelände von der Bundesluftwaffe übernommen, Unterkunftsgebäude und Hallen des ehemaligen Fliegerhorstes wieder durch Luftwaffeneinheiten der Bundeswehr belegt. Es handelt sich im Wesentlichen um Luftwaffen
ausbildungseinheiten (Luftwaffenausbildungsregiment 3 (LAR 3), später auch LAR 5 bzw. 1). Später kommen Luftraumbeobachtungsabteilungen bzw. Einheiten des Fernmelderegimentes 33 hinzu. Eine Nutzung für Luftfahrtzwecke ist seit der zivilen Bebauung des Rollfeldes nicht mehr möglich. Dennoch behält der Standort bis heute seinen Namen als „Fliegerhorst“.

Zwischen 1967 und 1993 war eine Fernmeldeeinheit der französischen Luftwaffe am Standort stationiert (Detachement Electronique 33, später Escadron Electronique Sol 33/351). 1983 feierte der Bundeswehrstandort Goslar sein 25-jähriges Bestehen.

Im Zuge der Umstrukturierung und Truppenstärkereduzierung der Bundeswehr erfolgte der Beschluss zur Schließung des Standortes. Dieser wurde mehrfach aufgeschoben.
Das letzte Ausbildungsbatallion wurde am 24. November 2009 im Rahmen eines feierlichen Gelöbnisses mit Wirkung zum 31. Dezember 2009 außer Dienst gestellt. Im Anschluss an das feierliche Gelöbnis fand noch eine Serenade statt. Bis zum 30. Juni 2010 wird noch ein Nachkommando vor Ort sein.


Ungewisse Zukunft

Bis heute gibt es kein Nachnutzungskonzept! Das Nachkommando verlässt im Juni den Fliegerhorst und der Vandalismus zieht ein…
… Schade um diese bildschöne Anlage!

Bevor hier alles weg ist, hatte ich die Gelegenheit noch ein paar Fotos zu machen.

Quellen: Unter Anderem Wikipedia

Alpha-Centauri
15.12.2009, 08:41
:evil: Warum nur haben die Bundeswehr (Luftwaffenstandort) Verantwortlichen das Fliegerhorst Wahrzeichen
den 50er Jahre SABRÄ-Kampfflieger, im Oktober 2009 demontiert ?
Was soll jetzt aus den Gebäuden am Fliegerhost werden ?
Ein überdachtes Altenheim mit obskuren Müllablade-Plätzen :evil: - oder eine Firmeneinquatierung
nur im Haupttrakt-Verwaltungs-Gebäude ist genauso absurd wie die
Kappung der Strom & Wasserversorgung, :(
der am Fliegerhorst-Gelände anliegenden Wohngebäude.
All das wäre sicher zu eindimensional gedacht !
Bitte laßt das Gelände nicht so verkommen wie das ehemalige Königberg (Sanatorium) Areal !
Gute Beispiele einer Nachnutzung. (EFZ Energieforschungs-Zentrum) ehem. BGS-Kaserne - :P
An die Verantwortlichen der Stadt Goslar:
Startet einen "Nachnutzungs-Wettbewerb" aller Generation !!! :roll:

Andreas Weisshoff

Joggi
07.01.2010, 10:48
Zum Kriegsende zerstörten die Deutsche Wehrmacht die wichtigsten Betriebsteile des Fliegerhorstes, wo rundherum später der Stadtteil Jürgenohl entstand, um sie einer Nutzung durch die Alliierten Streitkräfte zu entziehen.
Goslar wurde zur Lazarettstadt erklärt, so erfolgte am 10 April 1945 die kampflose Übergabe an die US-Army.

Vereinbarungsgemäß übergaben die Amerikaner das eingenommene Gebiet an die Briten, doch bis ins Jahr 1946 blieben die Amerikaner im Fliegerhorst stationiert.
Die britische Armee richtete im Gebäude der Flugleitung ein Lazarett ein.
Zunächst landeten auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes noch gelegentlich Kurierflugzeuge der Alliierten!
1946 wurde das Flugfeld zur landwirtschaftlichen Nutzung freigegeben!

Die Stadt Goslar machte den Vorschlag, auf das ehemalige Flugfeld ein neues Wohngebiet entstehen zu lassen. Die Militärverwaltung war damit einverstanden.
1949 begann die Bebauung des ehemaligen Flugfeldes mit Wohnhäusern, der Stadtteil Jürgenohl entstand!

Nach Aufstellung der Bundeswehr intressierten sich diese für die Übernahme des Fliegerhorstes. 1957 waren die Briten bereit den Fliegerhorst an die Bundeswehr zu übergeben. Die Bundesluftwaffe übernahm 1958 den Fliegerhorst.
Zum Jahresende 2009 wurde der Fliegerhorst als Bundeswehrstandort entgültig geschlossen!

Andreas
11.02.2010, 20:19
Na,

wer weiß welche Halle das ist?

Andreas
19.02.2010, 06:29
Was das soll!

Ein Wahrzeichen zieht nicht einfach so um.
Man hätte die F-86 Sabre dort lassen sollen, wo sie war. Allerdings hätte sie da den zu erwartenden Vandalismus wohl nicht überlebt...

Anbei ein Bild aus besseren Tagen

senpcg
25.02.2010, 16:30
"Relikte in Niedersachsen & Bremen"

http://www.relikte.com/goslar/index.htm

Andreas
30.03.2010, 13:07
So als kleine Anregung...

in Gelsenkirchen z.B. haben sich mehrere Vereine zusammengetan und unterhalten ein Gebäude einer ehemaligen Zeche - das wäre auch was für GS denkbar.
Die Sportanlagen könnten prima von örtlichen Vereinen genutzt werden...
...man müsste nicht mehr rummjammern, dass der obere Platz am Osterfeld nur noch ein reiner Fußballplatz ist...

Frank
31.03.2010, 07:15
Dann hätte man auch Austellungsräume für die BW- und BGS-Austellungen.

Mit etwas Werbung könnte man auch Leute locken...

Andreas
16.04.2010, 08:14
Beim googlen habe ich eine Seite mit Bildern und vorallem Beschreibungen gefunden:

http://www.boelcke-kaserne.de/goslar.htm

S.Kopp
13.05.2010, 18:52
Hallo und Guten Tag,
im Zeitraum von 1969 - 1971 war ich als Zeitsoldat im Fliegerhorst. Im März hatte ich die
Möglichkeit nach ca. 40Jahren den Fliegerhorst noch einmal ausführlich zu besuchen unzu besichtigen. Gemeinsam mit einem Hauptmann der Nachhut konnte ich meine alte
Kaserne und die anderen Gebäude noch einmal anschauen. Soviel " Geschichte " an dem
Ort. Meine Befürchtungen sind nun, daß es dem Fliegerhorst einmal genau so ergehen wird, wie diesem alten Bahngelände. Traurig traurig.......der Lauf der Geschichte.....

Anke
13.05.2010, 19:06
Hallo und Guten Tag,
im Zeitraum von 1969 - 1971 war ich als Zeitsoldat im Fliegerhorst. Im März hatte ich die
Möglichkeit nach ca. 40Jahren den Fliegerhorst noch einmal ausführlich zu besuchen unzu besichtigen. Gemeinsam mit einem Hauptmann der Nachhut konnte ich meine alte
Kaserne und die anderen Gebäude noch einmal anschauen. Soviel " Geschichte " an dem
Ort. Meine Befürchtungen sind nun, daß es dem Fliegerhorst einmal genau so ergehen wird, wie diesem alten Bahngelände. Traurig traurig.......der Lauf der Geschichte.....

Hallo S.Kopp

In welcher Kompanie warst Du denn in dieser Zeit ?
Ich bin sozusagen auf dem Fliegerhorstgelände aufgewachsen :)
Das letze mal, das ich aber die Chance hatte auf den Fliegerhorst
zu kommen war zum Abschlußfest... Schade schade.. ich war da auch immer sehr gern..

Vielleicht hast DU noch einige Erinnerungen vom Fliegerhorst.. Und magst
uns dran teilhaben !?

S.Kopp
13.05.2010, 19:18
Beim IV./Fernmelderegiment 33 , in der Stabskompanie. Grundausbildung im Juli-69 in der damaligen 16. Kompanie. Wir waren damals Luftraumbeobachter :-) ! Die letzten Jahre
waren wohl nur noch Ausbildungsregimenter dort.

Anke
13.05.2010, 19:20
Ja.. in den letzen Jahren war der Fliegerhorst in Goslar nur noch
ein reiner Ausbildungsstandort.
Schade um die schönen Gebäude.. ehrlich mal ..

S.Kopp
16.05.2010, 09:33
..nur mal so zu eurer Info: Als ich 1970 im Fliegerhorst stationiert war, stand
der Flieger noch gegenüber der Wache am Eingang. Wußte das noch
jemand von Euch ? :-)

S.Kopp
16.05.2010, 09:33
..nur mal so zu eurer Info: Als ich 1970 im Fliegerhorst stationiert war, stand
der Flieger noch gegenüber der Wache am Eingang. Wußte das noch
jemand von Euch ? :-)

S.Kopp
16.05.2010, 16:07
Hoffentlich klappt es jetzt mit dem Foto

Andreas
16.05.2010, 16:21
Wow,

das ist ja eine Ansicht, die es so heute nicht mehr gibt.
Nicht nur, weil die Sabré heute verschwunden ist.
:danke:

Übrigens, nach dem Hochladen der Bilder muss man nichts mehr im Text machen - die Bilder erscheinen dann so als Miniaturansicht.

S.Kopp
16.05.2010, 16:42
1969-1971, als ich auf dem Fliegerhorst stationiert war, erlebte der
Fliegerhorst seine " Blütezeit " ! Wenn ich richtig informiert wurde, waren
zu der Zeit ca 3000 Menschen dort. Soldaten und Zivilisten. Es gab damals
nicht ein leerstehendes Gebäude. Auch in der Stadt sah man viele Soldaten.
Es war immer ein Erlebnis, auf den überfüllten Bahnsteigen auf einen Zug
zu warten. Ein pulsierendes Leben war das damals. Ich war in der
Grundausbildung in der 16.Kompanie des IV.Fernmelderegimentes 33 .Das
Kompaniegebäude liegt gleich vorne gegenüber der alten Küche. Aus dem
Fenster unserer Stube konnten wir genau auf den Eingang der Küche sehen. Dort war
auch damals noch eine kleine Kantine mit drin. Auf dem Foto könnt ihr sehen,
wie es damals 1969 mal war. Super, oder ? :-)

Frank
16.05.2010, 16:43
..nur mal so zu eurer Info: Als ich 1970 im Fliegerhorst stationiert war, stand
der Flieger noch gegenüber der Wache am Eingang. Wußte das noch
jemand von Euch ? :-)

Na klar, ich habe auch in den 70ern meine Zeit auf dem Fliegerhorst abgesessen...

S.Kopp
16.05.2010, 17:05
Also da habe ich ja endlich jemanden gefunden, der auch ca. zu meiner Zeit dort war.
Da hast du ja wohl die gleichen Erinnerungen ( was den Fliegerhorst betrifft ) wie ich.
Im letzten April konnte ich noch einmal den Fliegerhorst besichtigen. Nach 40 Jahren.
Sogar im ehemaligem Kompaniegebäude war ich. Ein Hauptmann Bergert , der jetzt noch
dort ist, konnte mir alles zeigen und meine Besichtigungswünsche erfüllen. Was da alles für alte
Erinnerungen noch einmal wach werden.....Für mich war die Zeit in Goslar suuuuper !

S.Kopp
16.05.2010, 17:14
Gleich hinter der Wache rechts. Nach der Grundausbildung wurde ich in den Stab versetzt.
Unten waren die Sani's, und darüber in der 1.Etage wohnten wir ( Stabskompanie IV./ Fernmelderegiment 33 ) Die Sanis hatten ihren Eingang von der Straße von vorne. Wir vom
Parkplatz aus.

Anke
16.05.2010, 18:17
Hallo,

ich werde morgen mal meinen Papa fragen, von wann bis wann er
in Goslar stationiert war.
Er war in der 7.Kompanie.
Den Teich, der vor der 7ten dann entstanden ist, ist auf dem "mist" von meinem Papa entstanden ;)
Ich bin sozusagen auf dem Gelände groß geworden ...

S.Kopp
16.05.2010, 23:14
Ja super. Dann war dein Papa aber in der 7. Kompanie von einem Ausbildungsregiment !?
Unser Fernmelderegiment war damals nur mit dem Stab und der 16. und 17. Kompanie in
Goslar. Außerdem gehörte damals die Sanitätsabteilung auch zu unserem Regiment. Nur
mal so zur Info.... :-)
Und unten im Bild das Gebäude, da war unser Stab drin. Jetzt zuletzt war
da wohl der Stab vom Ausbildungsregiment drin.
Tschüß und einen Gruß an alle !
Siegfried

S.Kopp
17.05.2010, 16:14
...das waren noch Zeiten.
Ist doch toll angestrichen das kleine Wachhäuschen direkt am Eingang !
2.) In dem Gebäude war unten unsere Fahrbereitschaft vom Stab. Oben
war die Fahrschule :-))

Anke
17.05.2010, 16:32
Hallo Siegfried,

:danke: für die vielen schönen Fotos :)
Ich bin mir sicher, das wir auch noch einige haben..
Wie gesagt, ich werde meinem Papa mal fragen..
Er war bis zu seiner pensionierung Spieß der 7. Kompanie
( Rein in die Wache, dann rechts und immer geradeaus)
Weis ja nicht, wie dies Gebäude zu Deiner Zeit hieß ;)

S.Kopp
17.05.2010, 18:59
Jepp,das wäre echt prima, wenn dein Papa noch Fotos von einigen Gebäuden hat.
Dann wird er bestimmt auch noch wissen, wie dieser Flieger früher direkt gegenüber
dem Eingang an der Wache stand. Von dem alten Standort gibt es bestimmt nur
noch wenige Aufnahmen.......
Nach deiner Beschreibung : Nach der Wache rechts, und dann immer geradeaus, dann
kam erst meine 16.Kompanie (gegenüber der alten Küche), und dann weiter runter
unsere 17.Kompanie vom Fernmelderegiment. Wenn dein Papa 1971 dort war,
kennt er das alles so :-)

Andreas
20.05.2010, 07:45
Hallo Siegfried,

das ist wirklich eine schöne Bilderserie.
Die Bilder müsste man mal den aktuellen Bildern gegenüberstellen.

S.Kopp
20.05.2010, 09:14
Ja Andreas, das wäre eine Aufgabe, mal die Fotos zu vergleichen. Ich besitze noch
ein paar davon. Leider ist die Qualität nicht gut fürs Net. Die Bilder mußte ich von
meinen alten Fotos scannen. Digitale haben natürlich eine ganz andere Qualität :)
Ein Foto von mir 1970
das 2. Foto von 2006 , das sind Unterschiede

S.Kopp
20.05.2010, 09:22
...hier kann man die Unterschiedlichen Wappen über dem Eingang sehen.
1970 Fernmelderegiment,
2009 Ausbildungsregiment.

Wie wird es wohl in ca. 2 Jahren hier aussehen ?? :(

Gruß, Siegfried

ManicMiner
22.05.2010, 17:04
...
Wie wird es wohl in ca. 2 Jahren hier aussehen ?? :(

Gruß, Siegfried

Ích glaube, das möchten wir uns gar nicht vorstellen. Der Zaun wird einem schweizer Käse gleichen, zerschlagene Fenster, Grafities, im Offiziersheim wird Lagerfeuer gemacht usw.

Danke S. für deine tolle Serie historischer Bilder

Anke
30.06.2010, 09:37
http://www.goslarer-geschichten.de/images/threadthumbs/fliegerh.jpg
Quelle Goslarsche Zeitung

http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,135256.html


http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,135283.html



Lokal
Fliegerhorst Goslar endgültig dicht

29.06.2010 (http://www.goslarsche.de/Home/harz/artkel-archiv_datum,2010-06-29.html)

GOSLAR. Mittwoch ist endgültig Schluss: Der Goslarer Fliegerhorst hat als militärische Anlage ausgedient. Die letzten drei Soldaten des Nachkommandos verlassen die Kaserne, über deren weitere Verwendung noch nicht entschieden ist. Sie geht in die Zuständigkeit der BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) über, die sie verkaufen soll.

Charlie13LwAusbRgt5
02.05.2011, 14:59
Hallo,

vielleicht kann ich mit meiner "BW-Goslar-Vita" etwas zur Klärung beitragen.
Nach meiner Grundausbildung als SaZ beim 4./LwAusbRgt 2 in Altenwalde
(übrigens die letzte Grundausbildung in Altenwalde vor der Verlegung nach Budel/NL) wurde ich am 19.06.1963 nach Goslar versetzt.
Als Wunschstandort hatte ich seinerzeit bei der Musterung Süddeutschland angegeben. Erstaunt war ich dann als ich den Marschbefehl "Goslar" in Händen hielt. Versetzt wurde ich zur 17./FmRgt 31. In Goslar angekommen, gab es diese Einheit wohl noch nicht, denn wir wurden interimsmäßig bei der 16/FmRgt 33 in einem Gebäude nahe der Turnhalle untergebracht. Vorbereitet war nichts, keiner blickte so recht durch. Einige Wochen wurde das Gebäude und das Gebiet um das Gebäude gereinigt sonst nichts. Ich schätze, so Anfang Juli sind wir dann in einem Gebäude zusammen untergebracht worden; die 17./FmRgt31 existierte und ich war jetzt Luftraumbeobachter. Jetzt klärte sich auch mein Standortwunsch "Süddeutschland" auf. Die 16./ und 17./ FmRgt31 sollten lediglich in Goslar aufgestellt werden und dann nach Süddeutschland verlegt werden. Ich hatte schon den Glanz in den Augen und freute mich auf Bayern, den Allgäu und die Alpen. Ein Blick in den Atlas hat mich eines besseren belehrt - der Standort der Verlegung hieß Plattling und lag am Fuße des Bayerischen Waldes. Aber mit der Verlegung klappte es wohl nicht so richtig. Zunächst habe ich kräftig an meiner Karriere als LRB-Mensch gearbeitet und mir die Begriffe EiLaTi und EiLaho in den Kopf geknallt, habe gelernt dass die Schnauze der F100 als flach oval liegender Entenschnabel bezeichnet wird und noch vieles mehr habe ich gelernt. Übrigens EiLaTi heißt "Ein langsam fliegendes Flugzeug tief". Schöne Übungen haben wir gefahren, haben u.a. die Amerikaner versucht davon abzuhalten permanent tief über die schöne Stadt Bad Nauheim zu fliegen um die Kurgäste nicht zu erschrecken.
Mitte 1964 war es denn auch vorbei mit dem FmRgt31. Meiner Erinnerung nach verschmolzen die Einheiten mit dem FmRgt33 dieses - wenn ich mich nicht täusche, verließ Goslar oder wurde aufgelöst. Ein Großteil der Kameraden wechselte dann in Kompanien des LwAusbRgt5 das teilweise zum 1.10.1964 nach Goslar verlegte. Der Regimentsstab unter Oberst Block - Papa Block, wie wir ihn wegen seiner väterlichen Art nannten, das III. Bataillon unter Major Becke - das genaue Gegenteil von Herrn Block, zackig, schneidig so wie man sich zur damaligen Zeit einen Offizier vorstellte. In 1967 wechselte ich zur UffzSchdLw nach Gürzenich heute Düren und kehrte 1970 in die 14./ LwAusbRgt5 zurück, die zum 1.1.1974 in 7./LwAusbRgt5 umbenannt worden ist. Am 31.03.1975 bin ich aus dem Wehrdienst ausgeschieden.

Freundliche Grüße

Karl

bergland
30.07.2011, 18:23
Sonderangebot ... 613 734 qm ehemalige Kaserne in Goslar , auch genannt Fliegerhorst ... kommt nun unter den Hammer :

Expose einzusehen unter : http://www.goslar.de/images/stories/Rathaus/110726_expose3_goslar.pdf

Verkauft wird über : http://www.bundesimmobilien.de

Speedy
28.10.2011, 07:44
Gerade in der GZ-online gesehen.

GOSLAR. Der Fliegerhorst Goslar steht möglicherweise vor einem baldigen Verkauf. Mehrere Investoren haben ihr Interesse an dem nicht mehr genutzten militärischen Gelände bekundet.

Nach den von der Bundesanstalt für Immobilen-Aufgaben (BImA) angebotenen Besichtigungsterminen in den vergangenen zwei Monaten gibt es Interessenten, die sich eine Nachnutzung vorstellen könnten. Die Zahl wollte der Leiter des zuständigen BImA-Verkaufsteams Magdeburg, Frank Güsloff, zwar nicht nennen, aber es lägen mehrere Angebote vor. Güsloff zeigte sich zuversichtlich, dass der Verkauf im 1. Quartal nächsten Jahres abgewickelt werden könnte.

Man werde nun mit der Stadt sprechen, ob die Pläne der Investoren realisierbar seien und die Vorstellungen abstimmen. Laut Güsloff gibt es sowohl Interesse an einer gesamten Übernahme des rund 63 Hektar großen Areals wie auch von Teilflächen.

Mal sehen, was dann auf dem Gelände passiert.

Susanne-K.
03.01.2012, 19:21
Ich glaube, der Fliegerhorst gerät so schnell nicht in Vergessenheit.
Im VHS-Programm 2011 habe ich einen Kurs zu dem Thema gefunden:

Flugplatz Goslar - vom zivilen Flughafen zum militärischen Fliegerhorst (1927 - 1945)
(wenn es interessiert / Seite 9 im Programmheft)
http://www.vhs-goslar.de/pics/start/Programmheft-vhs-Goslar-2-2011.pdf

Ich möchte hier einmal anmerken, dass ich es großartig von der VHS finde, solche Themen als Vorträge aufzugreifen.
Überhaupt: das VHS-Programm in Goslar erscheint mir für so eine relativ kleine Stadt äußerst vielfältig, interessant, ausgewogen und gut ausgewählt!

Susanne-K.
06.01.2012, 14:08
Für Interessierte habe ich gerade dies gefunden:
http://www.geschichtsvereingoslar.de/GESCHICHTSVEREIN/veranstaltungen.htm

Ein Vortrag des Geschichtsvereins in Zusammenarbeit mit der KVHS Goslar
Vortragender: Dr. Donald Giesecke
Thema: Flugplatz Goslar - vom zivilen Flughafen zum militärischen Fliegerhorst 1927 - 1945
Termin: 12.01.2012
Ort: Gebäude des LK Goslar, Klubgartenstr. 6, Sitzungssaal
Kosten: ?????
Dr. Donald Giesecke war von 1987 bis 1992 Leiter der Zahnarztgruppe und Beratender Zahnarzt der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst.

Ansonsten:
Geschichtliches zum Fliegerhorst findet man hier:
http://www.relikte.com/goslar/index.htm
Es ist aber zu beachten, dass der Datenstand offenbar schon etwas älter ist (ich schätze, der Bericht stammt aus 2007/2008 ), so das die "aktuellen Berichte" über den Fliegerhorst derweil auch schon Geschichte sind!!

Verwaltung
11.01.2012, 18:58
Der Flugplatz Goslar wurde am 16.07.1927 eröffnet.
1. Landung der aus Hildesheim kommenden Dornier Komet II "Tiger" um 12.55h
2. Landung der aus Hannover kommenden Junker F13 "Stößer" um 13.05h

Die Eröffnungsfeierlichkeiten "Großer Flugtag" fanden am 19.07.1927 statt.
Ende der Sommer-Flugsaison: 10.09.1927
Anzahl der Fluggäste vom 16.07.-10.09.1927: 325 gelandet / 246 gestartet.

1929: Flughafen Goslar im Streckennetz der "Deutschen Luft Hansa A.G."
1932: Bau der Goslarer Flugzeughalle (25m x 16m)
1934: Goslarer Flugplatz ist Zwischenlandeplatz des "Deutschlandfluges"
1934: Vertragsverlängerung zwischen der Stadt Goslar und der Deutschen Luftverkehrs- und Handels-Aktiengesellschaft Berlin (Delhag) bis zum 01.09.1944

Bergmönch
29.04.2012, 14:57
Hier sind noch einige Fotos, die ich beim letzten Tag der offenen Tür auf dem Fliegerhorst im August 2008 gemacht habe. Es ist auch ein Teil der kleinen militärhistorischen Sammlung zu sehen, die damals in der alten Wache untergebracht war:

16220 16221 16222 16225

16223 16224 16226 16227

16230 16231 16228 16229

16234 16235 16232 16233

16238 16236 16237 16239

16241 16242 16243 16240

16245 16246 16247 16244

16250 16251 16248 16249

16254 16255 16252 16253


Beste Grüße

Bergmönch

Anke
29.04.2012, 15:00
Na..da kommen Erinnerungen hoch... Die Uniform im Museum gehört meinem Papa :)

Lackforz
16.07.2012, 15:58
Ich hatte ja versprochen einige alte Bilder einzustellen. ich war, wie gesagt, vom Januar 1961 bis Mitte 1962 im Fliegerhorst bei den LRBisten. An Fotos heute eine alte Luftaufnahme des Fliegerhorstes. Die gab es zu der Zeit in der Kantine zu kaufen. Außerdem einige Bilder von einer Vereidigung. Die Flächen vor dem Kasernenzaun, waren damals noch nicht bebaut. Auf diesen Flächen übte damals noch die auch im Fliegerhorst stationierte Fla. Das wars für heute, bald mehr.
Werner

Lackforz
17.07.2012, 17:09
So liebe Fliegerhorst Freunde,
nun einige Bilder aus der Ausbildungszeit im Fliegerhorst. Da es Anfang 1960 noch kein Radar gab, die tieffliegende Flugzeuge erfassen konnten, mussten wir diese Flugzeuge durch die Beobachtung mit auge und Ohr an die Zentrale melden. Dazu war es nötig, die verschiedenen Flugzeuge zu kennen. Ist es ein eigenes oder gar ein feindliches? Dieses alles wurde uns im Fliegerhorst gelehrt. Dazu heute einige Bilder. Eine Frage an historisch Interesierte. Da ich ja immer auf der Suche nach historischen Bildern meiner Heimatstadt Kassel bin, ist mir heute ein Album Scan aus den Jahren 38 - 42 des Fliegerhorstes Goslar geschickt worden. Mit vielen Bildern und Namen. Falls ihr es wünscht, stelle ich sie gern hier ein.
Werner

Monika Adler
17.07.2012, 17:38
Werner,es interessierte mich zu hoeren, dass es 1960 noch keinen Radar in Goslar auf dem Flugplatz gab. Prinziepiell giebt es den bei den Amerikanern seit 1945 so nahm ich an, dass es bei 1960 schon in Deutschland benutzt wurde.Gruesse, Monika PS alte bilder sind bei mir beliebt

S.Kopp
18.07.2012, 09:31
Hallo, als ich 1969 zum Fliegerhorst kam, war das immer noch so.
1970 begann dann die Einführung des Radar, aufgebaut auf MAN- LKW.

Lackforz
18.07.2012, 11:23
Hallo Monika,
du hast bestimmt was falsch verstanden. Auf dem Fliegerhorst Goslar gab es keinen Flugbetrieb mehr. Wir sollten an der damaligen Zonengrenze, feindliche Tiefflieger melden. Diese Tiefflieger, also unter 500 Meter fliegend, konnte damals noch kein Radargerät erfassen. Auch kein Amerikanisches. Die Bundeswehr hatte wohl zu dieser Zeit schon Radar. Meist aus amerikanischer Produktion. Sämtliche normalen Flugbewegungen wurden auch bei der BW von Jägerleitoffzieren und Radar gesteuert. Ich habe im Anhang mal ein Word doc. mit unseren damaligen Aufgaben eingestellt. Ich habe es vor ca. 20 Jahren mal geschrieben, als ich nach einer längeren Krankheit, meine Zeit irgendwie totschlagen musste. Aber so wie ich es beschrieben habe, war es. Die Radargeräte kamen dann erst ca 1970. Diese waren auf einem MAN Fahrzeug aufgesetzt. Ich stelle gelegentlich mal ein Bild ein.
Liebe Grüße
Werner

Heinzelmann
18.07.2012, 22:47
Die Radargeräte kamen dann erst ca 1970. Diese waren auf einem MAN Fahrzeug aufgesetzt. Ich stelle gelegentlich mal ein Bild ein.
Liebe Grüße
Werner

Servus Lackforz,

etwas später, so Mitte der 80er, habe ich mir dort die Tage und Nächte um die Ohren geschlagen. Die grosse Plexiglaswand war dann etwas kleiner und runder...und man man konnte die Grenze als Leuchtband laufen lassen 8)
Die Aussenaufnahme mit dem Kübel entstand auf Mackenröder Spitze (oder war es Hoher Meißner?( Die Innenaufnahme in der TMLZ in Goslar.

Gruß Heinz L. Mann

Lackforz
19.07.2012, 12:13
Hier mal einige, leider nicht besonders gute Bilder. Aber ich stelle sie trotzdem ein. Einmal ein Bild, 1961 gemacht von dem alten Flugleitungsgebäude. Wo heute Wohnhäuser stehen, war damals noch Feld und Wiese.
Die Hauptwache, war übrigens ganz am linken Ende des Zaunes, etwa dort, wo die Flugzeughalle steht. Das Bild mit den umgestürzten Bäumen, ist im Frühjahr 1961 zwischen den Gebäuden 83 und 74 aufgenommen worden. An einem Wochenende war ein fürchterlicher Sturm, man kann fast sagen Wirbelsturm. Aberhunderte Bäume sind da im Fliegerhorst umgefallen. Die anderen Bilder sind vom normalem Dienstbetrieb im Fliegerhorst.
Grüße
Werner

Lackforz
23.07.2012, 19:00
Hallo Freunde,
heute stelle ich einige Bilder von Übungen ein. Da wir ja die am Himmel fliegenden Flugzeuge, vom Typ her, kennen mussten, sind wir oft bei Tiefflieger-Übungen im Einsatz gewesen und haben dort unser erlerntes getestet. Jeder Trupp war mit 6 Soldaten besetzt. Ein Unteroffizier und fünf Mannschaftsdienstgrade. Jeder Trupp hatte drei Fahrzeuge. 1 DKW Jeep, 1 Nato-Ford und einen Borgward Richtfunkwagen. Der Borgward, war ursprünglich als Funk Relais Fahrzeug für die englische Armee gebaut worden. Wurde dann aber an die Bundeswehr abgegeben.
Werner

Anke
23.07.2012, 19:16
:danke: für die schönen vielen Fotos.. also muß ich meinem Papa doch mal sagen,
er soll hier wieder reinschauen.
Er war in Goslar... Davor in Kassel... vielleicht kennt Ihr Euch !?

Heinzelmann
23.07.2012, 21:50
Hallo Freunde,
heute stelle ich einige Bilder von Übungen ein. Da wir ja die am Himmel fliegenden Flugzeuge, vom Typ her, kennen mussten, sind wir oft bei Tiefflieger-Übungen im Einsatz gewesen und haben dort unser erlerntes getestet...
Werner

Auge Ohr !

...und so sah das dann in den 80ern aus, wenn die Goslarer ihren Abenteuerurlaub machten. Die Bilder inzwischen in Farbe aber doch irgendwie überwiegend grün :)

Die Anlagen wurden übrigens nach Pakistan und in die Türkei verschenkt !!! und tun dort heute noch Dienst an den Grenzen.

Lackforz
02.08.2012, 15:58
Heute möchte ich mal etwas berichten, was heute nicht mehr möglich wäre. Ich denke es war Mai 1961 ca 16.00 Uhr. In unserer Kompanie gab es Alarm. Die Kompanie musste geschlossen vor dem Gebäude antreten. Unser Kompaniechef Hauptmann Sobotka, erklärte den Soldaten, dass soeben ein Hilferuf eines kleinen Privat-Zirkus eingegangen ist. Der Zirkus sollte am nächten Tag seine erste Vorstellung in Langelsheim geben. Durch einen Streit, hatten fast alle Mitarbeiter, den Zirkus verlassen. Also frug unser Kompaniechef, wer beim Aufbau des Zirkuses helfen möchte. Etliche Soldaten meldeten sich, in der Hoffnug auch etwas Geld zu bekommen. Aber es gab nur eine Freikarte. Viele waren sauer. Wochen später, kurz vor dem Schützenfest forderte Herr Distel ein bekannter Schausteller Soldaten zum Aufbau der Achterbahn an. Nur wenige meldeten sich, da sie dachten, es gäbe wieder kein Geld. Einige meiner Stubengenossen und ich meldeten sich. Wir fuhren jeden Tag in Begleitung eines Uffz. zum Aufbau der Achterbahn. Wir wurden dort auch verpflegt und als die Achterbahn stand, wurden wir entlohnt. Es war soviel, wie ein halbes Jahr Wehrsold. Zusätzlich wurden wir von Herrn Distel noch ganz groß in das Festzelt eingeladen. alles natürlich kostenlos. Zusätzlich durften wir noch bei Abbrennen des Feuerwerkes helfen. Auch hier gab es einen kleinen Obolus. Schön und gut, nach Beendigung des Schützenfestes musste die Achterbahn wieder abgebaut werden. Alle wollten unbedingt helfen. Aber unser Hauptmann sagte - Nein - alle die aufgebaut haben, bauen auch wieder ab. Danach gab es nochmals Geld und wir waren glücklich. Vom Zirkus habe ich leider kein Bild, aber von der Achterbahn.
Werner

Lackforz
11.08.2012, 10:04
Nun möchte ich etwas von meiner Zeit nach dem Mauerbau berichten.
Am 13.August 1961 erreichte uns schnell die Nachricht, dass die Zonengrenze komplett dicht gemacht wurde. In Berlin wurde sogar eine Mauer hochgezogen. Mitten in der Nacht zum 14. August 1961 musste sich die gesamte Kompanie versammeln und wir wurden informiert, was genau passiert war. Es wurden an jeden etlichen Schuß scharfer Munition und ein Verbandspäckchen ausgegeben.Zusätzlich bekamen wir den Befehl, sofort in unsere Einsatzstellungen auszurücken. Einige userer älteren Zugführer, die schon den zweiten Weltkrieg als junge Burschen miterlebt hatten, sagten : Jungens, jetzt wird es ernst. Mein Trupp musste unsere Einsatzstellung in Jerxheim besetzen. Als wir auf dem Hesebergturm ankamen, sahen wir, dass die Amerikaner schon längst da waren. Es war eine einheit aus Graßleben und Kassel-Rothwesten. Sie hatten die Aufgabe, den Telefonverkehr im Osten abzuhören.Alles streng geheim, aber wir haben schnell Kontakt gefunden und oft zusammen gefeiert.Nachdem wir unsere Richtfunkgeräte aufgebaut hatten, begannen wir sofort mit unserer Arbeit.
Wir waren ein Uffz. und 5 Mannschaftsdienstgrade. Wiir mußten uns selbst verpflegen. Die Post wurde uns einmal in der Woche rausgebracht und wäre der Hintergrund nicht so ernst gewesen, hatten wir eigentlich ein schönes Leben. Wir blieben immer so 5-6 Wochen in unserer Einsatzstellung, dann eine Woche Fliegerhorst. Danach ging es meist wieder in die Einsatzstellung. Ich wurde aber immer mal für 2-3 Wochen in die Radaranlage Auenhausen bei Warburg/Paderborn eingesetzt. Der Radarschirm war so groß wie eine Straßenbahn. Dort habe ich mich in eine andere Welt versetzt gefühlt. Tief unter der Erde ein Riesensaal, wo die gesamten Flugbewegung mit kleinen Flugzeugsymbolen über eine riesige Landkarte hin- und hergeschoben wurden. Hier liefen die Meldungen unserer gesamten Trupps an der Zonengrenze ein und wir gaben sie an die Jägerleitzentrale weiter. Danach wieder eine Woche Fliegerhorst und anschließend wieder ab nach Jerxheim.So ging es dann weiter, bis zu meiner Entlassung in 1962. Aber davon später mehr.
Werner

Monika Adler
11.08.2012, 17:55
Werner, , Ich habe deinen Bericht mit grossem Interesse gelesen. So war es also fuer Euch als Soldaten. Daran merkt man, wie Goslar mit dieser Grenze beeinflusst wurde. Ich war damals im Schwesterntraining, und es war mein Geburtstag,vergesse ich auch nie! Meine Mutter sagte"Jetzt geht das schon wieder los!"Sie hatte ja auch den 2. Weltkrieg hautnah miterlebt. Was aber die politischen Hintergruende fuer diese Zeit betrifft, habe ich erst so richtig hier auf der anderen Seite des Teiches verstanden, denn es gibt hier Geschichtssendungen, die sich im Fernsehen damit beschaeftigen.Haette jemals einer gedacht, dass es noch mal wieder anders werden koennte? Mein einziger Wunsch waere nur gewesen, dass meine Eltern und Grossmutter noch die Wiedervereinigung miterlebt haetten.! Gruesse, Monika

Speedy
26.09.2012, 14:26
Jetzt geht es mit dem Verkauf doch los. Der erste Interressent ist da.

http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,295723.html

Lackforz
26.09.2012, 16:21
Mein langer Urlaub in Spanien ist zu Ende, deshalb will ich mal wieder etwas berichten.
Mein Freund, der auch in Kassel wohnt und mit mir zusammen eingezogen wurde, war Fliesenleger. Ich Autolackierer. Als wir von der Grundausbildung in Stade nach Goslar versetzt wurden, mussten wir bei unserem Kompaniechef antanzen. Er suchte sich bei den neuankommenden Rekruten, die aus, die er eventuell mal brauchen konnte. Er baute gerade ein Haus auf dem Neubaugelände in Jürgenol. Da im Haus auch Fliesen gelegt werden mussten, war es ja klar. die verlegte mein Freund.Ich kam immer in den Einsatz, wenn irgend ein Auto eine Beule oder Kratzer hatte. So habe ich in meiner Goslarer Soldatenzeit viele Autos in der damaligen Betriebswerkstatt lackiert. Durch die Arbeiten hatten wir natürlich auch Vorteile. Urlaub bis zum Wecken war für uns selbstverständlich. War unsere Stube mal beim Stubendurchgang aufgefallen und der Nachappell dann zu einer Zeit, wo unsere Eisenbahn für die Wochenendheimfahrt schon weg war. Kein Problem. Ein Gang zum Chef und die Stube fuhr ins Wochenende. So habe ich mich in Goslar immer sauwohl gefühlt. Doch die, durch den Mauerbau, verlängerte Dienstzeit ging dem Ende zu. Unser Kompaniechef hat mit Engelszugen mich und meinen Freund versucht, bei der Bundeswehr zu halten. Aber da wir zwei im Zivilleben gute Stellungen hatten und auch viel mehr verdienten, haben wir immer wieder dankend abgelehnt. Nun bin ich Rentner und schlauer. Heute würde ich das Angebot dankend annehmen. Aber unser Kompaniechef hat uns zum Schluß noch etwas Gutes angetan. Er kommandierte uns beide zu einem Uffz-Lehrgang ab. Der dauert normal 3 Monate. Unser Lehrgang war innerhalb des Fliegerhorstes, dauerte zwei Tage und wir sind als Unteroffziere entlassen worden.

Monika Adler
27.09.2012, 23:51
Jetzt geht es mit dem Verkauf doch los. Der erste Interressent ist da.

http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,295723.html

wenn ihr hier weiter lest, schrieb die GZ auch, dass Goslar 1/2 million zur Denkmalpflege bekommen soll zur Sanierung des Rathhauses und Odeons Gruesse Monika ?(

Speedy
28.09.2012, 06:05
wenn ihr hier weiter lest, schrieb die GZ auch, dass Goslar 1/2 million zur Denkmalpflege bekommen soll zur Sanierung des Rathhauses und Odeons Gruesse Monika ?(

Hier ist noch der link:

http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,295969.html

Professorexabyte
30.09.2012, 04:29
Erster Käufer vom Fliegerhorst Gelände

http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,295770.html

Ich weiß nicht so recht was ich von dem Bebauungsplan halten soll, der in dem Gutachten steht. Ich mache mir um Gebäude 83 sorgen. Habe es Jahre lang beim Verfall beobachten können, steht ja immerhin direkt am Zaun vom Görgweg.

http://www.goslar.de/images/buerger/rathaus/110722_staedtebauliches_gutachten_fliegerhorst_end fassung.pdf

Ich kann diese Einfamilienhäuser des 21 Jahrhunderts einfach nicht mehr sehen. 200m² Grundstück ohne wirklich was aus dem Garten machen zu können, labile Bauweise aus Presspappe, 2cm Vorgärtchen, Klinkerfassade, Alu/Edelstahl Designerbriefkasten. :puke: Ich könnte kotzen beim Anblick dieser Hässlichkeit. Also wenn ihr mich entschuldigt ich bin in meinem soliden 60er Jahre Mehrfamilienhaus mit monster Rasenfläche, kühlem Innenraum im Sommer, und schönen schalldichten Wänden.

Ich hoffe ja, dass es mit dem Fliegerhorst ein gutes Ende nehmen wird, ohne dass man ihn bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet. Mit neuesten Designerhäusern :puke: auf 5m² Grundstück, neben schöner Funktionsarchitektur der 20er. (inlove)

Lackforz
14.03.2013, 10:29
Hallo Freunde Goslars und des Fliegerhorstes,
die Wehrdienstzeit in Goslar war zu Ende und mit einem lachenden aber auch weinendem Auge traten wir das letzte mal vor unserem Kompaniegebäude an. Es war uns eine Ehre, dass der Chef die restliche Kompanie antreten ließ. Wir, fast alle mit unserem Resevistenhut auf dem Kopf, wurden von unseren Kameraden zum Bahnhof gebracht. Singend ging es vom Fliegerhorst marschierent zum Bahnhof. Ich denke die heutigen werden mit dem Bus gefahren. die laufen bestimmt nicht mehr.Na ja, dass war ja auch früher. heute ist alles moderner. Am Bahnhof angekommen, wurden wir feierlich verabschiedet.
Der Kontakt zu Goslar und dem Fliegerhorst wurde aber von den alten Kameraden aber immer gehalten. So ist bei den Bildern ein Besuch in 1988 im Fliegerhorst.
Bis bald
Werner
6330632963316332

Blauburger
31.03.2013, 11:49
Moin,

ich habe gerade mal den Bereich Bundeswehr durchforstet und vieles wieder erkannt. Den Brunnen vor der 16., der Opel der dort parkte, kann von meinen Eltern gewesen sein. Mein Vater, Stabsfeldwebel Eberhard Treske, ging 1990 mit der 16. in Pension. Leider hat es nur für sechs Monate gereicht, er starb hinterm Steuer, direkt neben der grünen Halle, auf der Grauhöfer Landwehr. Zuviel Nikotin und Kaffee.

Meine Mutter hat auch eine ansehnliche Fliegerhorst Sammlung.

Lackforz
31.03.2013, 13:58
Hallo Blauburger,
tut mir leid, dass dein Vater nur so wenig von seinem Pensionärsleben hatte. Dein Vater war zu meiner Zeit, Anfang der 60er Jahre unser Rechnungsführer und damals noch Stuffz. Ich habe ja in einem älteren Bericht geschrieben, dass wir nach dem Mauerbau, längere Zeit in unserer Stellung Jerxheim verbracht haben. Dort hat dein Vater dann immer, weil es ihm so gut bei uns gefallen hat, übernachtet.
Gruß Werner

Lilo Wandert
31.03.2013, 22:06
Moin,
kenne den Fliegerhorst-Schlagbaum weil ich meinen Göttinger Kumpel am 1. Okt. 66 vor dem Tor ablieferte.

Heute würde mich allerdings mal ein Luftbild interessieren dass den gesamten Fliegerhorst-Bereich der 30er Jahre zeigt---ich find nix!

S.Kopp
01.04.2013, 10:21
Moin,

ich habe gerade mal den Bereich Bundeswehr durchforstet und vieles wieder erkannt. Den Brunnen vor der 16., der Opel der dort parkte, kann von meinen Eltern gewesen sein. Mein Vater, Stabsfeldwebel Eberhard Treske, ging 1990 mit der 16. in Pension. Leider hat es nur für sechs Monate gereicht, er starb hinterm Steuer, direkt neben der grünen Halle, auf der Grauhöfer Landwehr. Zuviel Nikotin und Kaffee.

Meine Mutter hat auch eine ansehnliche Fliegerhorst Sammlung.

Hallo Uli, (Blauburger)

dein Vater war 1969 als ich zur Grundausbildung in die 16.Kompanie kam, dort unser Spieß. Er war damals noch Hauptfeldwebel. Ja, der Brunnen war genau vor unserem Stubenfenster, und der Kadett parkte jeden Tag dort. Der Kompaniechef war
ein Hauptmann, und der stellte seinen BMW oft daneben. :) Das Foto stammt von mir.......

6436

Gruß, Siegfried

Anke
05.04.2013, 07:38
Guten Morgen,
das sind ja super schöne Erinnerungen.
Ich werde meinen Papa /zu seiner zeit Spieß in der 7.Kompanie , auch mal nach alten Fotos fragen !

:danke:

UnsUwe
05.04.2013, 08:51
Hallo Anke,

ich war im dritten Quartal 1985 zur Grundausbildung in der 7.
Spieß war damals ein Hauptfeldwebel Müller, glaub ich.
Bin dann 4 Jahre dort hängengeblieben und war Ausbilder (Enddienstgrad Stuffz) in der 15. Kompanie (vormals 11.).
Dort löste dann noch zu meiner Zeit der Hauptfeld Müller den Oberstabsfeldwebel Dieter Teiwes als Kompaniefeldwebel ab.
Müller kam immer mit einer roten Honda XL 500 R angebrettert, mit der ist er schon mal auf dem Kompaniefest durch den Keller gefahren...
Alles in allem eine lustige Zeit damals.

Gruß

Uwe

Anke
05.04.2013, 09:06
Hallo Uwe...
Jepp.. denn Hauptfeld Müller kenn ich auch noch .. und Dieter auch :)
Mein Papa.. vielleicht vom Namen besser bekannt..

Manfred Ninnemann

UnsUwe
05.04.2013, 09:48
Meine den Namen gehört zu haben, fällt mir aber kein Gesicht mehr zu ein.
Na ja, ist ja auch schon eine Weile her....

uwe unten
05.04.2013, 19:08
hallo
ich war nie beim bettenfalten! aber kenne doch so einiges. ein erlebnis ,was ich nie vergessen werde .ich war noch ehrenamtlich nach meiner schulzeit bei wolfgang miller in der theater AG verschiedener schulen . für ein bühnenbild brauchten wir wald ,also damals tarnnetze der bundeswehr . ich sollte diese mit meinem auto holen. an der wache stellte ich mich vor ,sagte das zu major hayen wollte . das ging ratzfatz ,es kam ein lkw :fahren sie da hinter her ,ich folgte bis zu einer halle ,der major kam ,lies von 2 mann 3 tarnnetze in meinen rally simca laden , und ich fuhr wieder zur wache ,ohne kontrolle zog ich von dannen.das ganze duaerte so ca 15 min.
jetzt kommt die rückgabe .ich meldete mich wieder auf der wache ,und sagte dass ich 3 tarnnetze zurückbringen wollte . das schrecke dort alle auf : wie sie wollen was zurück bringen ,ausweis und sofort stand einer neben mir mit karre .das ganze dauerte dann fast eine 1/2 stunde bis ich die tarnnetze in der wache abgeben konnte .wahrscheinlich war niemand daran gewöhnt ,das man auch mal was zurück bringt. kommentar von jemandem ,der zu der zeit dort auch tätig war ,die dinger hättet ihr auch behalten können . 2 bilder von dem bühnenbild.

uli ihr habt in der insterburger/ bromberger gewohnt ?

Glück Auf Uwe

Monika Adler
05.04.2013, 20:49
Hallo, Uwe, mein mann, der im Weltkrieg als teenager in der Schreibstube irgendwo in Berlin war, sagte zu deiner Erfahrung: Fuers Zurueckgeben gab es wohl kein Formular!!!!!

uwe unten
05.04.2013, 21:24
hallo
ja schon möglich ,aber zu der zeit gabs noch in berlin die stachelschweine -kabarett- mit wolfgang gruner und co . die hatten mal einen sketch ,wo einer ne rakete zurück gebracht hat , die er in den osten schicken wollte ---mit der bundespost -- die nahm die nicht an ,weil sie zu schwer war. nein was mich damals so überraschte war , dass das abholen ohne ALLES ging ,und dann der aufriss . eben "behörde" .

Glück Auf Uwe

Hanno
10.04.2013, 20:43
.....
Heute würde mich allerdings mal ein Luftbild interessieren dass den gesamten Fliegerhorst-Bereich der 30er Jahre zeigt---ich find nix!

Hallo Lilo,

aus den 30ern nicht, aber von den Alliierten nach der Bombardierung :

http://www.goslarsche.de/Home/harz/goslar_arid,139469.html&docid=hXcHzJzkXHpDJM&imgurl=


Ist allerdings keine große Auflösung. :(

UnsUwe
11.04.2013, 08:04
<!-- -
hallo
.ich war noch ehrenamtlich nach meiner schulzeit bei wolfgang miller in der theater AG verschiedener schulen .
Glück Auf Uwe

Hallo Uwe,

Wolfgang Miller war jahrelang mein Klassenlehrer bis zum Abi 85.

Gruß

Uwe

Speedy
29.05.2013, 05:56
Jetzt scheint es ja so, als ob sich auf dem Gelände doch was tut.
Mal sehen, wie es dort weitergeht.

http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,378412.html

Andreas
29.05.2013, 07:59
Das hört sich gut an, die Lage ist auch bestens.

6923


Die Bestandsgebäude waren vor 3 Jahren noch in sehr gutem Zustand.

6924 6925 6926 6927
6928 6929 6930

Blauburger
29.05.2013, 13:27
Das Einzige was mich daran stört, ist das die Klosterkammer wieder mitmischt, wäre doch viel netter, auch Grundstücke ohne Erbpacht zu bekommen.

Speedy
29.05.2013, 13:32
Das Einzige was mich daran stört, ist das die Klosterkammer wieder mitmischt, wäre doch viel netter, auch Grundstücke ohne Erbpacht zu bekommen.

Da stellt sich doch erst mal die Frage, was für "Wohneinheiten" dort entstehen werden sollen. Ich vermute mal das es sich nur um Mietwohnungen handelt und nicht um Gebäude, bei denen noch zusätzlich Erbpacht anfällt. Wobei bei der Klosterkammer ja alles möglich ist.
Lassen wir uns überraschen.

Harzer06
30.05.2013, 22:01
Mietshäuser sind m.W. auch nicht erbpachtfrei. Nur bekommen die Mieter das nicht extra abgerechnet, sondern zahlen es stillschweigend über die Miete mit.

Vermutlich ist die Klosterkammer bereits seit alter Zeit Eigentümer des Geländes und mußte es für die militärische Nutzung zur Verfügung stellen oder wurde vielleicht in der NS-Zeit enteignet. Nach Aufgabe der Kaserne wird sie natürlich eine Nachnutzung wieder unter eigener Regie anstreben.

G´Auf
Harzer06

Speedy
31.05.2013, 05:44
Mietshäuser sind m.W. auch nicht erbpachtfrei. Nur bekommen die Mieter das nicht extra abgerechnet, sondern zahlen es stillschweigend über die Miete mit.

G´Auf
Harzer06

Das ist natürlich vollkommen richtig. Nur das bei Mietwohnungen der Miter davon ja nichts mitbekommt.
Da die Klosterkammer die Wohneinheiten schaffen will, ist die Erbpacht natürlich schon im Mietzins enthalten. Und bei der Preisgestaltung der Miete muß auch die Klosterkammer zusehen, das die Wohnungen nicht leer stehen.

Andreas
31.05.2013, 07:43
Ein etwas ausführlicher Bericht:

http://www.beobachter-online.de/goslar/lokales/wohnungsbau-auf-dem-fliegerhorst-d20166.html

Goslärsche
03.06.2013, 20:37
....ist die Erbpacht natürlich schon im Mietzins enthalten

Jeder Grundeigentümer wird seinen Grund preislich "an den Mann" bringen. Ob sich der Betrag nun "Erbpacht", "Pacht", "Miete" oder sonstwie nennt... wird für die Mieter eh keine Bewandnis haben. Der Quadratmeter wird seinen Preis kosten, so oder so. Miete wie Eigentum.

Wenn jemand über die tatsächliche Nutzungsbeschaffenheit informiert ist, könnte er/sie dies hier ja mal darlegen.

Glück Auf!
Goslärsche

Andreas
23.07.2013, 07:38
Jetzt zugreifen :

http://www.immowelt.de/immobilien/immodetail.aspx?id=26696021

7021

Andreas
04.01.2014, 07:50
Laut GZ vom 31.12.13 droht dem Offiziersheim der Abriss.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist wohl schwer nachzunutzen. Da das Offiziersheim ein Einzeldenkmal ist, sei auch ein Umbau nicht ohne weiteres möglich.

Henning Wehrmann von der Bürgerliste kritisierte die BImA, dass sie sich die Probleme mit dem Denkmalschutz selbst eingebrockt hätte. Als die Bundeswehr noch Eigentümer war, hätte man das Gebäude einfach abreißen dürfen.

Wolfi
04.01.2014, 15:26
Laut GZ vom 31.12.13 droht dem Offiziersheim der Abriss.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist wohl schwer nachzunutzen. Da das Offiziersheim ein Einzeldenkmal ist, sei auch ein Umbau nicht ohne weiteres möglich.

Henning Wehrmann von der Bürgerliste kritisierte die BImA, dass sie sich die Probleme mit dem Denkmalschutz selbst eingebrockt hätte. Als die Bundeswehr noch Eigentümer war, hätte man das Gebäude einfach abreißen dürfen.


Also zu meiner Wehrdienstzeit (2006) waren dort einige gebäude nicht mehr so in Schuss b.z.w. stelle ich mir einen Umbau zur nachnutzung sehr aufwendig vor.

Die alte Küche war damals schon gesperrt und einsturzgefährdet.

Das einzige neuere Gebäude dürfte die neue Küche sein die wohl so um 2000 enstanden ist wenn ich mich nicht irre.
Auch hier ist fraglich wie man jenes Gebäude denn sinnvoll nachnutzen könnte.

Ich frage mich momentan warum und ob wir denn dort überhaupt noch weitere Mietshäuser benötigen ?

Die Momentane Lage ist doch das in Jürgenohl schon die ersten Häuser abgerissen werden, und nunmal einfach genug Bürger von hier wegziehen.
Wäre ich Unternehmer würde ich es einfach zu riskant finden dort nun soviel Geld reinzustecken bei der momentanen Lage.
Die gefahr des Leerstandes erscheint mir dann doch recht hoch bei dem aktuellen Trend.

Das Gelände ist einfach riesig, es gab doch mal die Idee das Schützenfest dorthin zu verlagern.
Was ist daraus geworden ?
Das Schützenfest könnte ordentlich expandieren, auch die Verkehrsanbindung erscheint mir akzeptabel.
Würde sich dann auch für andere große Veranstaltungen anbieten.

Nur der Lärm für uns Jürgenohler wäre nen großer nachteil und man müsste wohl viele Bäume wegreißen.

Alternativ könnte man den Waldcharme ausnutzen und die Gegend eventuell für den Tourismus nutzen,
hat ne sehr ruhige Lage die sich Ideal für Wellness und Entspannung eignet.
Vielleicht nen Park anlegen und einige Freizeitmöglichkeiten hinzufügen.

Aber so wirklich was mega dolles will mir da nun auch nicht einfallen.

Luzi
04.01.2014, 23:31
Jawoll, alles abreissen, am besten betonieren, vielleicht noch nen tollen Einkaufsmarkt .... Fliegerhorstarkaden .....

Goslar muß doch noch mehr zu verschandeln sein!! man, wie mich das :puke:

Das eine oder andere Gebäude wird vielleicht nicht mehr zu retten sein, das kann ich nicht beurteilen!

Unser OB hat mal auf ner Bürgerversammlung gesagt, daß er sich vorstellen könnte, dort Wohnraum entstehen zu lassen. Warum auch nicht?
Wohnen in ner ruhigen Gegend mit vernünftigen Wohnungen und nicht das, was die großen Vermieter z.T. bieten, kann ich mir gut vorstellen!
Gruß, Luzi

Andreas
05.01.2014, 07:46
Also zu meiner Wehrdienstzeit (2006) waren dort einige gebäude nicht mehr so in Schuss b.z.w. stelle ich mir einen Umbau zur nachnutzung sehr aufwendig vor.

Die alte Küche war damals schon gesperrt und einsturzgefährdet.

So sah die alte Küche 2009 aus.

Wolfi
05.01.2014, 17:47
So sah die alte Küche 2009 aus.

Ich war damals selbst beim Bund in Goslar stationiert und musste nach den ersten 3 Monaten ab in die (neue) Truppenküche.

Damals im Jahr 2006 war das Gebiet um die alte Küche sofern ich mich richtig erinner mit dem typischen rotweißen Baustellen Bändern abgesperrt.

Ich habe mich damals auch schlau gemacht um die neue Küche und mir wurde damals dort erklärt das die neue Küche nur gebaut wurde,
da die alte Küche wohl sehr baufällig gewesen ist und vom Einsturz gefährdet ist.

Mehr kann ich dir dazu leider nicht sagen, da ich auch niemals in dem alten gebäude drin war um mich selbst zu überzeugen.

@ Luzi



Jawoll, alles abreissen, am besten betonieren, vielleicht noch nen tollen Einkaufsmarkt .... Fliegerhorstarkaden ..... Goslar muß doch noch mehr zu verschandeln sein!! man, wie mich das

Kann ich leider nicht nachvollziehen.

Bei weiterem Leerstand über längeren Zeitraum hat man nunmal auch nix davon.
Einige Gebäude sehen jetz schon sehr heruntergekommen aus.



Unser OB hat mal auf ner Bürgerversammlung gesagt, daß er sich vorstellen könnte, dort Wohnraum entstehen zu lassen. Warum auch nicht?
Wohnen in ner ruhigen Gegend mit vernünftigen Wohnungen und nicht das, was die großen Vermieter z.T. bieten, kann ich mir gut vorstellen!
Gruß, Luzi

Dagegen spricht für mich nunmal die starke Entwicklung unserer Bevölkerungszahlen.

Klar kann man ne wunderschöne Wohnsiedlung dort hinpflanzen.

Kann sie aber auch ausreichend ''bevölkert'' werden ?

Oder zieht die Wohnungssiedlung nur ne Menschenmenge von A nach B und dafür stehen dann andere Wohnbereiche leer ?
Wo dann wiederum Häuser wie hier in Jürgenohl abgerissen werden ?

Für mich ist das die schlechteste aller Lösungen

Kellerassel
28.03.2014, 16:46
Ha, endlich ein Forum, wo man in der Vergangenheit kramen kann. Meine Dienstzeit lag 1966 bis 1967 in der 11. LAR 5.
Wer kann sich noch erinnern, mein Spitzname in der Komp. war "Kellerassel".

Golfpunk
03.04.2014, 22:44
Moin,

was man aus so einer Immobilie machen kann zeigt das Beispiel des ehem. Fliegerhorstes Wangerland in Ostfriesland.
Guckst du hier: http://www.dorf-wangerland.de/de/
Aber soviel Kreativität ist hier nicht gefragt, es würden sicher gleich Bürgerintiativen "pro Jürgenohl", für ein altersgerechtes und ruhiges Stadviertel gebildet werden.....

Andreas
26.09.2014, 01:04
Eine aktuelle Aufnahme

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=730966933623607&set=gm.537669376365113&type=1&theater
16181

Professorexabyte
26.09.2014, 12:46
Ob da jemals noch was passiert, oder ob das wie mit dem Odeon gehandhabt wird?... Einfach so lange gammeln lassen, bis man es abreissen darf...

Eule
26.09.2014, 15:17
Bei dem Foto wird sehr deutlich, warum das ganze den Arbeitstitel "Waldviertel" trägt.
Im Juli gab es dazu Zeitungsberichte. Die Stadt informiert unter http://goslar.de/wirtschaft/stadtentwicklung/fliegerhorst

Professorexabyte
26.09.2014, 16:33
Tja wenn es mal "Wald" bleiben würde....
Laut den Bebauungsplänen wird da nahezu 80% weggeholzt, damit man dort irgendwelche hässlichen Glasklötze zwischenquetschen kann...

dfdd
05.10.2014, 12:29
Ob es wohl eine Möglichkeit gibt, das Gelände zu besichtigen?

War von März bis April 1996 zur Grundi im 10./LwAusbRgt1 - untergebracht in Gebäude 82. Zuletzt im August 2003 in GS musste ich leider einen Tag vor dem damaligen Tag der offenen Tür abreisen. :((

Schöne Grüße aus DD..

D.

Professorexabyte
06.10.2014, 07:41
Im Moment wird es da eher keine Möglichkeit geben. Es sei denn du wendest dich direkt an die Stadt Goslar, die das für dich mit dem Verwalter klären. Aber da wird bestimmt keiner nur wegen einem "der nur mal schauen will" seinen Sesselpupserjob unterbrechen wollen, nur um mit dir da drauf zu gehen.

Habe auch schon oft überlegt mal zu fragen. Aber angesichts der Tatsache, dass ich mich garnicht erst an etwas erfreuen will, was bestimmt sowieso bald verunstaltet wird.... nunja....

Andreas
06.10.2014, 07:49
Die BiMA ist ab und zu mit potenziellen Interessenten auf dem Gelände, vielleicht mal da anfragen.

Hauptgefreiter
03.11.2014, 11:19
Hallo, vielleicht ein Weg etwas mehr über den ehemaligen Standort zu erfahren. Oder über den Verbleib meiner Kameraden aus den Jahren 1979 - 1982 herrauszufinden. Ich würde ja auch gern den Standort mal wieder sehen, das Betreten scheint ja nicht mehr möglich zu sein.

Professorexabyte
03.11.2014, 12:42
Ich glaube, wem die Zeit wirklich Spaß gemacht hat, der würde vermutlich eher in Tränen ausbrechen, wenn man sieht was aus den Gebäuden Teilweise geworden ist. Allein der Zustand des hinteren H förmigen Gebäudes ist unter aller Kanone.

Ich selbst war nie bei der Bundeswehr, weil sie als ich soweit war schon sehr wählerisch waren, und mich mit Brille auf die zweite Wahl gesetzt haben, und dann schließlich ausgemustert haben. Aber ich kann mir vorstellen, dass das für manche bestimmt eine lustige Zeit war.

dfdd
08.11.2014, 11:32
die gs-338 und das gebäude 82 im april 1996..

10406 10405

Veteran
15.01.2015, 12:16
Hallo
Durch Zufall habe ich diese Seiten gefunden .
Auch ich habe meine Dienstzeit in Goslar verbracht und manche Namen sind mir wohl geläufig . Manfred Ninnemann - zu meiner Zeit Hauptfeldwebel und mein "Spieß" , Harald Müller - mit ihm habe ich gemeinsam in der 15. Kompanie (später 8.Kp.) sowie in der 7. Kompanie
gedient . Übrigens meine Dienstzeit in Goslar war von 1972 - 1984 . Lange ist es her , doch nicht vergessen .

Viele Grüße
d.r.

Professorexabyte
03.02.2015, 22:04
So ich habe jetzt auch mal meinen Sempf bei Junk gelassen. Wenn die Meldung online geht, bitte ich darum dass ihr bitte das ganze kommentiert, damit auch klar wird, dass es sich hier um öffentliches Interessen für den Erhalt handelt.
Denn wenn das jetzt wegkommt... Das geht einen Schritt zu weit. Wärend auf der einen Seite leute wegen falschen Fenstern angegrützt werden, und auf der anderen Seite ein Denkmal in top Zustand aus eventuellen komplikationen beim Verkauf abgerissen wird... Brauchen sich doch nicht wundern, dass sich niemand für die Gebäude interessiert, wenn sie nie irgendwo einzeln angeboten werden, und das Gebiet endlich mal öffentlich erschlossen wird.

märklinist
04.02.2015, 08:37
Aber ich kann mir vorstellen, dass das für manche bestimmt eine lustige Zeit war.[/QUOTE]
Hallo,
Ja gewiss, für mich war es eine wirklich lustige Zeit. Allerdings war ich nicht in Goslar sondern in Iserlohn bei der LAR 5. Auch diese Kaserne gibt es heute nicht mehr. Das einzigste Gebäude was ich auf dem "Fliegerhorst" kenne, ist die Sporthalle, einmal wöchentlich bin ich da Ende der 70 er zum Karatetraining gegangen.
Ich frage mich auch, was man mit Gelände machen soll, weiter verfallen lassen ist eine Schande.

In diesem Sinn
der märklinist

Systemcoach
04.02.2015, 15:36
Aus der "Bedrohung" wird Ernst.
Lt. GZ sind sich Stadt und Denkmalpfleger einig, das Offizierskasino abzureißen.


/ATTACH]

Das Blaue Gebäude von ehemals Odermark stand auch mal unter Denkmalschutz. Schon damals war eine "Nachnutzung" aufgrund des speziellen Industriezuschnitts sehr unwahrscheinlich. Ihr erinnert euch sicher. Heute gibt es das nicht mehr.

Kann es sein, dass der halbwegs mit Verstand und unternehmerischem Denken, auch eine Familie ist ein Unternehmen :O , gesegnete Bürger diesen Denkmalsschutz nicht mehr versteht? Bestimmt gibt es ein 500 Seiten starkes Gutachten, dass die Aufhebung des Denkmalschutzes begründet.

Für etwas einfacher gestrickte Mitbürger von Goslar:
:ironie: Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, macht keine langen Sätze :danke:

Wolfi
09.02.2015, 16:16
Ich glaube, wem die Zeit wirklich Spaß gemacht hat, der würde vermutlich eher in Tränen ausbrechen, wenn man sieht was aus den Gebäuden Teilweise geworden ist. Allein der Zustand des hinteren H förmigen Gebäudes ist unter aller Kanone.

Ich selbst war nie bei der Bundeswehr, weil sie als ich soweit war schon sehr wählerisch waren, und mich mit Brille auf die zweite Wahl gesetzt haben, und dann schließlich ausgemustert haben. Aber ich kann mir vorstellen, dass das für manche bestimmt eine lustige Zeit war.


Ich habe dort auch meinen Dienst abgeleistet klar war es eine sehr geile Zeit dort bin sogar direkt in nächster nähe zum Fliegerhors aufgewachsen.

Dennoch kann ich dir versichern das viele Gebäude bereits 2006 nicht mehr soo in Schuss waren, sind halt einfach in die Jahre gekommen.

Zum Abriss des Offizierskasino...

warum stehen lassen wenn es eh keinen Nutzen mehr für gibt ?

Ich verstehe diese Maulerei einfach nicht, hätte man nen vernünftigen Nutzen für die Gebäude würde ich es ja verstehen.

Aber das is einfach net der Fall, somit müssten diese Gebäude instant gesetzt werden ohne nutzen, was einfach Schwachsinn wäre.


Bei aller Nostalgie ... aber es is halt einfach Schwachsinn dafür Geld zu verschwenden wenn es woanders wo besser genutzt werden könnte.

JG72
16.04.2015, 14:08
da stimmt etwas nicht 1959 wurden schon Radarbeobachter auf der TSL 1 in Kaufbeuren ausgebildet und 1958 schon auf Sprachlehrgänge in Uetersen beim LAR, sie wurden damals mit Sprüchen veräppelt wie geistige Tieflieger und durch ständiges drehen des Kopfes. Bei den Sprachlehrgängen waren die Anforderungn für ihre ATN geringer. Als erste Verbände des Führungsdienstes wurden 1956 - 1957 das Fernmelde Lehr- und Versuchsregiment (FmL / VsuRgt ) 61 in Nörvenich, Endstandort später Lagerlechfeld nach Zwischenstationierung in Sonthofen, und die Fernmeldeabteilungen 111 und 121 an den Standorten Münster / Osnabrück und Karlsruhe aufgestellt.

Lackforz
17.04.2015, 09:44
Ich habe vor einigen Tagen, einige Scanns eines alten Fotoalbums vom Fliegerhorst bekommen. Ich stelle mal die ersten Seiten hier ein. Falls Interesse, folgen weitere.
Werner140561405514054140531405214051

Lackforz
17.04.2015, 15:18
Hier die nächsten Seiten des Albums. So kann man mal vergleichen, wie der Fliegerhorst früher ausgesehen hat.
Gruß
Werner
14063140621406114060140591405714058

Lackforz
18.04.2015, 15:42
Hier nun einige weitere Album-Seiten vom Fliegerleben auf dem alten Horst.
Werner
140691406814067140661406414065

Lackforz
19.04.2015, 13:20
Hier nun wieder einige Fotos aus einem Album eines ehmaligen Soldaten des Fliegerhorstes Goslar.
Gruße
Werner
140751407414073140721407014071

Bergmönch
23.04.2015, 16:13
Hallo Lackforz,

vielen Dank für das hochinteressante Fotoalbum. Wir haben hier ziemlich ausführliche Informationen und Fotos zur jüngeren Geschichte des Fliegerhorstes. Deine Aufnahmen sind eine sehr schöne Ergänzung.

Beste Grüße

Bergmönch

Lackforz
24.04.2015, 08:33
Ein Bild habe ich noch gefunden. Das Bild zeigt den Fliegerhorst, wie er zu Beginn aussah.
Werner
14085

Andreas
15.08.2015, 08:46
Momentan werden auf dem Fliegerhorst im östlichen Bereich Kampfmittelreste gesucht. Hierzu wurden einige Bäume gefällt.

14479 14480 14481

14482 14483 14484

14485 14486 14487

hermann
04.10.2015, 20:39
Hallo und guten Tag,
auch ich war in der 16. Kompanie (April 1968 bis Sept. 1969) und Ihr Vater war mein Spieß, damals noch Hauptfeldwebel. Die 16. war eine super Kompanie und alles ging sehr kameradschaftlich zu. Kompaniechef war zunächst Hauptmann Bogdan, dann Hauptmann Heckroth. Ja, auch damals hat Ihr Vater bereits viel geraucht und Kaffee getrunken. Haben Sie eventuell Bilder von 1968 - 1969? Wie alt ist Ihr Vater geworden?
Gruß

H. Ollenburg

Speedy
19.02.2016, 08:12
Heute in der GZ:

Die Verhandlungen zwischen Investoren und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), als Verwalterin des Fliegerhorst-Geländes, sind wohl den entscheidenden Schritt voran gekommen.

So ist der Anfang des Artikels.
Mehr kann ich nicht lesen, da kein kostenpflichtiges Abo.

Andreas
19.02.2016, 08:48
GZ vom 18.02.2016

Die Verhandlungen zwischen Investoren und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), als Verwalterin des Fliegerhorst-Geländes, sind wohl den entscheidenden Schritt voran gekommen.


Demnach übernimmt die Bima die vollen Kosten für Kampfmittelräumung von mehreren Millionen Euro, so kann man sich dann mit der Klosterkammer einigen, die den östlichen Teil erschließen möchte.

Der Kaufvertrag soll in den nächsten Monaten unterzeichnet werden. Der Kaufpreis wird eher symbolischen Wert haben, da die Investoren Bruns/Lüder/Bertram schließlich die komplette Infrastruktur auf dem Gelände erneuern müssen. Wenn alles unter Dach und Fach ist, sollen so früh wie möglich die Erdarbeiten beginnen, dass man die Grundstücke dann ab Frühjahr 2017 verkaufen kann.

Abgerissen werden die alte Küche und ein ehemaliges Heizkraftwerk. Die alte Küche wurde schon zu Betriebszeiten Jahrzehntelang nicht mehr genutzt und ist entsprechend verfallen.


Alte Küche Dezember 2009
15540

dfdd
04.03.2016, 19:24
ich hab heute jahrestag.. bin am 04.03.1996 zur grundi in gs eingerückt.. schöne erinnerungen!

Blauburger
06.03.2016, 14:03
@hermann Etwas spät, aber manchmal dauert es halt. Mein Vater ist ein halbes Jahr nach der Pensionierung, paradoxerweise neben der grünen Halle auf der Grauhöfer Landwehr , im Alter von 53 Jahren, verstorben. Ich bin seit dem Nichtraucher und trinke unter 10 Tassen Kaffee am Tag.

Trichtex
10.01.2017, 23:38
Moin!

Auf den aktuellen Karten des Fliegerhorstes bei Google Earth ist noch die F86 zu sehen. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um mit Screenshots eine möglichst detaillierte Übersichtskarte des Fliegerhorstes zusammenzubasteln, wer weiß, wie lange dieser ältere Stand noch verfügbar ist.

Viele Grüße,

Gunther

http://www.goslarer-geschichten.de/attachment.php?attachmentid=17885&d=1549563026

Andreas
11.01.2017, 08:25
So schnell kann es gehen, neue Version installiert. Wech isse.

Aufnahmedatum 31.08.2016

16166

Andreas
11.01.2017, 08:40
Laut GZ von heute werden im westlichen Teil 3 Gebäude abgerissen

Dazu gehört die alte Küche, die schon zu Betriebszeiten verrottet war
16167

Das Heizwerk aus den 60er Jahren und Reste einer Flugzeughalle die nach einem Bombentreffer nicht wieder aufgebaut wurde.

Speedy
11.01.2017, 08:56
Wobei für das Heizkraftwerk noch ein Gutachten erstellt wird.

Zitat:" Für das Ende der 1960er Jahre errichtete Heizkraftwerk werde noch ein Gutachten erstellt. Damit solle sichergestellt werden, dass eine Nachnutzung der Anlage, die zu Betriebszeiten den gesamten Fliegerhorst mit Wärme versorgte, nicht zu realisieren sei. Doch auch dort sollen in wenigen Wochen die Abrissbagger loslegen."

Vom Casino steht nichts im Artikel.

Andreas
11.01.2017, 09:01
Wobei für das Heizkraftwerk noch ein Gutachten erstellt wird.
...
Vom Casino steht nichts im Artikel.



Was das Heizkraftwerk angeht ist es vermutlich veraltet und könnte das Areal nicht mehr mit Fernwärme versorgen.

Das Casino steht im Osten, da sind andere Unternehmen verantwortlich

Turmfalke
13.01.2017, 15:47
Ich bin bei meiner Internet Recherche eher zufällig hier gelandet. Freude und Wehmut wechseln sich ab, bei der Erinnerung an die Zeit meiner Grundausbildung im Fliegerhorst Goslar, und das nun das Gelände einer anderen Bestimmung zugeführt wird. Aber so ist es eben, alles ist vergänglich. Vom 18.08.1980 bis zum 29.09.1980 habe ich die verkürzte Grundausbildung bei der 7./LwAusbRgt 5 erhalten. Leider habe ich aus dieser Zeit keine Fotos, was den Fliegerhorst betrifft. Deshalb freut es mich diese hier vorzufinden. Kann es sein das die 7./LAR 5 im Gebäude 59 untergebracht war? Ich glaube mich zu erinnern, dass ich am Haupttor rechts herum und dann ein gutes Stück geradeaus gegangen bin. Die Küche und der Sanitätsbereich waren nicht weit weg.

EDIT 16.01.2017:

Meine Frage ist beantwortet. Die 7. / LAR 5 war Ende 1980 in Gebäude 59 untergebracht.

etcn
04.02.2017, 17:27
https://mir-s3-cdn-cf.behance.net/project_modules/1400/206eb148360065.589604a11ce2d.jpg

Nun hatten Menschen vor zwei Wochen eine Chance ergriffen und sich unter Umständen auf das Gelände gemogelt.
Man hatte etwas Spaß. Man hat nichts beschädigt oder belästigt. Man ist bloß durch "offene Türen" gegangen.
Maximal anzusprechen mag eine fehlende Drehgenehmigung und möglicher Hausfriedensbruch sein. Man bittet, das zu entschuldigen. Derweil wird das Gelände gut durch einen ortsansässigen Braunschweiger Sicherheitsdienst überwacht, welcher das Gelände sowohl befährt, als auch Fußstreifen läuft.

Da es an dieser Stelle sicher auch Interesse seitens des Forums geben könnte, habe ich mich dafür entschieden, Auszüge aus den Fotos hochzuladen.
Zu sehen auf Behance, weil ich nicht weiß, wie ich hier vernünftige Thumbnails einbaue, ohne gleich ein Overlay mit dem Forenlogo zu bekommen.
Ein Video habe ich auch noch schnell gebaut - sorry für Schnee und Staub auf der Linse, aber die Kamera fliegt stets im Handschuhfach rum.

Das Video: Link zu YouTube, weil der Player im Forum kein Vollbild mitmacht. (https://www.youtube.com/watch?v=rYStKO6ykac)

Fotos: Link zur Behance-Seite (https://www.behance.net/gallery/48360065/Fliegerhorst-Goslar)

Fragen bzw. Anfragen wegen Fotos in höherer Auflösung sind natürlich kein Problem ;-)
Liebe Grüße an die Community, Ian vom etcetera.Network/Freunde

Turmfalke
07.02.2017, 13:10
Auf dem verlinkten Video ist gut zu erkennen wieviel "Baumpflege" bereits durchgeführt wurde.

Wenn man die Bilder und das Video sieht, dann sind noch wirklich viele Bäume zur Fällung markiert.

Ich hatte das neue Konzept so verstanden, dass die Natur weitestgehend erhalten bleibt.

Aber wen juckt die Baumschutzsatzung, wenn selbst der Denkmalschutz nicht zieht.

hjuergen
10.02.2017, 17:54
Von 1983 bis 2004 war ich, mit einigen Unterbrechungen Soldat in Goslar. Anfangs bei der 16./33 und nach deren Auflösung noch im LAR einschließlich einiger Wehrübungen.
Ich verfolge schon seit Jahren den Verlauf der Planung über die Verwendung des Fliegerhorstes. Hatte mir gewünscht, das die Gebäude weitgehend erhalten bleiben würden, vielleciht für Industriebetriebe oder Wohnprojekte. Es gibt in Hamburg, wo ich seit Jahren wohne, einige gute Beispiele für die Nutzung ehemaliger Kasernen. Obwohl der Vergleich mit Hamburg und der dortigen Wohnungsnachfrage ist vielleicht etwas "hinkend".
Ich habe in der Kaserne in Goslar soviel Zeit verbracht, die Lage im Wald habe ich geschätzt und die Erinnerung an den Fliegerhorst wird mich immer begleiten. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen das dort irgendwann alles dem Erdboden gleichgemacht wird.

Trichtex
10.02.2017, 23:07
Moin!


Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen das dort irgendwann alles dem Erdboden gleichgemacht wird.
Wird es auch nicht. Die Klosterkammer besitzt nur einen Teil des Fliegerhorstes, die Investorengruppe Bruns-Lüder-Bertram (BLB) wohl den Rest. Aktuell läuft dort die Kampfmittelbeseitigung. Das Neubaugebiet "Am Brunnenkamp" ist der östliche Zipfel des Fliegerhorstes mit den Offiziersunterkünften und dem Offizierskasino. Während meines Grundwehrdienstes 1986/87 bei der 16./33 habe ich dieses Gebiet mangels Anlass und Interesse nie betreten. Das Neubaugebiet wird übrigens idyllisch zwischen dem neuen Gewerbegebiet im Westen, dem Krankenhaus im Süden und der Feldmark im Norden und Osten eingebettet sein.

Die Hallen auf dem Inst.-Hof, der sich im Westen an "Am Brunnenkamp" anschließt, sind aktuell weitestgehend vermietet (interessanterweise, bevor sie überhaupt ausgeschrieben wurden, was die große Nachfrage und den günstigen Mietpreis belegt), für das Mannschaftsquartier der Weitverkehrsspezialisten und das Kompaniegebäude der 16./33 sind derzeit keine Abrisspläne bekannt. Die Truppenküche hingegen war nicht zu retten, die Hauptwache scheint erhalten zu bleiben.

Der Fliegerhorst wird mittelfristig noch in vielen Bereichen einen hohen Wiedererkennungswert (nicht nur) für Ehemalige behalten. Für einen nostalgisch angehauchten Besuch in Goslar hast Du also noch ein Weilchen Zeit...

Viele Grüße,

Gunther

hjuergen
11.02.2017, 17:28
Hallo Gunther,
Danke für die Antwort, ist nicht ganz so nostalgisch angehaucht bei mir, bin ja auch ein Goslarer nur eben schon ein paar Jahre in der Fremde.
Für mich ist und bleibt Goslar immer meine Heimat und ich werde über kurz oder lang wieder zurückkommen.
Aber zurück zum Thema: Natürlich ziehen auch Veränderungen an Goslar nicht vorüber und das muss ja auch so sein, aber ich liebe einfach die historische Altstadt, hatte mich vor Jahren z.b. auch über diesen eingepflanzten Karstadtklotz in der Altstadt ziemlich aufgeregt, naja tu ich noch immer!
Aber wenn ich das gerade mal mit Hamburg vergleiche und was hier passiert, ok -kann man nicht vergleichen;)

Beste Grüße von Jürgen

Professorexabyte
17.02.2017, 14:28
Ja das Video :D Das Trabifahren auf dem Fliegerhorst hat Spaß gemacht. Meine Befürchtung, wie das Ganze mal irgendwann aussehen wird:

Ich bin wegen dem Trabant öfters mal in der Stadt Wetzlar bei Gießen. Dort gab es auch ein ähnliches Gelände. Spilburgkaserne nannte sich das. Dort das soll wohl auch mal wie der Fliegerhorst ausgesehen haben. Heute kann man den Unterschied zwischen einem normalen Gewerbegebiet und Spilburg nicht mehr erkennen.

Hier hinter meinem Trabi sieht man einen Teil des Geländes in Wetzlar. Da steht auch kein Baum mehr, und alles ist vollgepflastert mit aussagelosen Büroklumpen. Wohlgemerkt auf dem Foto IST man schon auf dem Gelände.

16304

Sperber
19.02.2017, 21:37
Hallo...

Die Symbole auf zwei vermutlich...Sandsteinen, bei den Aufnahmen (liegen etwa in einem 45Grad Winkel in einem Eingangsbereich)...habt Ihr da Informationen? Die sehen erhaltenswert aus...zumindest sollten sie überprüft werden, wenn da alles platt gemacht wird!

Sperber
22.02.2017, 19:40
Der letzte Hinweis war nicht genau, ich meine die Bilder 17 und 18. Die gebrochenen Sandsteine wurden vermutlich mit Zement geflikt. Über die Gravierung, speziell auch für Bild 18 habe ich keine Definition. Es ist aber interessant, dass die Gravierungen ursprünglich in Sandstein getrieben wurden!
Wahrscheinlich handelt es sich um alte Sandsteinplatten der historischen Stadt, welche genutzt wurden. Was bedeutet das Logo von Aufnahme 18., kennt jemand dieses Emblem...? Vermutlich handelt es sich bei dem Logo um eine millitärische Einheit des ersten oder zweiten Weltkrieges...?

Das sind Fragen, welche sich optimal auch die Arbeiter beim Abriss der Anlage stellen sollten...aber wahrscheinlich, ist dies unwahrscheinlich!

Frei raus...was ist mit weiteren Gegenständen, welche sich im O-Kasino befinden (und auch in weiteren Gebäuden), welche vielleicht noch weiter erhaltenswert wären? Gibt es da Hinweise, wer sich damit beschäftigt?

Wird hier ein Stück authentischer Geschichte, möglicherweise einfach platt gemacht...zumindest kann man am nächsten Sonntag noch mal am Zaun spazieren und mit optimal einem Fernglas sich die Elemente ansehen, welche abgerissen werden.

Ich kenne viele Leute, welche sich gerne das Highlight des damaligen millitärischen "Flughafens" noch mal (erstmals) von innen ansehen würden...bevor es sich in Lärm und Rauch auflösen wird!!!

Hoffentlich haben sie dann noch viele Aufnahmen für das Goslarer Archiv gemacht...

Trichtex
22.02.2017, 22:22
Moin!


Was bedeutet das Logo von Aufnahme 18., kennt jemand dieses Emblem...?
Der Bogenschütze ist das Wappen bzw. Verbandsabzeichen der LwAusbRgt (Luftwaffenausbildungsregiment, auch LAR) 1 und 5. Teile des LAR 5 (II. und III. Bataillon) waren von 1963 bis 1988, Teile des LAR 1 von 1988 bis 2006 in Goslar stationiert - sofern die Informationen auf Wikipedia korrekt sind.

Viele Grüße,

Gunther

Harzer06
24.02.2017, 20:59
Ob mit oder ohne Link, Plus-Artikel sind so oder so nicht einsehbar. Außer für diejenigen, die es ohnehin in der Druckausgabe lesen können. ;)

Wenn ich alte Aufnahmen richtig deute, war das im vorherigen Beitrag gezeigte Gebäude ursprünglich der Standort der Flugplatzfeuerwehr? Falls ja, hat es also schon einige Umgestaltung erfahren.
Ich meine mich zu erinnern, es hätte auf einem der Seitenflügel bis in die 80er Jahre noch eine gläserne Beobachtungskanzel aus "Tower"-Zeiten gegeben. Damals fand in dem Gebäude die EVP für die Goslarer Wehrpflichtigen statt.

G´Auf
Harzer06

Harzer06
05.03.2017, 18:16
Ein Jurist weiß eben genau, wie es formuliert werden muß, um Kritiker als Dummschwätzer bezeichnen zu können, ohne sich angreifbar zu machen. :D

G´Auf
Harzer06

Professorexabyte
05.03.2017, 18:52
Der ist doch selbst der Dummschwätzer... Was hat denn bitte jetzt geklappt, ausser, dass sich jetzt ein Unternehmen die Sahnestücken direkt am Eingang gesichert hat? Das wohl beste Gebäude wird abgerissen, weil die Stadt das Offizierscasino als Wohngebiet ausgeschrieben hat, und über dem Rest steht immer noch ein Fragezeichen. So wie der Erhalt des Hangar 55 und das Heizkraftwerk nun auch noch nicht mal im Ansatz geklärt sind. Geschweige denn das Gebäude 88 oben am Waldrand, welches schon zu Bundeswehrzeiten nur noch als Übungsplatz genutzt worden ist. Letztenendes ist halt jetzt als Erfolg der Kauf von den Filetstücken zu verzeichnen. Wie es mit dem Rest ausschaut, ob das wirklich so schnell verkauft wird... Das steht ja noch in den Sternen. Zumal sich ja in der Küche Kabeldiebe zu Schaffen gemacht haben...

Professorexabyte
06.03.2017, 21:06
Hier nochmal eine Untermauerung meiner Aussage:
16357

Harzer06
07.03.2017, 00:49
So etwas ist natürlich eine Sauerei und sollte nicht vorkommen. Keine Frage. Und auch nicht zu verharmlosen.

Der konkrete Schaden dürfte sich jedoch auf den Wert des entwendeten Altmetalls beschränken, da ein neuer Nutzer der Gebäude, wenn es denn einen geben wird, ohnehin zuerst tabula rasa bei den Installationen machen wird.

Ohne die Pläne zu kennen, wage ich für das angesprochene Heizwerk mal eine Prognose: Mit 100% Wahrscheinlichkeit fliegen die Installationen raus, zu >95% Wahrscheinlichkeit fällt das Gebäude. Warum? Es war für die Fernwärmeversorgung eines Großobjektes mit einem Betreiber ausgelegt, nicht für viele Einzelobjekte mit jeweils eigenem Eigentümer. Mit Nutzer- und Nutzungswechsel werden wohl auch die neuen Energie- und Umweltgesetze greifen, für die eine Anlage auf dem Stand der 70er oder 80er Jahre einfach nicht gemacht ist. Und ohne die bisherige Bestimmung ist die Frage, ob es eine neue Bestimmung für das Objekt gibt.

Ich meine mich zu erinnern, daß in den späten 1970ern gelegentlich ein Kohlenlaster mit integriertem Förderband (also keine Sackware) Richtung Fliegerhorst gefahren ist. Kann es sein, daß das Heizwerk bis dahin noch Kohlefeuerung hatte?

G´Auf
Harzer06

Toni Pepperoni
25.04.2017, 16:33
Update 25.04.2017

Volles Haus beim Jürgenohler Bürgergespräch der CDU
Goslar. Auf Einladung des Jürgenohler CDU-Ratsherrn Claus-E. Roschanski wurde über die Nachnutzung des Fliegerhorstes und mögliche Bauplätze gesprochen. 80 Zuhörer waren gekommen, unter den Gästen war auch der Landtagskandidat Ralph Bogisch (CDU).
Uwe Schwenke de Wall Junior (Projektentwicklungsgruppe BLB) präsentierte den Zuschauern Aufnahmen vom jetzigen Zustand des Geländes und berichtete über die bisherigen Verkäufe von Gewerbe-Immobilien.
Alleine durch den Verkauf an die Firma Bornemann konnten bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies sei jetzt schon eine Erfolgsgeschichte. Auch die Garagen auf dem Gelände seien zum größten Teil schon jetzt vermietet. Auch könne Jürgenohl mit seiner Regenwasserproblematik von dem neuen Regenrückhaltebecken erheblich profitieren. Dies würde eine erhebliche Entlastung des Jürgenohler Kanalnetzes
bewirken.
In der nächsten Woche soll mit dem Bau des Verkehrskreisels im Bereich Grauhöfer Landwehr begonnen werden. Anschließend werde dann die Erschließungsstraße bis zur Marienburger Straße fertig sein. Die Bevölkerung habe dann die Möglichkeit erstmals das neue Gewerbegebiet zu besichtigen. Parallel dazu wurde bereits mit dem Bau des Geländes für die Nahversorger begonnen. Verträge mit einem Vollsortimenter (Edeka) und dem Penny-Markt, der von der Marienburger Straße verlegt wird, liegen bereits vor. Die gewünschten Drogerieanbieter haben derzeit noch abgesagt, aber hier sollte die Erschließung abgewartet werden. Dann werde neu verhandelt.
http://regionalheute.de/wp-content/uploads/2017/04/bild-2-vom-buergergespraxxch-im-april-2017-300x225.jpg (http://regionalheute.de/wp-content/uploads/2017/04/bild-2-vom-buergergespraxxch-im-april-2017.jpg)Die Zukunft des alten Fliegerhorstes wurde erörtert.

Kritische Fragen zur Kampfmittelentsorgung wurden dahingehend beantwortet, dass die Betreuung einem anerkannten Ingenieursbüro übertragen worden sei. Gerade bei Tiefbauarbeiten sei die Überprüfung notwendig, um Gefahren auszuschließen. Weitere Gefahren für den Stadtteil Jürgenohl sehe man allerdings nicht.
Sylva Viehach (Immobilienangentur Liemak Hannover) und Frau Schäfer und Frau Bock von der Klosterkammer Hannover bewerteten die bisherige Vermarktung als erfolgreich. Danach sind bereits über die Hälfte der Grundstücke reserviert oder Kaufverhandlungen abgeschlossen. Dies sei schon jetzt ein großer Erfolg. Durch den Abriss des Offiziers-Kasinos sollen circa sechs bis acht Bauplätze geschaffen werden. Über die neuen Straßennamen entscheidet der Rat der Stadt Goslar in seiner nächsten Sitzung.
Roschanski teilte mit, dass für Jürgenohl aus dem Städteförderprogramm circa 1,2 Millionen Euro von 2017 bis 2021 zur Verfügung stehen werden. Nach Erhalt des Förderbescheides soll, wie geplant, ein Arbeitskreis für die Begleitung gegründet werden, um die erste öffentliche Maßnahme in Jürgenohl im Jahr 2018 zu realisieren.
Insgesamt stehen somit bis zum Jahre 2026 circa 9,1 Millionen Euro für Jürgenohl zur Verfügung. Dies sei eine Investition in die Zukunft für Jürgenohl, so der Ratsherr.
Das nächste Bürgergespräch wird Anfang September stattfinden.

Quelle:regionalheute

Gruß Toni

DapperDrake
01.05.2017, 13:24
Bilder vom 19.04.2017

Toni Pepperoni
14.06.2017, 20:28
Update 14. Juni 2017

Fliegerhorst: Erhalt der MilitärhistorieDie Zukunft des Fliegerhorst-Areals nimmt immer konkretere Formen an. Doch was passiert mit der Geschichte des ehemaligen Militärstützpunktes? In den Bereichen Mitte und West siedeln sich immer mehr Unternehmen an, ein neues Nahversorgungszentrum entsteht. Im Osten vermarktet die Klosterkammer Hannover das Neubaugebiet „Am Brunnenkamp“. Nachdem das Offizierskasino nach langem Konflikt abgerissen wurde, beginnt nun eine neue Diskussion um die Militärgeschichte des Fliegerhorstes. Denn die Straßennamen im neuen Wohnbaugebiet „Am Brunnenkamp“ sollen nicht an die Vergangenheit des Standpunktes erinnern - zumindest nicht an die jüngere. „Brunnenkamp“, „Hopfenkamp“, „Försterkamp“, „Mühlenbreite“, „An der Holzweide“ – diese Namen werden die neuen Straßen nach Wunsch der Klosterkammer tragen. Der Rat der Stadt Goslar hat dem entsprochen. Warum aber gibt es keinen Bezug zur Militärhistorie? „Die militärische Zeit dieses Geländes begann erst 1930“, antwortet Kristina Weidelhofer, Pressesprecherin der Klosterkammer.

Quelle: GZlive

Gruß Toni

Trichtex
18.06.2017, 09:25
Moin!


Warum aber gibt es keinen Bezug zur Militärhistorie? „Die militärische Zeit dieses Geländes begann erst 1930“, antwortet Kristina Weidelhofer, Pressesprecherin der Klosterkammer.
Dieser Argumentation folgend dürfte auch keinen Tag der Deutschen Einheit geben. Dass man manche Erinnerungen gern tilgen möchte und z. B. aus Karl-Marx-Stadt wieder Chemnitz wurde, ist ja nachvollziehbar, dies aber an irgendwelchen Zeiträumen festzumachen, ist lächerlich.

Wie weit müssen denn Ereignisse zurückliegen, um zur schützenswerten Historie zu gehören?

Nein, hier spekuliert man m. E. auf eine bessere Verkäuflichkeit der Grundstücke. Wohnt man nicht lieber an der Mühlenbreite, als in der General-Hübenbecker-Allee (Ups! Allee geht ja ohne Bäume gar nicht...)?

Viele Grüße,

Gunther

Harzer06
18.06.2017, 18:07
Moin,

Personennamen für die neuen Straßen auf dem Gelände waren der Klosterkammer wohl zu problematisch. Man stelle sich eine junge Familie von heute vor, die Erwachsenen davon Kinder der 68er, und die findet in einem Neubaugebiet eine militaristische Namensgebung vor. Und wer sollte denn Namensgeber sein? Bei den Generalen der frühen Bundeswehrzeiten würde bestimmt jemand ganz eifrig den Umstand ausgraben, daß sie noch in der Wehrmacht gedient haben. Dann käme die Umbenennung, mit Gebühren für die Neuausstellung von Ausweisen, Urkunden etc. . Also lieber gleich alte Flurnamen.

G´Auf
Harzer06

marco073
19.06.2017, 18:19
Ich würde eher sagen, dass die Entscheider und Politiker der Flurnamen Kinder der '68er sind. Die jungen Familien, welche in diesem Neubaugebiet sesshaft werden sollen, würden sich selbst an einer "Heinz-Guderian-Str." oder am "Hans-Ulrich-Rudel-Weg" nicht stören. Denn: sie kennen und interessieren sich schlichtweg nicht dafür...

Toni Pepperoni
11.07.2017, 20:30
Goslars größte Baustellehttp://live.goslarsche.de/images/thumbs/d9a19e39-1aac-4c4d-a8fb-4f509a501b56.jpeg

Der Goslarer Fliegerhorst ist kaum noch wieder zuerkennen. Nach der Aufgabe des Luftwaffenstützpunktes und jahrelangem Stillstand rollen nun Bagger, Radlader und Betonmischer über das knapp 60 Hektar große ehemalige Militärgelände. Die Erschließung auf Goslars größter Baustelle ist in vollem Gange, sowohl im Fliegerhorst-Bereich Ost, wo die Klosterkammer Hannover ein Wohnbaugebiet entwickelt (Bericht folgt) als auch in den Gebieten Mitte und West.

Nachdem in den Wintermonaten die alte Küche, das Heizkraftwerk und der übrig gebliebene Teil einer im Zweiten Weltkrieg bombardierten Flugzeughalle abgerissen wurden, läuft derzeit der Bau der Hauptstraße und des Nahversorgungszentrums. Organisiert und zum größten Teil bezahlt wird dies vom Projektentwickler BLB (Bruns-Lüder-Bertram), der sich gut 50 Fliegerhorst-Hektar gesichert hat und diese vor allem als Gewerbegebiet vermarkten will.
1,2 Millionen Euro steckt BLB laut Uwe Schwenke de Wall junior in die Erschließung, des Gebietes. Der Geschäftsführer der Tiefbaufirma August Bertram plant, dass die künftige Hauptstraße des neuen Gewerbegebietes von der Grauhöfer Landwehr bis zur Marienburger Straße bis Ende Oktober fertiggestellt ist.
Eine Verbindung mit der viel befahrenen Strecke in Richtung Grauhof und Hahndorf erhält die Erschließungsstraße mittels eines Kreisels, den die Stadt für 200 000 Euro errichtet. Als Bauzeit sind acht Wochen einkalkuliert, ein genauer Startzeitpunkt steht noch nicht fest.

Quelle:GZ

Gruß Toni

ottofranz
12.07.2017, 11:30
Nochmal zum Thema Militärische Nutzung und Namensgebung. Auch heute noch, nach über 70 Jahren des Kriegsendes tun sich viele Leute,
insbesondere die im öffentliche Rampenlicht stehen, sehr schwer mit dieser Zeit. Frau v.d.Leyen vor einigen Wochen ist so ein Beispiel.
Wir sollten endlich einmal damit anfangen diese Ereignisse mit etwas mehr Sachlichkeit, Gelassenheit und weniger Unvoreingenommenheit und Verdrängung zu betrachten.

Mit pauschalen Verurteilungen von einzelnen Personen macht man es sich ziemlich leicht. Man versucht ständig die Menschen von damals mit
dem Wissen, Denkweisen und Zeitgeist von heute gleichzusetzen. Das funktioniert natürlich nicht. Und man sollte aufhören, ständig gleichzeitig Kläger und Richter zu spielen, gerade von Leuten die höchstwahrscheinlich niemals in deren Situationen kommen würden.

Geschichte ist immer ein Ablauf von Entwicklungen und deren Geschehnissen die in einem Zusammenhang stehen und miteinander verwoben sind. Man kann nicht einfach sagen das war gut und das war schlecht, und nimmt sich wie aus einem Baukasten einzelne Teile heraus die einem gerade gefallen.

Verdener
21.07.2017, 21:49
Hallo zusammen,

Nun erschließt sich mir auch warum es bei einem Wasserrohrbruch in den 70er Jahren vor den Reihenhäusern, die nördlich des Grünberger Wegs stehen, Munitionsfunde durch die Bauarbeiter gab. Die Häuser wurden stumpf auf die Einschießanlage für die Bordwaffen der Flugzeuge gebaut. Ein Teil des Grünberger Wegs ist der Umgehungsweg um die Schießanlage und die Waldenburger Str. ist de facto ein Teil der befestigten Rollbahn, wie das Google Earth Overlay erkennen lässt. Das Overlay Luftbild ist vom 09.Mai 1944.

Viele Grüße
Jens-Michael

16585

Juliet Bravo
07.02.2018, 21:30
Als ich diese Bilder gesehen habe, hat mein Herz geblutet. Nun, da das Gelände gerodet, von Gebäuden befreit wird, ist einem erst bewusst welches "Kleinod" dieser Fliegerhorst war.

Harzer06
08.02.2018, 17:15
Die bisherigen Änderungen sind weit weniger dramatisch als es scheint. Vom Gebäudebestand fehlt bislang kaum etwas. Das Kasino ist weg, das veraltete Heizwerk, ebenso eine schon zu aktiver Zeit baufällige Küche und eine Halle, deren Bombenschäden nie repariert worden sind. Die Bebauung war sehr aufgelockert, so daß die neuen Straßen ohne Schwierigkeiten zwischen den Gebäuden geführt werden können, teilweise auch lediglich mit einer Verbreiterung bestehender Wege.

G´Auf
Harzer06

Juliet Bravo
08.02.2018, 19:32
Danke für die Info, da bin ich ja einigermassen beruhigt.

dfdd
22.04.2018, 09:07
ein paar fotos vom 16.04.

171081710917110171111711217113

dfdd
07.11.2018, 10:53
regionalGoslar.de am 06.11.2018

Stilecht wohnen im Fliegerhorst: Natürlich mit Luftschutzkeller (https://regionalgoslar.de/stilecht-wohnen-im-fliegerhorst-natuerlich-mit-luftschutzkeller/)

Stony2005
19.11.2018, 01:22
Hallo zusammen.

Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich war vom 02.04.1984 - 31.12.1985 in Goslar stationiert. Erst in der 6.LwAusReg und später in der 7.LwAusReg.
Da wird einem doch weh ums Herz zu sehen das es den Fliegerhorst nicht mehr gibt.
Leider habe ich durch einen Hausbrand keinerlei Bilder mehr von meiner Zeit dort. Ich würde mich freuen wenn jemand der hier mitliest und mit mir in Goslar gedient hat sich meldet.

joe70
01.02.2019, 16:04
Ich weiß jetzt nicht ob ich richtig bin. Wenn nicht verschieben.

Vor ein paar Monaten wurde ja das Ortsschild auf der Grauhöferlandwehr Richtung Grauhof verlegt. Gibt es schon ein Zeitplan wann es dort Straßenbeleuchtung gebaut wird?

Ein Sicherheitsgewinn ist das alle mal . Ist halt eine dunkle Ecke zwischen Grünbergerweg und Stapelnerstr.

Gebaut werden muss sowieso.

Andreas
02.02.2019, 10:25
Hallo,

das Ortsschild ist nach vorne verlegt und die meisten Autofahrer registrieren das gar nicht, eine schöne Stelle für die Wegelagerer.
Die Grauhöfer Landwehr ist nun eine innerstädtische Straße aber richtig finster. Ich denke, das Ortsschild war erstmal "günstig"
Nur für die Beleucht wird kein Geld vorhanden sein.

Harzer06
06.02.2019, 19:01
Moin,

nachfolgend einige aktuelle Impressionen vom Fliegerhorst. Zuerst einige Eingangsbereiche von Gebäuden, wobei der Stil der Erbauungszeit nicht zu übersehen ist:

178671786817869


Derzeit läuft der Abriß eines alten Schießstandes auf dem Gelände. Neben Mauerwerkstrümmern und dem Sandkasten am Ende finden sich große Mengen blauer Übungsgeschosse:

17870178711787217873


Auch ein altes Auto (ausgeschlachtet) ist dort zu finden:

1787417875


Sporthalle und weitere Gebäude. Das vergitterte Gebäude wird zum Kauf/zur Miete für Lager oder Kunstgewerbe oder Gastronomie (!) angeboten. Essen hinter Gittern?:D

178761787717879


Leider ist ein großer Teil des Baumbestandes zwischen den Gebäuden verschwunden und liegt transportfertig bereit:

1787817880


Monströse Entwässerungsgräben durchziehen das Viertel:

17881


Es gibt aber auch noch "originale" Ansichten:

1788217883

G´Auf
Harzer06

Trichtex
06.02.2019, 22:24
Moin!


Sporthalle und weitere Gebäude. Das vergitterte Gebäude wird zum Kauf/zur Miete für Lager oder Kunstgewerbe oder Gastronomie (!) angeboten. Essen hinter Gittern?:D

17879


Bei dem vergitterten Gebäude handelte es sich nicht um einen "Hochsicherheitstrakt", sondern um die Kleiderkammer. Es kann sicher nicht schaden, wenn ein Lager oder z. B. eine Galerie einen erhöhten Einbruchschutz aufzuweisen hat. Und Gastronomie muss kein Restaurant sein.

Viele Grüße,

Gunther

Andreas
13.02.2019, 09:31
Das vergitterte Gebäude wird zum Kauf/zur Miete für Lager oder Kunstgewerbe oder Gastronomie (!) angeboten. Essen hinter Gittern?:D

17879


Zum Vergleich eine Aufnahme aus 2009
17898

A.C.
13.02.2019, 12:28
So viele Bäume wurden gefällt. Der Charme dieser Gegend und deren Bewaldung ist völlig dahin.
Auf vielen Bildern sieht man noch vereinzelte und verwaiste Bäume.
Ein Trauerspiel. http://yoursmiles.org/msmile/sad/m1520.gif
Und ich habe bis jetzt weder etwas mit dem Fliegerhorst, dem Bewuchs oder sonstigen Berührungspunkten in diesem Gebiet zu tun gehabt.
Und wieder verstecken sich die Verantwortlichen hinter obskuren Genehmigungen und fadenscheinigen Notwendigkeiten. :puke:

Harzer06
14.02.2019, 23:01
Moin,

das der "Hochsicherheitstrakt" kein Knast, sondern die Kleiderkammer war, ist mir bekannt. Die Benennung im Unterschied zu anderen Gebäuden erleichterte aber das Sortieren der Bilder.;)

Etwas verwunderlich finde ich das aber schon. Die Kleiderkammer als einziges Gebäude völlig vergittert. Ausgewaschenes Grünzeug klaut doch keiner. Bei einer Waffenkammer hätte ich das eher erwartet. Aber es ist zumindest im derzeitigen Bestand kein Objekt mit vergleichbarer Sicherheitsstufe zu finden.

G´Auf
Harzer06

Flieger1985
21.02.2019, 19:49
Hallo, hab mich jetzt hier mal angemeldet und es sind tolle Beiträge hier zu finden.
Ich frage mich ob es das Gebäude unserer Grundausbildung noch gibt? Vorm Gebäude antreten, einmal „rechts um“ dann ca. 200-250m gerade aus....dann war schon die Küche, auf der rechten Seite.
Ich war damals von Juli-September 1985 im 5.LwAusbRgt 5 im 3 . Zug. Ausbildung zum LRB( liegen, ruhen, bräunen)Kompaniechef Hauptmann Weiß, Zugführer Hauptfeldwebel Moser, Gruppenführer Stuffz Horstmann. Stube 115 ? Hat jemand eine Ahnung wo das war? Die TFMZ , Fernmelder waren dort auch unter gebracht.....glaube ich noch zu erinnern....kann da jemand die Erinnerungen auffrischen ?

Danke im Voraus, ich hoffe ich bin hier überhaupt richtig??

Viele Grüße

Flieger 1985

Harzer06
21.02.2019, 22:27
Moin Flieger1985,

erstmal herzlich willkommen. Schon richtig, hier bündeln sich doch einige persönliche Erfahrungen mit dem Fliegerhorst. Unter dem nachfolgenden Link findet sich ein PDF mit einem Übersichtsplan der Gebäude auf dem Gelände. Einiges existiert nicht mehr, anderes ist umgenutzt oder wartet auf eine Umnutzung. Die beiden Küchengebäude (Nr. 24 und 85 auf der Karte) gibt es nicht mehr. Anstelle der Nrn. 45 und 57 stehen jetzt ein Rewe- und ein Penny-Markt.

https://www.goslar.de/images/pdf/stadtenwicklung/fliegerhorst/gebauedeplan_fliegerhorst.pdf

G´Auf
Harzer06

Andreas
22.02.2019, 11:22
Die beiden Küchengebäude (Nr. 24 und 85 auf der Karte) gibt es nicht mehr.



Hallo,

das ist so nicht richtig, die neue Küche bzw. Nummer 85 steht nach wie vor. Nummer 81, das Heizwerk wurde abgerissen.
Nummer 83 wurde schon zu Betriebszeiten nicht mehr genutzt und ist in entsprechend schlechtem Zustand und wird wohl eines Tages abgerissen.

Zusammenfassend sind verschwunden:

9 Offiziersheim
24 Alte Küche, zu Betriebszeiten bereits verfallen
45 Im zweiten Weltkrieg beschädigte Flugzeughalle
50 ABC-Übungsraum
57 Öllager
69 Schießstand
70 Betriebsstofflager
81 Heizwerk

Harzer06
24.04.2019, 23:01
Moin,

mal wieder ein paar neue Bilder. Alle wurden von offen zugänglichen Wegen aus aufgenommen.
Zunächst Gebäude Nr. 82 im Nordwesten:


18093180941809518096


Das frühere Küchengebäude:


1809718098180991810018101


Das Gebäude Nr. 83:


181021810318104


Zum Schluß die Signatur eines Bildhauers, dessen Werke an einem der Gebäude zu sehen sind. Der Name sagt mir spontan nichts. Vielleicht weiß jemand etwas darüber.


18105


G´Auf
Harzer06

Andreas
12.06.2019, 07:03
Halle 55 wird nun auch nachgenutzt

Die neuen Tore sind wohl nicht ganz so denkmalgerecht ...?(

18205 18206 18207

18208 18209

Trichtex
12.06.2019, 11:44
Moin!


Die neuen Tore sind wohl nicht ganz so denkmalgerecht ...?(
Bei zu schützenden Gebäuden würden mir zunächst ganz andere einfallen, als so ein Hangar, bei dem schon bei der Errichtung die Zweckmäßigkeit im Vordergrund stand. Die jedoch reißt man gern auch mal einfach ab. So gesehen muss man schon froh sein, dass die ehemalige Kfz-Halle der 16./FmRgt 33 nur vergleichsweise geringfügig modifiziert wurde.

Viele Grüße,

Gunther