PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Goetheschule - Diskussionen & Erinnerungen



Andreas
14.02.2010, 11:31
1920 In den Gebäuden der Bäckerstraße 32/34 ist auf engstem Raum die Knaben - Volksschule untergebracht. Der Unterricht erfolgt schichtweise. Schülerzahlen über 50 sind keine Seltenheit. Instandsetzungsarbeiten werden in den Gebäuden der Bäckerstraße nur in dringenden Fällen vorgenommen, denn seit Jahren ist der Bau einer neuen Schule geplant, doch der Stadt fehlen die Mittel. Die Raumnot steigt. Selbst erste Schuljahre erhalten wechselweise Nachmittagsunterricht.

1928 Nachdem Zuschüsse von Regierung und Kirche gewährleistet sind, wird der Bau vom Rat beschlossen. Für 1m3 umbauten Raum werden 35 RM errechnet.

Okt. 1930 - Die Arbeiten werden ausgeschrieben. Das gesamte Projekt ist ein großes Arbeitsbeschaffungsprogramm für die Stadt Goslar.

10.02.1931 - Der Bauantrag wird genehmigt. Die neue Schule soll auf dem ehemaligen Gelände der Borcherschen Chemischen Fabrik entstehen. Über 100 Jahre war dieser Industriebetrieb auf dem Grundstück Glockengießerstraße/Ecke Königstraße angesiedelt. Ein Brand sowie die Enge des Gebäudes, die einen weiteren wirtschaftlich notwendigen Auf- und Ausbau des Gebäudes verhinderten, veranlassten den Unternehmer, sein Werk am Stadtrand (Oker) neu zu errichten. So ergab sich ein Freiraum innerhalb der Stadt, der von seiner Mittellage her besonders geeignet schien, einer neuen Volksschule Platz zu bieten. Planung und Gestaltung liegen in den Händen von Stadtbaurat Schneider. Er schreibt dazu: "Diese Schule soll ihre Gestalt erhalten aus Überlieferung, Heimatverbundenheit und neuer Kraft. Neben der sachlich gegebenen Konzeption sollen auch schöpferische Elemente ihren Ausdruck finden. Der neue Bau muss sich einfügen in die alte Stadt. Ein Raum in dem aufragenden Turm wird durch seine weiten Fenster den Blick auf die Heimat freigeben. Die Fenster der Klassenräume öffnen sich der Sonne."

16.07.1931 - Baubeginn. Die Arbeiten werden bewusst langsamer als gewöhnlich durch- und fortgeführt, um in den herrschenden schweren Notzeiten den heimischen Betrieben laufend Arbeit geben zu können. Bei einer 48-Stunden-Woche sind täglich 50 Menschen beschäftigt. Monatlich fließen auf diese Weise dem Handwerk und seinen Arbeitern 25000 RM zu.

März 1932 - Aus Anlass des Goethe - Jahres (100. Todestag) erhält die Schule ihren Namen: Goetheschule.

15.12.1932 - Der Rohbau steht, die Innenarbeiten können beginnen. Ein Facharbeiterlohn beträgt 79 Pf., ein Dachdecker erhält 84 Pf., ein Hilfsarbeiter 66 Pf.
Ein Goethewort wird als Sinnspruch in Klinkerbrand in der Toreinfahrt angebracht:

"Nicht allein das Angeborene auch das Erworbene ist der Mensch."

03.05.1933 12 von 20 Klassen der Knabenvolksschule aus der Bäckerstraße ziehen in das neue Schulgebäude ein (Klassenstärke 41 bis 47 Schüler). Ein bedeutender Abschnitt in Goslars Schulgeschichte: Das erste moderne Schulgebäude wird seiner Bestimmung übergeben.

Okt. 1934 Nach Fertigstellung des 2. Bauabschnitts ziehen die restlichen Klassen der Knaben - Volksschule sowie12 Klassen der Mädchenvolksschule in die Goetheschule ein.

1935 Die Turnhalle wird ausgebaut (75000 RM), das Turminnere wird fertiggestellt und möbliert (11000 RM), Einrichtung eines Raumes für Naturwissenschaft (8000 RM), Einrichtung der Amtsräume (2000 RM).

Ostern 1938 Die Schulküche kann in Betrieb genommen werden. Bis dahin mussten die Kochgruppen zum hauswirtschaftlichen Unterricht in die alte Küche der Schule Bäckerstraße gehen.

Aug. 1938 Die Volksschulen der Stadt Goslar werden zu Gemeinschaftsschulen erklärt, das bedeutet die Auflösung der katholischen Schule und der einklassigen Volksschule Grauhof. Über 100 katholische Schülerinnen und Schüler werden in der Goetheschule aufgenommen.

26.08.1939 Die Goetheschule muss geräumt werden, sie wird mit 950 Mann einer Sanitätsabteilung belegt, die alle Räume in Anspruch nehmen. Sämtliche Schüler werden wieder in dem Gebäude Bäckerstraße 32/34 untergebracht. Weil auch die Schillerschule mit Militär belegt wird, drängen sich jetzt hier 41 Klassen in den 11 Räumen des alten Gebäudes. Der Unterricht erfolgt schichtweise - wöchentlich wechselnd. Außerdem wird die Stundenzahl drastisch gekürzt: Hauptsache Deutsch, Rechnen, Zeitgeschehen. Viele Lehrer sind oder werden eingezogen. Ersatzkräfte, Pensionäre müssen einspringen.

01.09.1939 Kriegsausbruch - im ganzen Reich kein Unterricht vom 1. bis 10. September.

06.11.1939 Die Goetheschule wird von der Wehrmacht geräumt. Schüler und Lehrer können wieder in ihre Schule zurückkehren. Da die Schillerschule belegt bleibt, müssen 10 zusätzliche Klassen aufgenommen werden.

07.01.1940 Die restlichen 9 Klassen der Schillerschule und 4 Klassen der Sonderschule werden in die Goetheschule verlegt. Grund: Es müssen Kohlen gespart werden.

Feb. 1940 Wegen der Kälte (bis -20°): Kohleferien!

Winter 44/45 Die Goetheschule wird Lazarett. Die Klassen werden auf andere Schulgebäude verstreut. Unterrichtsausfall ist die Regel, da auch andere Schulen Lazarett und Flüchtlingslager werden.

08.05.1945 Kriegsende - die Schulen werden geschlossen.

10.09.1945 Wiedereröffnung der Schulen. Das Gebäude der Goetheschule ist noch belegt, die Schüler werden in anderen Schulen untergebracht.

märklinist
07.07.2012, 12:24
Wer ist zur Goetheschule gegangen und kennt den abgedrehten Chemielehrer. Sein name war Schünemann genannt "Eusi". Er kam immer mit einer schäbiger braunen Reisetasche zum Unterricht und hatte seine etwas merkwürdige Frau im Schlepptau. die saß mit im Chemieraum, der damals noch unten Ecke Königstraße war. Seine Olle saß bei Sommertemperaturen mit Pelzmantel im Unterricht.
Wir waren so gelangweilt von seinem Gequatsche, da haben wir im Unterricht Akohol getrunken (Herva hieß das Getränk). so war es wenigstens erträglich und mitbekommen hat er nichts.
Eines Tages hatte Eusi es geschafft, den Chemieraum abzufackeln, er ließ gelben Phosphor auf den alten Parkettboden fallen. Wir sind gleich alle aus die Fenster raus. Später war dort dann die Aula drin, wie es heute ist, weiß ich nicht.
Der Chemieraum war dann im zweiten Stock im Neubau untergebracht. Da kam sein zweiter Schnitzer, was er mit den Händen schuf, riss er mit dem Arsch um. Seinerzeit zerstörte er ein Gerät, wo man Wasserproben mit analysieren konnte.
Sein Dasein als Chemielehrer war nun Geschichte. Ende der siebziger hab ich ihn bei KTU in Goslar in der Reußstraße wiedergetroffen. Und 1997 hab ich ihn mehrfach in der Katine der Polizei in der Heinrich-Pieper-Straße wiedergetroffen.
Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört.

Andreas
07.07.2012, 12:45
Hallo,

den kenne ich leider nicht mehr, da war ich wohl zu spät. Ich war erst 10 Jahre später auf der Goethe-Schule.

märklinist
10.07.2012, 11:29
Hallo,
es war schon eine schöne Aussicht aus dem Turm. Ganz oben war auch mal unser Klassenraum für eine Weile, der zuvor als Zeichenraum diente.
Später wurde unsere Klasse in den Neubau verlegt, der so um 1974 bezugsfertig war. Die letzten beiden Schuljahre hatten wir dann einen modernen Klassenraum im Erdgeschoss. Unsere Klassenlehrerin war Frau damals (Frl.) Bollmann, die hatte Haare auf den Zähnen, aber man hat was gelernt. Kurz bevor wir 1977 entlassen wurden hat sie geheiratet und hieß fortan Frau Günther. Und sie ist sogar noch unter den Lebenden. Jedenfalls ihr Name steht noch am Klingelschild und am Briefkasten, da wo sie damals und heute noch wohnt.
Gruß
märklinist

Andreas
10.07.2012, 20:41
Ja ja,

Frau Günther, die müsste heute noch am Stadtgarten wohnen. Ich glaube, wir hatten die Gute damals in Geschichte.
Unser Klassenlehrer war H. Hecht - best teacher ever!

märklinist
11.07.2012, 09:18
Ja ja,

Frau Günther, die müsste heute noch am Stadtgarten wohnen. Ich glaube, wir hatten die Gute damals in Geschichte.
Unser Klassenlehrer war H. Hecht - best teacher ever!

Hallo Andreas,
Herrn Hecht kenne ich nicht mehr oder ich erinnere mich nicht mehr. Stimmt Frau Günther (vorher Bollmann) wohnt Am Stadtgarten 4. Mit Vornamen heißt sie, glaube Susanne.
Sie war unsere Klassenleherin, ich glaube von der siebten bis zur neunten Klasse war sie unser "Chef". Geschichte hatten wir unter anderem auch bei ihr. Wie gesagt sie war meistens sehr nett, konnte aber auch anders, wenn sie wollte und irgendjemand ihr einen Grund dafür lieferte.
Unsere Abschlussfahrt ging damals in das noch geteilte Berlin. Da habe ich noch einige Fotos von, allerdings die Farben nach so langer Zeit haben doch gelitten.
Ist der Mathe Lehrer Habicht noch ein Begriff?
Den hatte ich mal bei einer Matheklausur ausgetrickst. Thema war glaube Algebra. Erlaubt war damals schon ein Taschenrechner und ein Blatt Schmierpapier. Genau damit habe ich ihn gelinkt. Damals gab es noch keine PC wie heute, man schrieb mit der Schreibmaschine. Das Farbband der Schreibmaschine habe ich auf 0 gestellt, so hämmerte man unsichtbar die Formeln ins Papier.
Habicht drehte natürlich seine Runden und passte auf, das keiner trickste. Ich hatte neben dem Arbeitsbogen mein Blatt Papier liegen, wo ich die Formeln für unwissende unsichtbar eingedruckt hatte. Habicht kam, fragte was das für ein Blatt sei. Hier sehen sie, nur ein weißes Blatt Schmierpapier, okay sagte er und ging weiter. Man musste nur etwas näher seitlich mit den Augen an das Papier gehen und so konnte man dann gut und unauffällig abschreiben wenn man eine Formel nicht wusste.
Abgeben musste man den Zettel, sobald irgendetwas draufstand. Begründet hat dies Habicht immer damit, vielleicht war ja der Rechenweg oder die Denkweise richtig, obwohl das Ergebnis falsch war. Auf diese Weise konnte man Teilpunkte erzielen, was unter Umständen die Note verbesserte.

War eigentlich eine schöne Zeit damals, erinnere mich gerne daran zurück.

In diesem Sinne
Gruß aus Braunschweig
märklinist

Hanno
11.07.2012, 09:42
......
Den hatte ich mal bei einer Matheklausur ausgetrickst. Thema war glaube Algebra. Erlaubt war damals schon ein Taschenrechner und ein Blatt Schmierpapier. Genau damit habe ich ihn gelinkt. Damals gab es noch keine PC wie heute, man schrieb mit der Schreibmaschine. Das Farbband der Schreibmaschine habe ich auf 0 gestellt, so hämmerte man unsichtbar die Formeln ins Papier. ......



Hallo märlinist,

guter Trick mit der Schreibmaschine ! :D
Den kannte ich noch nicht. Kommt leider viel zu spät..... :((

Monika Adler
11.07.2012, 17:05
Hallo märlinist,

guter Trick mit der Schreibmaschine ! :D
Den kannte ich noch nicht. Kommt leider viel zu spät..... :((

Hanno und Maerklinist,Habt ihr aber Mut eure unlauteren Machenschaften
so oeffentlich zuzugeben!!!:evil: Ich will nicht sagen, dass auch ich immer auf allen Ebenen eine reine Weste hatte! dazu war der Druck wohl zu gross[gilt das als Entschuldigung?]:$ Gruesse, Monika

H.Voges
07.10.2012, 10:42
Jo.....mit dem waren wir mal am Teich beim Petersberg. Da hat er "etwas" viel Natrium in den Teich geworfen um uns zu zeigen wie das Zeug so reagiert. Wir durften dann auch....sah dann aus wie Dynamitfischen und zehn Minuten später war die Polizei da....der Mann war super ;-)

1953er
22.12.2012, 17:15
Das war auch meine Schule 1960 - 1969

Frau Bollmann war meine Klassenlehrerin zum Schluss.
Kann mich auch noch an Herrn Rektor Fischer errinnern.
Eine Frau Grothe hatte ich auch mal dort.

Als sehr streng habe ich Herrn Ulrich in Errinnerung.
Von dem habe ich des öffteren mit dem Holzlineal Schläge auf die Fingerspitzen
bekommen.
Verstehe ich gar nicht... war doch immer artig :D

Monika Adler
22.12.2012, 17:34
Das war auch meine Schule 1960 - 1969

Frau Bollmann war meine Klassenlehrerin zum Schluss.
Kann mich auch noch an Herrn Rektor Fischer errinnern.
Eine Frau Grothe hatte ich auch mal dort.

Als sehr streng habe ich Herrn Ulrich in Errinnerung.
Von dem habe ich des öffteren mit dem Holzlineal Schläge auf die Fingerspitzen
bekommen.
Verstehe ich gar nicht... war doch immer artig :D

1953IGER: Das verstehe ich gar nicht, ich bildete mir ein, zu deiner Zeit hat es solchen Unsinn wie Fingerspitzenschlaege nicht mehr gegeben . War wohl sehr daneben Gruesse, Monika

uwe unten
22.12.2012, 22:02
hallo
die schläge gabs 9161-64 auch der schillerschule von kattke.
von frau beuermann gabs die wahl strafarbeit oder ohrfeige .wir wählten die ohrfeige ---streicheleinheit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!gegenüber bobby -ADOLF gerstberger- real schule hoher weg
Glück Auf Uwe

Blauburger
22.12.2012, 23:36
Wir mussten damals unsere Klassenlehrerin Frau Wöbbekind an die Goetheschule abtreten. Sie wurde dort Direktorin. Falls sie noch lebt, wird es auf die 100 zu gehen.

Gruß

Uli

FaXe
23.12.2012, 09:18
Unser Klassenlehrer war H. Hecht - best teacher ever!

Meiner auch! Schade das es ihn nicht mehr gibt! Das war ein Lehrer der sich für seine Schüler eingesetzt und u.a. mir selber mehr als einmal den A**** gerettet hat ;) Feiner Mensch gewesen

märklinist
27.12.2012, 15:18
Oftmals, musste meine Mutter zur Schule zu meiner Klassenlehrerin kommen, mal wohl gerechter Weise zumindest aus damliger Sicht, aber auch ungerechtfertigt. Natürlich sorgte man auch für Heiterkeit in der Grundschule Jürgenohl, was meiner Klassenlehrerin (Frau Müller) missfiel.
In Rechnen hatte wir Frau Meizis, eine sehr unangenehme alte Schachtel war das. In Deutsch mussten wir mal einen Aufsatz schreiben, was jeder sich wünscht. Meine Version war, ich wünsche mir, das Frau Meizis auf den Mond geschossen wird (damals gerade aktuell das Apolloprogramm). Darauf hin bekam ich eine Eintragung ins Elternheft, das mein Vater zur Schule kommen sollte. Der weigerte sich, wegen der Lächerlichkeit, somit musste meine Mutter antreten, mit der war auch nicht gut Kirschen essen.
Angesagt war damals in der Ecke stehen, den Klassenraum verlassen, sogar nach Haus geschickt wurde man, Strafarbeiten und Nachsitzen gab es in der Grundschule Jürgenohl.

Später auf der Goetheschule gab es auch Wutausbrüche, in Form das eine Lehrein ein Schlüsselbund warf, dies ging solange gut, bis sie mal jemand verletzte, das war dann auch ihr letzter Schultag. Frau Junghans hatte man seitdem nicht mehr gesehen. Andere Lehrkörper warfen schon mal mit einem kleinen Stück Kreide oder mit dem Schwamm. Einmal war er nass, ich bückte mich und der nasse Schwamm durchschlug sogar die Fensterscheibe und landete auf dem Schulhof. Die Frechheit war, ich durfte bei der Konrektorin 100 mal schreiben, das man keine nässe Schwämme schmeißt. Das war in der Zeit zwischen 1973 bis 75.
Dann gab es einen Hernn Ullrich ua. unterrichte er Mathe. Bei ihm wusste man nicht so genau woran man wa, meinte er etwas ersnst oder machte er Spaß. Wegen der Unberechenbarkeit handelte ichg mir manchesmal eine Strafarbeit ein.
Unsere spätere Klassenlehrerin damals noch Frau Bollmann hatte Haare auf den Zähnen, wenn wir Anlass dazu lieferten, ansonsten war sie top, man lernte richtig was bei ihr.
Unter anderem beste/beliebteste Lehrer damals Herr Habicht Mathe, Herr Rehbock ua. Deutsch, Herr Feldhoff ua. Geschichte leider ist er viel zu früh verstorben.
Frau Rauscher ua. Deutsch und Mathe glaube ich, das ware ein steiler Zahn. Frau Schmidt in Maschinenschreiben, war auch nicht zu verachten.
Absoluter Kracher war "Eusi" Herr Schünemann aus Wildemann, er versuchte sich in Chemie mehr oder weniger erfolgreich. Er war wie Röhrich aus den Werner Filmen, was er mit den Händen mühevoll schuff, risss er mit dem Arsch wieder um.
Man gut, das der die heutige Schülergeneration nicht mehr erleben muss, den würde ich es zu trauen das er mit Chemikalien um sich wirft.

Und auf die Palme bringen konnte man unseren Musiklehrer Herrn Nikolaidis, drei Tadel in einer Musikstunde habe ich kassiert. Klasssische Musik war nicht mein Ding und schon garnicht, wenn der Lehrkörper kein verständliches Deutsch in ganzen Sätzen sprach. Sein virtuoses Geigenspiel ging nach hinten los. Die Tafel hatte hatte ich mit Cola präpariert, als er mit Kreide die Noten anschreiben wollte, tat sich nichts und auch seinen Geigenstock hatte ich mit Cola besudelt, so das er keinen Ton zu Wege brachte. Ein Mitschüler hatte mich verraten, weil Nikolaidis sichtlich wütend war. Und dann schrie er mich an, du große schwarze Teufel und wollte mich an den schwarzen Haaren hochziehen, die ich damals noch hatte. Da habe ich ihn leicht weggestossen. Wut enbrannnt hatte er den Klassenraum verlassen. Als ich nach Haus kam, wusste mein alter Herr schon von dem Vorfall. Außer ein bisschen Palawer musste ich nichts fürchten, man gut das dies meine Mutter nicht mitbekommen hatte.
Meine Strafe spiegelte sich dann in der Zeugnisnote in Musik wieder, naja, war ja ein Nebenfach und da juckte es nicht.

Die Krönung kurz vor dem Schulabschluss, Vernehmung durch die Polizei, Anlässe dafür waren, der damalige Schulhausmeister Holzberg wurde von einer Wasserbombe nieder gestreckt. Nicht wie üblich, das man etwas Wasser in einen Luftballon oder Pariser füllte, nein ein blauer Müllsack mit einigem an Wasser befüllt hat ihn getroffenund verletzt.
Holzberg hielten wir auch in Schach, indem wir eine Brötchentüte mit Hundekot gefüllt auf den Fußabtreter legten und ansteckten und anschließend bei ihm schellten, den Rest was folgte kann man sich denken.

Schulstreich zum Abschluss wurde von einigen ausgeführt, wo teilweise die Eltern angesehene Berufe in Goslar bekleideten, darunter auch umsägen des Maibaums auf dem Marktplatz und ein paar kleiner unbeliebte Bäume auf dem Schulhof.
Wir sollten damls kollektiv bestraft werden, da niemand sagen wollte wer es war, schließlich kam es dann doch raus mit entsprechenden Folgen für die Missetäter.

Dann aus damaliger Sicht sehr lustig, wer an Blähungen im Unterricht leidete, der wurde aus dem Klassenraum verbannt und in eine Art Besenkammer gesteckt, geheilt wurde die Person dadurch natürlich nicht.

Auch wer in seiner Freizeit sich zu strafbaren Handlungen verführen ließ, dies wurde im Unterricht lauthals vom Lehrer kundgetan, im betreffenden Fall war es der Sportlehrer während des Unterichtes. Man wurde sozusagen an den Pranger gestellt.

Soweit ich weiß, steigerten sich die Streiche in den darauffolgenden Jahren zum jährlichen Schulabschluss, teilweise ziemlich übel und kriminell in Form von Sachbeschädigung. Da hört dern Spaß dann eigentlich auf. Natürlich kann man die "Fenster streichen" nach dem Motto, Meister, Meister, die Fenster habe ich getrichen, soll ich den Rahmen auch noch streichen. So geschehen an der Realschule Hoher Weg. Dumm, das man Teroson genommen hat, sämtliche Scheiben mussten erneuert werden. Sicherlich weniger Ärger hätte man gehabt, wenn die Farbe wasserlöslich gewesen wäre.

Ganz übel wurden dumme Machenschaften an der Berufsschule Heinrich-Pieper-Straße damals genommen. Die Missetaten wurden dem Lehrherrn mitgeteilt wo auch früherer Schulschluss mit zählte und das Verlassen des Schulgeländes um zB am Kiosk am ehemaligen Minigolfplatz in der Pause ein oder zwei Biere zu genießen.
Entsprechend gab es beim nächsten Arbeitstag ein "Einlauf" vom Chef oder gar eine Abmahnung.

In diesem Sinne
Grüße aus BS
märklinist

Monika Adler
27.12.2012, 17:41
Ich las das Thema noch mal gut durch. Dabei fiel mir auf, dass manche Lehrer, an die ihr euch mit Respeckt erinnert ,euch wohl auch mehr respecktvoll behandelt haben, weshalb konnten diese sonst mit den selben Lausejungen besser umgehen? Ich habe da ganz andere Erinnerungen. Wenn man ins Klassenbuch "flog" war das ein "Weltuntergang" damals
in der Maedchen Mittelschule. Das kam auch daher, dass die Eltern das auch so krass sahen. Eine Mitschuelerin sagte beim Stundenplanverteilen einmal: Herr so und so ist der Stern in meiner Nudelsuppe.--da war aber Aufstand!Die Angst vor solchen Sachen kam meistens daher, dass es im Elternhaus mit den Vorwuerfen weiterging. Was du so schriebst, Maerklinist, haette sich bei uns niemand erlaubt , aber ihr wart ja auch Jungen!!!!!!! In dem Sinne Gruesse, Monika

Blauburger
27.12.2012, 18:51
Die Story mit "Frau" eigentlich Herr Junghans, kenne ich auch. Er flog von irgendeiner Schule in Goslar. Wir hatten ihn auf der Georgenbergschule in Geschichte. Sein Lehrstil, Fragen und Antworten aufschreiben.

Aber mal ehrlich, wir haben in der Hauptschule wesentlich mehr Werte vermittelt bekommen, als die Kids heut' zu Tage in höheren Schulen.

uwe unten
27.12.2012, 22:28
hallo
dieser junghans ist von jeder schule geflogen ,nur er war beamter. man musste ihn beschäftigen . an der real schule hoher weg wurde mit roter schrift erwähnt ,das alle lehrkräfte zur abschlussfeier eingeladen sind --ausnahme junghans .1970

Glück Auf Uwe

Monika Adler
27.12.2012, 22:35
Uwe, mein oestereichischer Mann sagte, dass solche Lehrer bei ihnen in die abglegensten Bergdoerfer versetzt wurden. eigentlich gemein, den Bergbewohnern gegenueber, aber--was machen? Gruesse.Monika:P

Maria
09.02.2013, 16:00
Hallo allerseits, Frau Wöbbekind wird diesen Mai 90 und ist geistig so fit, dass man nur staunen kann, ich sehe sie regelmäßig, weil wir zusammen in einem Literatutkreis sind, ihr Gedächtnis möchte ich haben.
Maria

märklinist
12.02.2013, 14:27
Die Story mit "Frau" eigentlich Herr Junghans, kenne ich auch. Er flog von irgendeiner Schule in Goslar. Wir hatten ihn auf der Georgenbergschule in Geschichte. Sein Lehrstil, Fragen und Antworten aufschreiben.

Aber mal ehrlich, wir haben in der Hauptschule wesentlich mehr Werte vermittelt bekommen, als die Kids heut' zu Tage in höheren Schulen.

Hallo Blauburger,
das ist wohl war. Was die heute zu Tage fördern, erschreckend.

In diesem Sinne
Grüße aus BS
märklinist

MG2013
08.11.2013, 19:15
Hallo, ich war in der Zeit 65-71 an der Goetheschule gewesen. Unser Klassenlehrer: Herr Ullrich - und: unberechenbar war er nicht. Wenn man jahrelang mehrere Stunden Unterricht bei ihm hatte, lernte man ihn kennen. Was er nicht haben konnte, wenn Schüler störten (quatschen und Unfug machen), dann konnte er sogar ausrasten. Er hat aber nie geschlagen - nur Kreide geworfen. 65-66 hatten wir (wegen einer Testphase der späteren Orientierungsstufe, genannt Förderstufe) in Mathe, Herrn Röttich vom Gymnasium und in Englisch eine Lehrerin von der Realschule. Herr Röttich hat einmal einem Schüler eine Ohrfeige verpasst und der ist vom Stuhl geflogen und mit dem Kopf an eine Tischkante. Klar hatte der den Lehrer herausgefordert, aber das war schon schlimm.
Zurück zu Herrn Ullrich. Wenn alle brav mitgemacht haben, fiel oft genug der Unterricht aus und er hat aus Büchern vorgelesen (z. B. Simmel- Es muss nicht immer Kaviar sein). Das war toll. Manchmal durften wir auch früher nach Hause, wenn es schön war. Schwimmunterricht hatten wir bei ihm auch.

An der Goetheschule war zu meiner Zeit kein Herr Junghans, nur seine Frau. Und mit der konnte man machen, was man wollte. Während des Unterrichts einfach raus gehen und Waffelbruch kaufen... etc. Gab nie Ärger.
Ach ja, 65-68 wurde, glaube ich, auch das Schuljahresbeginn von April auf August verschoben. Wir hatten für 2 Klassen zweimal nur ein 3/4 Jahr. Mathe und Englisch wurde in Leistungskurse aufgeteilt (A-Gymnasialstufe, B-Realstufe und C normal), Geschichte und Erdkunde wurde nur halbjährlich erteilt. Werken, Handarbeiten und Kochen waren Wahlkurse. Chemie, Physik und Bio konnten wir auch wählen alle halbe Jahre. Weswegen ich heute keine Ahnung von Chemie und Physik habe. Dann konnten wir noch Kurse belegen, wie Erste Hilfe.
Ansonsten kenn ich noch Frau Bollmann, Herrn Fischer (Rektor), Herrn Masuch (oder ähnlich) Physik und Chemie, Frau Romer -Handarbeiten u. Kochen, Herrn Hinze (Jungssport), Frau Furhmann (Mädchensport). Mehr fallen mir grad nicht ein.
Wir haben so 80-81 ca. ein Klassentreffen gemacht, da war Herr Ullrich schon verstorben.

märklinist
12.11.2013, 09:42
Hallo, ich war in der Zeit 65-71 an der Goetheschule gewesen. Unser Klassenlehrer: Herr Ullrich - und: unberechenbar war er nicht. Wenn man jahrelang mehrere Stunden Unterricht bei ihm hatte, lernte man ihn kennen. Was er nicht haben konnte, wenn Schüler störten (quatschen und Unfug machen), dann konnte er sogar ausrasten. Er hat aber nie geschlagen - nur Kreide geworfen. 65-66 hatten wir (wegen einer Testphase der späteren Orientierungsstufe, genannt Förderstufe) in Mathe, Herrn Röttich vom Gymnasium und in Englisch eine Lehrerin von der Realschule. Herr Röttich hat einmal einem Schüler eine Ohrfeige verpasst und der ist vom Stuhl geflogen und mit dem Kopf an eine Tischkante. Klar hatte der den Lehrer herausgefordert, aber das war schon schlimm.
Zurück zu Herrn Ullrich. Wenn alle brav mitgemacht haben, fiel oft genug der Unterricht aus und er hat aus Büchern vorgelesen (z. B. Simmel- Es muss nicht immer Kaviar sein). Das war toll. Manchmal durften wir auch früher nach Hause, wenn es schön war. Schwimmunterricht hatten wir bei ihm auch.

An der Goetheschule war zu meiner Zeit kein Herr Junghans, nur seine Frau. Und mit der konnte man machen, was man wollte. Während des Unterrichts einfach raus gehen und Waffelbruch kaufen... etc. Gab nie Ärger.
Ach ja, 65-68 wurde, glaube ich, auch das Schuljahresbeginn von April auf August verschoben. Wir hatten für 2 Klassen zweimal nur ein 3/4 Jahr. Mathe und Englisch wurde in Leistungskurse aufgeteilt (A-Gymnasialstufe, B-Realstufe und C normal), Geschichte und Erdkunde wurde nur halbjährlich erteilt. Werken, Handarbeiten und Kochen waren Wahlkurse. Chemie, Physik und Bio konnten wir auch wählen alle halbe Jahre. Weswegen ich heute keine Ahnung von Chemie und Physik habe. Dann konnten wir noch Kurse belegen, wie Erste Hilfe.
Ansonsten kenn ich noch Frau Bollmann, Herrn Fischer (Rektor), Herrn Masuch (oder ähnlich) Physik und Chemie, Frau Romer -Handarbeiten u. Kochen, Herrn Hinze (Jungssport), Frau Furhmann (Mädchensport). Mehr fallen mir grad nicht ein.
Wir haben so 80-81 ca. ein Klassentreffen gemacht, da war Herr Ullrich schon verstorben.

Hallo MG2013,
genau weiß ich noch, dass ich die Goetheschule im Juni 1977 verlassen habe, in die Goetheschule gekommen, ich glaube es muss 1973 gewesen sein, weiß ich aber nicht mehr genau. Herrn Ullrich hatten wir immer vertretungsweise. Zumindest unsere Klasse hat ihn als unberechenbar in Erinnerung. Nicht vom ausrasten her, sondern, man wusste manchmal nicht, wie man bei ihm dran war. Man dachte er scherzte, in Wirklichkeit meinte er es ernst. Ich hatte bei ihm jedenfalls gleich meinen Nickname weg. Als er uns mal fragte wo wir geboren sind, aufgewachsen sind, was unsere Eltern machen und Geschwister falls man welche hatte und wo wir wohnten fiel ich als einzigster aus der Klasse aus der Rolle. Ich wohnte unmittelbar gegenüber eines Erotikclubs, somit war gleich klar ich bin der Schüler aus dem "Nachtjackenviertel".
Frau Bollmann (unsere Susanne) war meine Klassenlehrein in den letzten Klassen. Wir machten mit ihr sogar unsere Abschlussfahrt, damals noch in das geteilte Berlin. Frau Bollmann hat dann auch geheiratet und hieß fortan Frau Günter. Und sie lebt heute noch und wohnt noch in Goslar am Stadtgarten 4. Obwohl sie bei vielen Schülern einen schlechten Ruf wegen ihner Strenge hatte, konnten wir uns nicht über sie beklagen. So wie man in den Wald reinruft, schallt es auch heraus, damit sind wir immer stets gut bei ihr gefahren.
Der Physiklehrer hieß Maslow. Den hatte es richtig erwischt. So wie man es uns damals erzählte soll er schwarz Strom abgezapft haben und wurde deswegen verknackt und sein Lehrerdasein hatte damit ein Ende. Sein Nachfolger hieß glaube Eichmann oder so ähnlich. War ein super Typ er erklärte uns die Funktion eines Plattenspielers und wie man ihn aufrüstet um bessere Klangergebnisse zu erzielen.
An Rektor Fischer kann ich mich auch noch erinnern, den hatten wir eine Weile in Mathe. Als Herr Fischer in den wohlverdienten Ruhestand ging, wurde Frau Wöbbekind Rektorin und in Mathe hatten wir dann Herrn Habicht. Herrn Hinze kenne ich auch noch, der war mal ein Jahr lang unser Klassenlehrer, aber das er Sportunterricht gab ist mir jetzt neu. Der Sportlehrer hieß eigentlich Herr Hinsemann. An den kann ich mich noch gut erinnern, den habe ich mal mit einem Judogriff vor der Sporthallentür aufs Kreuz gelegt- Ergebnis war, mein alter Herr durfte zur Schulleitung kommen.
Die Leistungskurse in den Hauptfächern gab es bei uns auch, allerdings war ich nur in den A- Kursen und wir mussten damals immer in die Räumlichkeiten der Realschule Hoher Weg, die ein paar Klassenräume im Neubau der Goetheschule hatte. Primär waren meine Wahl Leistungskurse Sport, Chemie und Werken. Obwohl ich anfangs in Chemie keine Leuchte war, wählte ich das Fach noch als zusätzlichen Leistungskurs und konnte mich so von einer vier auf eine zwei bis zum Bewerbungszeugnis hocharbeiten. Dieses kam mir in meinen späteren Berufsleben zu gute, denn mein Beruf hat mit Labortechnik zu tun. Chemie wählten damals viele aus meiner Klasse, denn Chemie unterrichtete der Obertrottel "Eusi" Herr Schünemann. Das war der absolute Knaller. Im Unterricht haben wir die Sau rausgelassen, Herva ein (alkoholisches sekthaltiges Getränk) und Kirschlikör getrunken. Anschließend hatten wir immer Sport und mein damaliger bester Kumpel hatte schon einen "sitzen" und musste sich daher beim Sportunterricht durch den Alkohol den er getrunken und nicht vertragen hatte übergeben.
Zwanzig Jahre später habe ich nochmal beruflich umgesattelt( da sind wir dann bei der Labortechnik) und bin drei Jahre lang auf einer Akademie gewesen. Unsere Pausen verbrachten wir in der Polizeikantine und da hatte ich Herrn Schünemann wieder getroffen. Er sprach mich an, obwohl er unsicher war ob ich der Schüler xy war aus der Klasse 9 die 77 ihren Abschluss hatte. Ich bejahte es und wir hatten dann viel zu erzählen unter anderem erfuhr ich, das er bei der KTU war. Seinen Lehrerjob hatte er ja noch wegen seines trottelhaften Daseins verloren. Mittlerweile ist auch er verstorben, wie ich von einem von mir gut bekannten Hauptkommissar erfuhr.
Eigentlich war es eine schöne Zeit, auch wenn man es damals nicht so empfand. Heute ist alles zu hektisch und an den Schulen herrscht Lustlosigkeit und Gewalt.

In diesem Sinne grüßt
der märklinist aus Braunschweig

MG2013
15.11.2013, 17:28
Hast Recht märklinist. Hinseman und Maslow waren die Namen. Den Neubau gab es zu meiner Zeit noch nicht. Ich habe auch mal, vor einiger Zeit gehört, dass Ulrich Rektor oder Konrektor war. Hihi, und er hat immer, wirklich immer Äpfel gegessen!

Strippenzieher
15.11.2013, 17:36
.... dass Ulrich Rektor oder Konrektor war. Hihi, und er hat immer, wirklich immer Äpfel gegessen!



Hmmmh,
waren das nicht Weintrauben?

Ich war zwar nur Wanderschüler aus der Kornstrasse, aber in meiner Erinnerung sehe ich ihn immer mit einer Papiertüte voll mit Weintrauben herumlaufen.
(grübel) ?( ?( ?(

Viele Grüße

Andreas

Manne
16.11.2013, 11:34
1956-1960 Rektor Knoop, u.a.Lehrer Herr Gärtner, "Pattchen" Irmer, Frau Stolper, unvergessen der Trennungsstrich mitten über den Schulhof.

MG2013
17.11.2013, 14:20
@ Manne
kann schon sein, dass Herr Knoop bis 60 Rektor war. Ist er danach evtl an ein Gymnasium gegangen? Und hatte er so eine eingedrückte Nase?

@Strippenzieher
Weintrauben hat er auch gegessen. Aber am häufigsten meine ich, waren es Äpfel. Bin auch grad am überlegen, ob er jemals was anderes als Obst gegessen hat - lach.

uwe unten
17.11.2013, 14:34
hallo
der mit der boxernase hies kopp und war am RG . und war auch mal ratsherr den 80ern .
Glück Auf Uwe

Strippenzieher
18.11.2013, 08:59
..... unvergessen der Trennungsstrich mitten über den Schulhof.

Hallo Manne,

den Strich auf dem Schulhof gab es Anfang der Siebziger auch noch, meine ich.
Was wurde denn da getrennt? Die Mädchen von den Jungs, die Katholiken von den Protestanten oder noch etwas Anderes? :D

Viele Grüße

Andreas

uwe unten
18.11.2013, 10:33
hallo
war da nicht auch ein verkehrserziehungs strassenplan aufgezeichnet ? ich mein da gsbs dann kettcars mit denen geübt wurde.auch mit dem rad und roller.

Glück Auf Uwe

MG2013
19.11.2013, 17:38
@ Uwe
stimmt, das war Herr Kopp - und ja, den hatten wir damals im Förderunterricht, an der Goetheschule, in Matthe Leistungskurs A. Kurs B hatte ein Herr Röttich (mit zwei verschiedenfarbigen Augen) und C (glaube ich) Herr Fischer/Rektor. Diese Leihlehrer der weiterführenden Schulen sollten mit uns testen, wie eine Förderung der Schüler mit entsprechenden Unterrichtsstoffen klappt. Daraus wurde später dann die Orientierungsstufe.

Und auf dem Schulhof waren zu unserer Zeit die Straßenmarkierungen gezeichnet und es wurde auch Verkehrsunterricht gegeben. Die Schüler konnten auch den Mofaschein machen.

märklinist
21.11.2013, 15:52
Hallo MG2013,
ja, wo du es jetzt erwähnst, Ulrich war Konrektor. Entweder folgte er Frau Grothe oder sie ihm, genau weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur noch, das ich von der Grothe ne saftige Strafarbeit aufbekommen hatte.

In diesem Sinne
grüßt der märklinist aus BS

Bergmönch
23.11.2013, 08:46
... und so sahen wir aus - im Juni 1970:

http://www.goslarer-geschichten.de/attachment.php?attachmentid=8253&d=1385196243


Wir waren damals übrigens weltweit die erste Schulklasse, die komplett mit Netbooks ausgestattet war ;)
(Spaß bei Seite: Es handelte sich um die berühmt berüchtigten "Rechenkästen".)


Erkennt sich jemand wieder?


Beste Grüße

Bergmönch

Andreas
23.11.2013, 09:25
Könnte das Raum 25 oder 26 sein?

Bergmönch
23.11.2013, 09:34
Daran erinnere ich mich nicht mehr. Die Klasse war jedenfalls die 2B.

Beste Grüße

Bergmönch

Luzi
04.01.2014, 22:40
Ja, den habe ich auch in Chemie gehabt. Das muß 1970/71 gewesen sein. Wir nannten ihn den verrückten Professor. Unter Eusi kenne ich ihn gar nicht. Er ging in seinem Tun auf.
Ich denke, er hats nicht einfach gehabt mit seiner Frau! Er mußte sie mitbringen, sie konnte nicht alleine bleiben. Sie war immer dabei und hatte wirklich, egal ob Sommer oder Winter, dicke Klamotten an und saß im Nebenraum. Heute wäre das gar nicht mehr möglich, würde nie erlaubt werden!
Ich fand den Unterricht richtig toll, mir hat es Spaß gemacht. Ok, vielleicht war ich ne Ausnahme! Von vielen Mitschülern wurde er einfach nur verarscht. Die Schüler sind während des Unterrichtes manchmal aus dem Fenster geklettert und sind zum naheliegenden Kiosk gegangen. Das fand ich schon damals schlimm. Ob er das wirklich nicht bemerkt hat, bezweifel ich!
Nach meiner Schulentlasssung habe ich ihn hin und wieder mal zufällig in der Stadt getroffen und wir haben uns unterhalten. Habe ihn aber schon seit " Lichtjahren "nicht mehr gesehen.
Chemie war neben Deutsch und Englisch immer mit mein Lieblingsfach .... auch später noch, als ich weiter zur Schule ging.

Gruß, Luzi

märklinist
06.01.2014, 15:10
Hallo Luzi,
stimmt muss ich dir zustimmen, als man ein paare aus der Schule war sah man die Dinge anders und vernünftiger. Auch ich hatte ihn mehrfach nach meiner Schulzeit die 1977 endete gesehen und mit ihm unterhalten. Eigentlich war er ein herzensguter Mensch, aber zu Schulzeiten wurde er vrarscht, sicherlich wird er auch selbst Anlass dazu gegeben haben.
Habe da noch son paar Erinnerungen. Der Chemieraum brennt,"Eusi" hatte eine Flasche Phosphor fallen lassen, in Windeseile brannte der Holzfußboden. Flink und einfallsreich wie wir waren sind wir gleich aus den Fenstern gesprungen, zum Glück war der Chemieraum damals noch im Altbau der Goetheschule und somit im Erdgeschoss. Zuerst wollten wir ihn damals "Eumel" nennen, Vorlage dafür war, es gab in den siebzigern mal eine Werbung für ein Gardinenwaschpulver was voll Eumel war. Eumel waren DReckgespenster. Aber wir fanden es klingt nicht so gut, dann kamen wir auf "Eusi".
Auch wir haben damals schon im jugendlichen Alter Alkohol getrunken, allerdings nicht bis zum abwinken wie die heutige Jugend. Am besten waren die Plätze in den letzten beiden Reihen hinten am Fenster zur Königstraße hin, da holten wir dann Herva aus unseren "Türkenkoffern"(Türkenkoffer war damals eine Bezeichnung für eine Alditüte, statt Aktentasche oder Ranzen nahmen wir lieber diese Tüten, wichen aber später den Jutebeuteln, der Umwelt zu liebe). Auch kleine Flaschen Kirschlikör haben wir uns gegönnt und irgendwann haben wir unter Anleitung von Herrn Schünemann wie er richtig hieß den Prozess der alkoholischen Gärung als Versuch umgesetzt, daraus wurde zum Schluss ein "Aufgesetzter" so wie in der berühmten Feuerzangenbowle. Allerdings nicht mit Ausfallerscheinungen.

Dann drehten wir die Sicherungen raus und Eusi eilte zum Sicherungskasten, weil er annahm beim ersten Mal, das er der Verursacher war, spätestens beim dritten Mal wurde sauer, weil er merkte das wir ihn moppten.
Heute würde ich mich von solchen dummen Streichen distanzieren, denn ich denke weil er so durch den Wind war lag am Gesundheitszustand seiner Frau. Jeden von uns würde es mehr oder weniger belasten wenn der Partner ernshaft erkrankt ist. Denn immerhin ist es ein Mensch den man von Herzen liebt.

Zum Glück mussten wir nicht mehr miterleben was heute in den Schulen an der Tagesordnung ist, ich kann da ein paar dinge erzählen sogar von Berufsschülern und Ju8ngsemstern bei der Techniker- Akademie in Braunschweig wo ich zwei Jahre in der Computerwerkstatt gearbeitet habe. Was junge Erwachsene so an den Tag legten, da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

Und so wie ich von einigen Jahren gehört habe, soll er um de Jahrtausenwende verstorben sein. Das letzte Mal selbst getroffen hatte ich ihn in der Polizeikantine in Goslar das war so 97 oder 98 da sagte er mir, das er 69 Jahre alt ist und das es im so eingermaßen geht.

In diesem Sinne grüßt der märklinist aus BS

MG2013
08.01.2014, 17:23
Der Name sagt mir garnichts. Bin bis 71 dort zur Schule gegangen. Ich habe aber auch nicht Chemie als Wahlpflichtfach genommen, sondern Bio.

Andreas
06.08.2015, 06:34
Durch Zufall hatte ich gestern die Möglichkeit noch einmal zur Schule zu gehen ...

... innen ein recht trauriger Anblick, vieles wurde bereits ausgeräumt.
14403


Auf den Turm konnte ich auch nochmal
14402


Weitere Bilder folgen :)

Bergmönch
06.08.2015, 15:39
Super, hast Du noch mehr Bilder? Ich war das letzte mal vor über 40 Jahren auf dem Schulturm. Sind da immer noch Amateurfunker?

Beste Grüße

Bergmönch

Goslärsche
06.08.2015, 16:40
Mann-o-Mann...
an was ihr euch alles noch so erinnert!Hut ab! Einzig und allein weiß ich noch, dass in meiner Grundschulzeit zwischen 1964 und 1968 Fräulein Granse unsere Klassenlehrerin die ersten zwei Jahre war. - Damals sagte man tatsächlich noch dies dämliche Anrede-Wort! Wir waren die Klasse "b", 1, 2, 3, 4 b. Frau Groth (ohne e am Ende übrigens) hatten wir nicht. Ihr Sohn allerdings ging in unsere Klasse, vornamens Wolfgang.
Dann bekamen wir - ich glaube sogar als Klassenlehrerin - Frau Wolf. Wohnte am Stadtgarten und man erzählte, sie sei eine "Hausfrauen-Lehrerin". Ich glaube das meinte, dass sie irgendwie Quereinsteiger im Lehrerberuf war, weil damals bei den Schülerzahlen Lehrer Mangelware wurden. Unter 30, 32 Schüler waren zu meiner gesamten Schulzeit in keiner der jeweils 3 Jahrgangsklassen einer Schule! Man rechne hoch ... man siehe, warum heute so viele Schulen geschlossen worden sind. ... Und bald gehen wir, oder sind schon, die zahlenstarken um die Jahrgänge Ende fünfziger bis Mitte sechziger Jahre in den Ruhestand! Wer hätte das damals gedacht, wie fix die Zeit rennt!
Während der folgenden Schulzeit waren wir Wanderklassen zwischen Kornstraße und Goetheschule, Schulen waren damals zu klein, zu wenig Räume... Ausweichmöglichkeiten mussten geschaffen werden!

Zu dem Lehrer mit zwei verschiedenen Augenfarben: aus der Realschule ist mir nur der Herr Körber, Chemie und Physik, bekannt... gab's noch wen anders, an der Goetheschule, oder hat der mal den Diensteinsatzort gewechselt, so dass es derselbe ist, von dem oben in einem Beitrag berichtet wurde??

Nach 9 Jahren waren 10 Schuljahre rum, das Wissen war nur marginal vermittelt worden, die Abschlussarbeiten konnten nicht voll gewertet werden, die Schüler aber waren damals dennoch im Stoff weiter als heute.... ?!Der Vergleich fehlt mir. Mag aber so sein.

Früher war halt alles anders... ;)

@ Fotos aus der alten Goetheschule... hm, was wird eigentlich aus dem Gebäude? Ich habe es nicht mitverfolgt, scheint aber, dass es als Schule ausgedient hat? Schimpft mich jetzt nicht Unwissenheit. Die Goslarsche lese ich zu selten...

Glückauf Goslärsche

Luzi
06.08.2015, 22:08
Ach, die gute alte Goetheschule! Ich habe viele Erinnerungen an meine damalige Schulzeit.
Bin gern dort hingegangen. Na klar gab es auch " Gemeinheiten " von Lehrern, aber das gehört doch zu
jedem Schülerleben dazu!
Frau Dastanian, Herr Maslow und Herr Ullrich waren meine Klassenlehrer.
Frau Dastanian ist irgendwann zur Georgenbergschule gewechselt. Sie war eine total nette Klassenlehrein.
Herrn Maslow habe ich mal auf die Finger gehauen .... wer ihn kennt, weiß warum!
Herr Ullrich .... naja, es ging. Wir hatten auch Musik bei ihm und haben viel getanzt; sehr zum Leidwesen der Jungen.
1973 bin ich abgegangen. Ich muß schon sagen; die Goetheschule hat meinen Weg ein Stück geprägt. Schade, daß es sie nicht mehr gibt!
Gruß, Luzi

märklinist
07.08.2015, 08:58
Es war doch eigentlich eine schöne unbeschwerte Zeit, damals in der Goetheschule. Luzi erwähnte ein paar Namen damaliger Lehrer, Frau Dastanian, Herr Maslow, Herr Ullrich. Alle drei kenne ich, ich hatte sie selber, Ullrich mal in Mathe meine ich, Herrn Maslow in Physik und Frau Dastanian war meine Klassenlehrein für kurze Zeit. So wie ich es weiß, und sie es sogar vor der Klasse damals erzählte ist sie in den Iran ausgewandert und zwar in die Stadt Isfahan, dort lebte und arbeitete wohl ihr Mann. Wie lange sie da blieb weiß ich nicht.
Auch Frau Wolf habe ich in dunkler Erinnerung aus der Grundschulzeit.
Die letzte Klassenlehrein die ich hatte, war Frau Bollmann, (später Günther). Auch sie wohnte am Stadtgarten. Weiter sind mir in Erinnerung Herr Hinsemann(Sport), Herr Schünemann (Eusi / Chemie), Herr Habicht (Mathe), Frau Junghans (Englisch /wurde wegen eines Vorfalls versetzt), Herr Feldhoff (glaube Geschichte), Herr Rehbock, Herr Hinze, Frau Kraft (Musik), Frau Rauscher (steiler Zahn) und nicht zu vergessen den Hausmeister Herr Holzberg. Mit ihm spielten wir so manchen Streich, wir zündeten die Papierkörbe an die zu Hauf in den Außengängen angebracht waren. Ein paar "Halbstarke" hätten ihn fast um die "Ecke gebracht", weil sie unbedacht einen großen Müllsack, gefüllt mit Wasser aus dem Fenster eines oberen Stockwerks geworfen hatten. Dummerweise ging oder stand gerade dort Herr Holzberg. Es folgte ein Riesenärger.
Gut in Erinnerung ist mir der Brand im alten Chemieraum und die Abschiedsfeier unseres Jahrgangs in der Aula.
Und so gegen Mitte der siebziger Jahre wurde dann der Erweiterungsbau den man über den Klapperhagen erreichte in Betrieb genommen. Ich glaube so etwa mitte der 70 ziger waren mindestes 900 Schüler in der damaligen Goeteschule untergebracht.

Der alte Zeichenraum im oberen Stockwerk des Turms war mal für gut ein Jahr unser Klassenraum. Man hatte einen wundervollen Ausblick von dort oben über die Dächer der Altstadt, was natürlich häufig Anlass war, das man die Gedanken aus dem Fenster schweifen lies, als beim gerade laufenden Unterricht auf zu passen.
In den letzten beiden Schuljahren hatte ich noch zwei Ehrenämter inne, zu einem war ich mit für den Kartenraum veantwortlich und im Wechsel mit anderen Schülern bewährte ich mich als Schülerlotze.
Natürlich war ich auch kein "unbeschriebenes Blatt", was Nachsitzen uund Strafarbeiten angeht, egal ob nun gerechtfertigt oder ungerechtfertigt.

An ein "Scheusal" kann ich mich auch noch erinnern, Frau Grothe o.ä., die hatte mächtig "Haare auf den Zähnen", dagegen war Susanne Bollmann gar nichts. Frau Bollmann und Herrn Ullrich musste man zu nehmen wissen, dann kam man mit ihnen gut klar.

So weit, so gut
der märklinist

heinrichbarbarossa
07.08.2015, 11:55
. Ein paar "Halbstarke" hätten ihn fast um die "Ecke gebracht", weil sie unbedacht einen großen Müllsack, gefüllt mit Wasser aus dem Fenster eines oberen Stockwerks geworfen hatten. Dummerweise ging oder stand gerade dort Herr Holzberg. Es folgte ein Riesenärger.

der märklinist
:oops: der Typ war aber auch dumm wie Brot.....

Bergmönch
07.08.2015, 14:42
Herrn Hinsemann, Frau Kraft und Frau Wolf (Klassenlehrerin) habe ich in extrem schlechter Erinnerung. Der Eine hat mir den Sport verleidet, die Andere hat es mit ihrem Flötenunterricht geschafft, dass ich nie wieder freiwillig ein Musikinstrument angefasst habe. Die Wolf brauche ich sicherlich nicht kommentieren, mit der hatten 90% der Klasse Probleme, der Rest waren ihre Lieblinge. Mit Herrn Ulrich hingegen verbinde ich eigentlich gute Erinnerungen - ich hatte ihn jedoch nur vertretungshalber. Als ich die Goetheschule nach 4 Grundschuljahren verlassen konnte, war das eine Befreiung für mich und meine schulischen Leistungen verbesserten sich schlagartig.

Dem Hausmeister Holzberg bin ich meist aus dem Weg gegangen, weil er immer so mürrisch drauf war. Als mein Vater und ich ihn jedoch eimal fragten, ob wir uns für meine Konfirmationsfeier vieleicht ein paar Tische und Stühle ausborgen könnten, war er unheimlich hilfsbereit und freundlich.

Beste Grüße

Bergmönch

Manne
07.08.2015, 17:47
Was seid ihr alle jung,
Meine Lehrer waren Frau Stolper, Herr Gärtner und #Pattchen# Irmer, der wohnte damals unterhalb der Kaiserpfalz.
Zeit 1956.
Gruss Manne

Andreas
04.02.2016, 09:28
Sorry, hatte das Thema leider ganz vergessen. Hier die versprochenen Bilder vom August 2015

Schulhof, damals bereist als Parkplatz für das Hotel Kaiserworth genutzt
15422 15423 15424
15425 15426 15421

Haupteingang neben dem Torbogen
15443

Aula
15440 15441

Turnhalle, mit geringem Aufwand liese sich daraus doch eine kleine Veranstaltungshalle machen
15434

Flur 1. OG, Raum 25 und der ehemalige Computerraum
15437 15435 15436

Lehrerzimmer 1.OG, ehemalige Hauptschule
15438 15439

Treppenhaus unter dem Turm
15433

Blick vom Turm
15427 15428 15429
15430 15432 15431

Tschüß!
15442

Bergmönch
04.02.2016, 17:25
Vielen Dank für die tollen Aufnahmen. Ich sehe den Ulrich noch an dem alten Flügel sitzen ...

Mit ein paar mehr Aufnahmen, hätte sich ein Panoramabild zusammenrechnen lassen. Drei Paar Fotos passen jedenfalls gut zusammen:

15444


15445


15446


Beste Grüße

Bergmönch

Professorexabyte
05.02.2016, 02:30
Was für eine gute Aussicht aus dem Turm.
Hoffen wir mal, dass die Nachnutzung den Turm evtl. für den einen oder anderen Menschen zugänglich machen wird.
Monat für Monat, gerade wenn der Winter langsam über seinen Höhepunkt geht, und man Bilder aus dem Sommer sieht, wünscht man sich man wäre wieder in Goslar. Ist man aber erstmal dort, schlägt ein die Realität an jeder Ecke in's Gesicht.

Unbe Kannt
05.02.2016, 09:04
Ist man aber erstmal dort, schlägt ein die Realität an jeder Ecke in's Gesicht.
Die Realität schlägt an jeder Ecke ins Gesicht ein? Das schlägt dem Faß ja die Krone ins Gesicht, das muß man sich mal auf der Zunge vorstellen! :D

Professorexabyte
05.02.2016, 10:42
Und zu Fuß ist's weiter als über'n Berg. War wirklich etwas unglücklich formuliert.

blueshark
15.02.2020, 18:57
Hallo miteinander,

auch ich habe Ende 1945 die Goetheschule besucht. Herr Kohn war unser Klassenlehrer, die Klassen waren riesengross, so etwa 45 bis 50 Schüler.

Grüsse aus dem Ulmer Süden

Peter2809
29.05.2020, 20:07
Danke an Andreas für die Fotos. Ich selbst bin 1956 in dieser Schule eingeschult worden und blieb dort wegen Umzugs nur bis 1959. Schade eigentlich, daß sich der überwiegende Teil in diesem Forum nur an Schläge, Strafen und Ungehorsamkeiten erinnern kann - oder noch an den ein oder anderen Lehrernamen. Übrigens: Auf der Homepage der Goetheschule kann man die gesamte Schul-Chronik nachlesen, aus der ehemaligen Volksschule ist eine Grundschule geworden, Kornstrasse 91. www.goetheschule-goslar.de

LG / Peter