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Thema: Abriss des Offizierskasinos

  1. #81
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    Moin!

    Zitat Zitat von Toni Pepperoni Beitrag anzeigen
    Wenn es nach dem Geschichtsverein "Spurensuche Harzregion" geht, dann soll dabei aber nicht die Vergangenheit vergessen werden. Der Verein schlägt vor, Straßennamen nach Opfern der NS-Zeit zu benennen.
    Mal abgesehen davon, dass es auch als Verhöhnung der Opfer aufgefasst werden kann, ausgerechnet Straßen auf ehemaligem NS-Militärgelände nach NS-Opfern zu benennen, benennt man Straßen üblicherweise nach Töchtern und Söhnen der Stadt, die sich um sie verdient gemacht haben oder es zu Berühmtheit brachten. Im Falle von Walter Krämer wäre also eher eine Straße in Siegen nach ihm zu benennen. In Goslar wäre vielleicht ein "Sigmar-Gabriel-Weg" angebrachter - die Berühmtheit muss für diese Ehrung ja nicht zwingend bereits verstorben sein.

    Meiner Ansicht nach wird bereits genug gegen das Vergessen der NS-Verbrechen getan, wenngleich ich die Vergabe Goslarer Straßennamen eher leidenschaftslos betrachte. Einfach jedes Goslarer Opfer des Nationalsozialismus mit einer nach ihm benannten Straße ehren zu wollen, führt allerdings zu weit. Zudem finde ich Straßennamen, die auf die (ehemalige) Nutzung, Bepflanzung oder Lage hinweisen, viel schöner, als solche, die nach Personen benannt sind. Fliegerhorstbreite, An der Hauptwache, Ahornallee oder Brunnenkamp beispielsweise.

    Viele Grüße,

    Gunther

  2. #82
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    Straßen nach Personen zu benennen ist m.E. immer eine heikle Sache, da sich die Beurteilung von Menschen je nach herrschender Regierungsform und -ausrichtung jederzeit ändern kann. Bei den alten Meistern aus Kunst, Kultur, Medizin etc. ist das sicherlich weniger kritisch. Aber Krämer und Peix waren zwar Verfolgte des NS-Regimes, aber eben auch aktive Kommunisten, eventuell mit Beteiligung an den gewalttätigen Exzessen nach dem 1. WK. Ob sie damit mustergültige Aushängeschilder für unsere heutige Staatsordnung sind? Das soll ihre Verfolgung keinesfalls verharmlosen! Aber für eine Namensgebung kann das nicht das einzige Merkmal sein.

    Zum "Sigmar-Gabriel-Weg". Mir fällt spontan keine Straße in Goslar ein, die nach einer zu dem Zeitpunkt noch lebenden Person benannt wurde. Selbst bei der Charley-Jacob-Straße geschah das erst neun Jahre nach dem Tode.

    G´Auf
    Harzer06

  3. #83
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    Moin!

    Zitat Zitat von Harzer06 Beitrag anzeigen
    Zum "Sigmar-Gabriel-Weg".
    Der war nicht ganz ernst gemeint

    Liebe Grüße,

    Gunther

  4. #84
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    Das war mir schon klar. War auch nur der Aufhänger für den Satz.

    G´Auf
    Harzer06

  5. #85
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    Update 18.11.2017

    Goslar.

    Die Benennung der Straßennamen des ehemaligen Fliegerhorstgeländes beschäftigt die Ratsparteien seit Anbeginn der Planungen für das neue Wohngebiet. Nun liegt ein Beschlussvorschlag des Fachdiensts Stadtplanung zur Beratung in den Fachausschüssen vor. Ausgangspunkt war die Bitte der Verwaltung an die Ratsgremien, Vorschläge für Straßennamen zu sammeln. Doch naht nun der Zeitpunkt der Entscheidung, ohne Straßenname keine Freischaltung der Telekomleitungen erfolgt. Die Verwaltung schlägt fünf Straßennamen vor: „Im Fliegerhorst“, „Sachsenhai“, „Mittelkamp“, „Am Keil“ und „Franzosenhai“.

    Die Verwaltung begründet ihre Auswahl: „Mit diesem Vorschlag wird Bezug genommen auf historische Gemarkungsnamen in der Hoffnung, dass sich hierdurch ein örtlicher Bezug beziehungsweise ein Heimatbezug herstellen lässt. Darüber hinaus handelt es sich um eine Ergänzung der bereits vergebenen Straßennamen im Wohnquartier „Am Brunnenkamp“.“

    Auf die Gemarkungsnamen „Schäferhof“ und „Hasenwinkel“ habe man jedoch nicht aufgreifen können, da diese bereits im Stadtgebiet vergeben seien. Mit „Feddelwiese“ nennt die Verwaltung noch einen weiteren Alternativ-Vorschlag.


    Quelle rgheute

  6. Danke von:

    Andreas (19.11.2017),bergland (19.11.2017),Bergmönch (18.11.2017),Harzer06 (19.11.2017)

  7. #86
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    Franzosenhai kannte ich noch nicht, selbst Google hat nicht viel, dafür aber interessantes.

    Im "Nachrichten für Luftfahrer", Jahrgang 1927 heißt es

    Verkehrslandeplatz Goslar
    Der im "Großen Luftverkehrs-Atlas 1927" als Verkehrslandeplatz Goslar angegebene Exerzierplatz bei Riechen*berg ist für die Landung von Flugzeugen nicht geeignet. Der
    dem Betrieb zur Zeit dienende Verkehrs*landeplatz Goslar liegt 2 km nördlich der Stadt Gos!ar, 10° 26' östl. von Greenwich, 51° 55' 30"nördl. Breite, und ist etwa begrenzt
    im Westen von der "alten Landwehr'' (Straße Vorwerk Grauhof-Goslar), im Norden von dem Keilforst Franzosenhai, im Osten von der Straße Domäne Grauhof-Goslar.
    Glück Auf!
    Andreas

  8. Danke von:

    Harzer06 (19.11.2017),Toni Pepperoni (19.11.2017)

  9. #87
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    Update 30.11.2017



    Straßennamen auf dem Fliegerhorst Investor drängt auf schnelle Entscheidung

    Ausufernde Diskussionen um die neuen Straßennamen auf dem Fliegerhorst will der Projektentwickler BLB (Bruns-Lüder-Bertram) unbedingt vermeiden. Die Verwaltung hat im Bauausschuss Vorschläge auf den Tisch gelegt, die sich an historischen Gemarkungsnamen orientieren.
    Doch die Ratsfraktionen von Grünen, „Linke“ und Bürgerliste haben andere Pläne: Sie haben einen Änderungsantrag eingereicht, wonach eine Ringstraße im Zentrum des ehemaligen Militärgeländes nach Walter Krämer benannt wird, dem „Arzt von Buchenwald“, der als KZ-Häftling 1941 in Hahndorf erschossen wurde.
    Der Ausschuss tat sich schwer mit einer Entscheidung, vor allem bei der SPD herrscht wohl noch weiterer Klärungsbedarf. Trotzdem wurde der Änderungsantrag mehrheitlich abgelehnt. BLB streckt derweil die Hand für einen schnellen Kompromiss aus.

    Quelle GZ

    Gruß Toni

  10. #88
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    Update 14.12.2017

    Fliegerhorstquartier soll „Fliegerhorst“ heißen

    Goslar. "Das Gebiet Fliegerhorst Mitte und West erhält den Quartiersnamen 'Fliegerhorst'", heißt es in einem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung, über den der Rat in der kommenden Woche entscheiden wird. Das Gebiet soll dem Stadtteil Jürgenohl angegliedert werden.
    Der Rat hatte im Juni 2016 beschlossen, für die Flächen „Mitte“ und „West“ des ehemaligen Fliegerhorstes einen eigenen Stadtteilnamen zu vergeben. Begründung: Die Größe des neu überplanten Areales (57 Hektar) und seiner Funktionen, das sich – nach den bisherigen Planungen – von der fast reinen Wohnfunktion Jürgenohls unterscheiden wird. Im zurückliegenden September beschlossen die Abgeordneten, zur Findung eines neuen Namens einen Wettbewerb unter den Einwohnern durchzuführen. Es wurde ein Auswahlgremium benannt, um aus den Namensvorschlägen dem Rat eine Empfehlung zu geben.
    Die Einsendefrist endete im vergangenen Oktober, insgesamt 117 Vorschläge lagen vor. „Das Auswahlgremium hat am 16. November 2017 getagt und einstimmig empfohlen, das Gebiet dem Stadtteil Jürgenohl zuzuordnen“, teilt die Verwaltung mit. Aufgrund der historischen Bedeutung des ehemaligen Fliegerhorstes solle dieser Bereich jedoch einen eigenständigen Quartiersnamen erhalten, vergleichbar den Gebieten „Kramerswinkel“ und „Am Brunnenkamp“.

    Quelle rgheute

    Gruß Toni

  11. Danke von:

    Andreas (15.12.2017),Maria (15.12.2017)

  12. #89
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    Ohne Worte,

    dafür hätte man auch keinen Wettbewerb durchführen müssen. Für Goslarer war, ist und wird es eh immer "Fliegerhorst" bleiben
    Glück Auf!
    Andreas

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