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Thema: Feuer bei Blumen Meyer am 22.12.2016

  1. #31
    Gedingeschlepper Avatar von Hobo
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    Ich habe mal mein sehr altes Buch zum Thema Elektrotechnik bemüht, und dort folgendes gefunden und glaubte es verstanden zu haben:

    Ein Beispiel dafür sind die Steckdosen im Haushalt. Jede Steckdose muss die gleiche Spannung aufweisen. Wie bereits gelernt wurde, geht dies nur bei einer Parallelschaltung. Alle Steckdosen sind also parallel geschaltet.

    In der Elektrotechnik wird grundsätzlich mit Widerständen gerechnet. Jeder elektrische Verbraucher ist auch ein Widerstand. Demnach wird das Ohmsche Gesetz im Bezug auf Reihen-, Parallel- und Mischschaltungen betrachtet.

    In einer Reihenschaltung addieren sich die Teilspannungen zu einer Gesamtspannung. Gleiches gilt auch für die Widerstände. So addieren sich die einzelnen Teilwiderstände zu einem Gesamtwiderstand. Der Strom hingegen ist an jedem einzelnen Widerstand gleichbleibend und entspricht dem Gesamtstrom.

    In der Parallelschaltung sieht es da etwas anders aus. So entsprechen die Teilspannungen der Gesamtspannung und die Teilströme addieren sich zu einem Gesamtstrom. Die Widerstandsberechnung ist hier etwas schwieriger. Die Berechnung des Gesamtwiderstandes wird mit dem bekannten Ohmschen Gesetz realisiert. Dabei gilt die Formel: R = U / I.

  2. #32
    Hauer Avatar von Trichtex
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    Moin!

    Zitat Zitat von Hobo Beitrag anzeigen
    Jede Steckdose muss die gleiche Spannung aufweisen. Wie bereits gelernt wurde, geht dies nur bei einer Parallelschaltung. Alle Steckdosen sind also parallel geschaltet.
    Bei einer idealen Parallelschaltung würde dies stimmen. Bei unserer realen Parallelschaltung müssen wir jedoch Leitungs-, Last- und Klemmenwiderstände berücksichtigen. Während wir die Klemmenwiderstände nur messtechnisch ermitteln können, lässt sich der Leitunsgwiderstand berechnen. Kupfer hat einen spezifischen Widerstand von 1,721·10−2Ω·mm2/m. Bei einer typischen Kupferleitung mit einem Querschnitt von 1,5mm2 ergibt sich ein Widerstand von 2·0,025815Ω/m. Bei einer Leitungslänge von 10m haben wir also schon einen Widerstand von 0,5Ω zu berücksichtigen.

    Schließen wir nun am Ende dieser Leitung einen 2kW-Heizlüfter an, setzt allein unsere Kupferleitung 38W in Wärme um - und am Leitungsende messen wir nicht mehr die 230V vom Leitungsanfang, sondern nur noch 225,65V. Dies alles ist unkritisch, wenngleich die Wärmeentwicklung der Leitung durchaus messbar ist. Kritisch wird es, wenn das Verbraten einer solchen Leistung nicht über eine große Länge, sondern punktuell (z. B. schlechte Klemme) stattfindet, was man sich bei kleinen Heizelementen in z. B. Lötkolben zu Nutze macht.

    Das Ohmsche Gesetz allein hilft uns aber bei dieser Berechnung nicht. Dafür müssen wir zusätzlich die Kirchhoffschen Regeln bemühen.

    In einer Reihenschaltung addieren sich die Teilspannungen zu einer Gesamtspannung.
    Dabei handelt es sich um den Maschensatz (2. Kirchhoffsche Regel)...

    In der Parallelschaltung sieht es da etwas anders aus. So entsprechen die Teilspannungen der Gesamtspannung und die Teilströme addieren sich zu einem Gesamtstrom.
    ...und hierbei um die Knotenpunktregel (1. Kirchhoffsche Regel). Damit können wir durch eine simple Messung der Spannung an der belasteten Steckdose die Summe aus Leitungs- und Klemmenwiderständen ermitteln (was u. a. beim E-Check gemacht wird). Würde ich z. B. so eine Widerstandssumme von 3Ω ermitteln, weiß ich aber immer noch nicht, ob ich es mit schlechten Klemmen zu tun habe. Wie ich bereits geschildert habe, sind 30 Klemmen in einer Leitung durchaus normal. Jede einzelne Klemme hat einen Widerstand, der in die Summe einfließt. Kenne ich weder die Leitungslänge, noch die Anzahl der Klemmen, ist die Bewertung eines solchen Messergebnisses Kaffeesatzleserei und dabei hilft bedauerlicherweise auch das Ohmsche Gesetz nicht. Anders sieht das aus, wenn ich beispielsweise eine Widerstandssumme von 10Ω ermittele. Da ist dann ziemlich sicher etwas faul - allerdings ist das Ohmsche Gesetz auch hier keine große Hilfe.

    Viele Grüße,

    Gunther
    Geändert von Trichtex (02.07.2017 um 14:07 Uhr)

  3. #33
    Schießhauer Avatar von märklinist
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    Eine ideale Absicherung wäre, jeder Raum ein 16 Amperesicherungsautomat für Licht und einer für Steckdosen, wobei man da auch bei größeren Wohnräumen 2 berücksichtigen kann. Da käme man bei einer normalen 3 Zimmerwohnung auf einen FI Schutzschalter und 15 bis 16 Sicherungsautomaten, wobei für die Küche allein 3 für den E-Herd und 2 für Großgeräte wie Waschmaschine/Spülmaschine oder Trockner schon mit eingerechnet sind.

    Die Feuerwehr sprach von einer schnellen Brandausbreitung, das spricht nicht gerade dafür, dass das Feuer seinen Ursprung aus einer Verteilerdose nahm. Ich gehe eher davon aus, dass das Unglück eher von einer Unterverteilung, oder Zählerkasten ausging. Von dort aus fand der Brand gleich Nahrung, denn zwangsläufig müsste die Unterverteilung oder was auch immer in Holz eingebaut gewesen sein. Ein Kumpel von mir hat sich im Harz ein altes Fachwerkhaus gekauft und der war so schlau aus Beqeumlichkeit beim Umbau die neue Unterverteilung samt aller Zuleitungen auf Holz zuverbauen anstatt auf einer neu eingezogenen Steinwand. Zum Glück ließ er sich übereden und änderte dies noch mal ab. Es gibt zwar nie eine hundertprozentige Sicherheit, aber man muss das Unglück ja nicht begünstigend herausfordern.

    Gruß aus BS
    der märklinist

  4. #34
    Schießhauer Avatar von Speedy
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    Das Haus ist mittlerweile komplett abgerissen.
    Zur Zeit steht nur noch ein ein Bagger hinter dem Bauzaun.
    Mal sehen, wann es weiter geht.
    Gruß
    Uwe

  5. Danke von:

    Hanno (26.07.2017),Hobo (24.07.2017),märklinist (24.07.2017),Onkel Hotte (24.07.2017),Toni Pepperoni (23.07.2017)

  6. #35
    Schießhauer Avatar von märklinist
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    Ich weiß zwar nicht, ob ich da richtig informiert bin, angeblich soll Frau Susanne Meyer ein ausweichdomizil für ihren Blumenladen in der Kornstraße gefunden haben. Meine Güte, sehr zentral ist das ja nun wahrhaftig nicht für eien Blumenladen der auch sehr von der Laufkundschaft abhängt.
    Plant denn Frau Meyer überhaupt einen Neubau an der alten Stelle in der Astfelder Straße zu errichten?
    Hat denn jemand überhaupt Bilder gemacht vom Abriss des Brandhauses, außer den beiden, die in der GZ abgebildet waren?

    Gruß aus BS
    der märklinist

  7. #36
    Schießhauer Avatar von Toni Pepperoni
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    @merklinist

    ja, es stimmt. Es gibt in der Kornstrasse ein (neues) Geschäft. Ob an der alten Stelle etwas neues entsteht kann ich nicht sagen.

    Fotos hab ich keine gemacht.

    Gruß Toni

  8. #37
    Schießhauer Avatar von Speedy
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    Der alte Standort an der Astfelder Straße war nun auch nicht sehr zentral gelegen.
    Laufkundschaft war da mit Sicherheit auch nicht.
    Wer dort mit dem Auto hingefahren ist, wird es auch in der Kornstraße machen.
    Gruß
    Uwe

  9. Danke von:

    Hobo (25.07.2017)

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