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Thema: Umbenennung der B6n zur A36

  1. #1
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    Avatar von Professorexabyte
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    Standard Umbenennung der B6n zur A36

    Die Bundesstraße B6n, die für den Tourismus und die Anbindung der Harzregion auch in Goslar ab dem Kreuz Vienenburg B4, A395 richtung Sachsen-Anhalt eine der wichtigsten Verkehrsadern darstellt, bekommt wohl demnächst ein "Upgrade".

    Viel diskutiert wurde in den vergangenen Jahren auf der anderen Seite der ehem. Grenze über diese Maßnahme.

    Für ca. 2 Millionen Euro (getragen vom Bund) sollen alle gelben Schilder weichen, und blaue Autobahnschilder aufgestellt werden. Als neue Bezeichnung für diese Straße kommt eine Nummer in Frage, die seit der Zeit vor der Wiedervereinigung mal in Diskussion stand, aber verworfen worden ist.

    Damals war eine Autobahn aus Richtung Hameln kommend, über die Leine bei Alfeld verlaufend, und ab der A7 ungefähr auf der heutigen B82 verlaufend bis Bad Harzburg geplant.
    Da also aufgrund der verworfenen Pläne diese Nummer noch frei ist, trägt die Bundesstraße 6n bald den Titel: "A36".

    Hier ist der Link zu dem Artikel, den ich hier frei wiedergegeben habe:

    http://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/...ertet-26281962

    Meine persönlichen Meinung:
    Wenn man es so sieht: Eigendlich ein Geniestreich... Erst eine Bundesstraße mit Abfahrt in jedem Dorf bauen, und 20 Jahre später: "Ach hopla, entspricht ja zuuuuufällig den Standards einer Autobahn, na das ist ja mal doll, dann machen wir doch auch gleich eine draus...

    Es mag für manche Menschen erstmal blödsinnig klingen, einfach nur die Schilder zu tauschen. Aber Langfristig entlastet man damit andere Autobahnkreuze, weil ein Navi niemals von einer Geschwindigkeit ausgeht, die man dort tatsächlich fahren kann, wenn es über eine Bundesstraße geht. Heißt also: Werbung für Unternehmen, die behaupten können, an einer Autobahn zu liegen, und vorallem kommt mehr Durchgangsverkehr.

    Das könnte für die Verbindung über Goslar zur A7 interessant werden, wenn das Navigationsgerät die Routen für Ortsfremde anders legt, weil die Dinger ja unterdessen so intelligent sind, dass die wissen, wo Stau ist, und berechnen, ob man wo anders schneller ist.

    So kann man evtl. die ausbauträge Landesregierung in NDS dazu bewegen und schieben, auf evtl. erhöhendes Verkehrsaufkommen über noch weitgehendere Ausbaumaßnahmen nachzudenken, damit man von Goslar aus über Langelsheim evtl. irgendwann nicht nur wechselseitig im 2+1 Verfahren fahren kann, sondern evtl. tatsächlich vierspurig durchgehend fahren kann. Und auch mit Tempo über 100. Es ist machbar, die Lage der Fernstraßen gibt es her. Nur in Hannover stehen die Leute auf der Bremse. Mit einem Ausbau der B82 könnte dann auch die B6 nach Hildesheim obsolet werden. Schon heute ist es zeitweise sinnvoller über Langelsheim, statt über Baddeckenstedt und Salzgitter zu fahren. Gerade jetzt, wo die Bauarbeiten bei Rüden beendet sind, und bei Bokenem wohl irgendwann auch mal beendet sein werden, und dort eine wunderbare neue 6 spurige Autobahn ist.

    So wäre zum Beispiel ein Umbau der riechenberger Spange nötig, wenn das Verkehrsaufkommen sich erhöht. Evtl mit einer richtigen "Abfahrt" auf die alte B6 zur Baßgeige, und einer Abfahrt zur Astfelder Straße, richtig mit Brücken etc. damit man zur A7 über Langelsheim keine Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen braucht.

    Problematisch wird diese Geschichte allerdings für Anwohner von Stadtteilen wie Kramerswinkel in der Ecke der Zelterstraße und in Ohlhof. Evtl. müsste man über noch tiefgreifendere Maßnahmen wie Offenporigen-Asphalt nachdenken, um den Geräuschpegel zu minimieren.Oder schon eine Begrenzung auf Tempo 70 vor Ohlhof ab der Abfahrt nach Kloster Grauhof und Gut Ohlhof. bis durchgehend zur Riechenberger Spange.
    Geändert von Professorexabyte (10.04.2017 um 03:18 Uhr)

  2. Danke von:

    Andreas (11.04.2017),märklinist (12.04.2017),Toni Pepperoni (09.04.2018)

  3. #2
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    Wenn ich mich richtig erinnere, war das Thema A36 in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren ein heißes Diskussionsthema in der Region. Allerdings nicht als stadtnahe Version der B6 und B82, sondern als Verlängerung der heutigen B6n zwischen den Dörfern nördlich von Goslar nach Westen.

    Erzählungen Älterer zufolge ist auch beim Neubau der B6 in den 1960ern mal angedacht gewesen, sie weiter nördlich verlaufen zu lassen. Da hätte aber die Goslarer Politik die Befürchtung geäußert, daß die Verkehrsströme und damit auch die potentielle Kundschaft der örtlichen Geschäfte an Goslar vorbeifahren würden. So soll es zur stadtnahen Trasse gekommen sein.

    Vom ursprünglichen Verlauf der B6 durch die Goslarer Altstadt sind mir Erzählungen bekannt, daß bei Gegenverkehr, insbesondere bei Lastwagen, auch mal in einen Hauseingang geflüchtet werden mußte. Von heutigen Normen war die Straßenbreite weit entfernt.

    G´Auf
    Harzer06

  4. Danke von:

    Andreas (11.04.2017)

  5. #3
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    Ich denke, es geht um ein zusätzliches Streckenstück mit Autobahngebühren für die Lkw. Möglicherweise entspricht die B6n nicht dem Standard der BAB und wird dann auch mit weiteren Geschwindigkeitsbeschränkungen belegt (ist nur eine Vermutung).

  6. Danke von:

    Andreas (14.04.2018)

  7. #4
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    Die B6 von der A395 bis zur A14 entspricht den Mindeststandards für Autobahnen. Dies wurde mehrmals betont und schon mit dem Hintergrund, sie irgendwann zur BAB zu machen, gebaut.

    Und zum Thema Geschwindigkeitsbeschränkung. Eine Begrenzung auf 130km/h wie in anderen Ländern oder auch 140km/h auf Autobahnen, wäre hier im Staate endlich mal angebracht. Dann würde es nämlich wesentlich entspannter sein zu fahren. Und wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, die B6 ist auf o.g. Stück nur von der Landesgrenze Nds/ S-A bis WR freigegeben. Ab da nur noch 120km/h bis BBG.

    Grüße

  8. Danke von:

    Andreas (14.04.2018),Hobo (16.04.2018),Maria (14.04.2018),Speedy (15.04.2018),zeitzeuge (14.04.2018)

  9. #5
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    Ich hörte jetzt die Tage, dass auch das Teilstück von der A395 bis zum Harzburger Dreieck zur BAB werden soll. Der Bad Harzburger Bürgermeister war da wohl sehr interessiert dran, weil die Stadt ja sonst keine Autobahnanbindung hätte. Somit würde die B6 erst ab der Brücke/ Auffahrt in Richtung GS anfangen und die A36 würde automatisch in die B4 in Richtung NDH übergehen.

    Na, ich bin mal gespannt.

    Grüße

  10. #6
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    Bis zur Wende hatte Bad Harzburg Autobahnanbindung über die A 395 nach Braunschweig. Erst mit der Grenzöffnung wurde es abgehängt und der Verkehrsstrom bei Vienenburg nach Osten gelenkt.

    G´Auf
    Harzer06

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