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Thema: Schüler der Goetheschule 1950er Jahre - Bitte um Hilfe

  1. #1
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    Standard Altes Klassenfoto aus Goslar - Bitte um Hilfe

    Liebe Goslarer,

    bei der Durchsicht alter Fotos ist mir eine Gruppenaufnahme untergekommen, die ich nicht richtig zuordnen kann.

    Mein Verdacht besteht darin, dass es sich um Schüler der Goetheschule handeln könnte, und zwar um den Geburtsjahrgang 1940. Allerdings stützt sich diese These nur darauf, dass der blonde Junge mit den Segelohren rechts von der Bildmitte mein Onkel Karl-Heinz Hotze (1940-2010) sein könnte, weil hier eine ausgesprochene Familienähnlichkeit mit meinem Großvater Karl Hotze (1906-1970) aufweist.

    Ich weiß ja, dass die Wahrscheinlichkeit recht gering ist, dass mir hier jemand weiterhelfen kann, aber leider ist in meiner Familie niemand mehr in der Lage, Hilfe beizusteuern. Für Hinweise wäre ich daher sehr dankbar.

    Beste Grüße,

    Roland Speth


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    Geändert von speth (05.12.2017 um 21:39 Uhr)

  2. #2
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    Schwierig! Der Hintergrund sieht jedenfalls nicht nach Goetheschule aus.

    Beste Grüße

    Bergmönch
    Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll. (Lichtenberg)

  3. #3
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    Avatar von speth
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    Lieber Bergmönch,

    Vielen Dank für deine Antwort. Mittlerweile habe ich auch den Verdacht, dass es sich mit diesem Foto völlig anders verhalten könnte. Ich habe mir nämlich Fotos meines Onkels aus dessen Kindheit angeschaut, und da ist keine ausgeprägte Ähnlichkeit zu meinem Großvater erkennbar. Schaue ich mir dagegen weitere Bilder meines Großvaters aus jungen Jahren an, so ist die Übereinstimmung mit dem Bild des blonden Jungen rechts der Bildmitte frappierend.

    Das würde aber bedeuten, dass ich das Bild auf die Zeit des ersten Weltkriegs umdatieren müsste. Mein Großvater Karl Hotze wurde am 31.03.1906 in Goslar geboren und lebte dort in der Kornstraße 35. Das Bild zeigt meiner Schätzung nach einen 10 bis 12-jährigen Jungen, so dass dies auf einen Aufnahmezeitpunkt zwischen 1916 und 1918 führt. Weiß jemand, welche Schule sonst in Frage käme, wenn nicht die Goetheschule?

    Interessant finde ich auch die Frage, was die dunkle Kontur im Hintergrund darstellt. Ist das ein Denkmal? Vielleicht hilft das ja bei der Lokalisierung. Ich selbst kenne Goslar zu wenig, als dass ich hier aus eigener Kraft weiterkommen könnte. Daher bitte ich noch einmal um eure Hilfe. Vielen herzlichen Dank!

    Roland Speth aus Ulm

  4. #4
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    Moin,

    ich kann das Bild nicht sicher einem existierenden Gebäude der Goslarer Altstadt zuordnen.
    Das Denkmal (?) sieht m.E. aus wie ein Tuch, welches mit einzelnen Fäden in einem Rahmen aufgespannt ist. Das darauf zu erkennende Bildnis wirkt eher wie ein Stahlhelm im Eichenkranz denn wie ein Porträt. Interessant auch, daß Buben und Mädels zusammen zu sehen sind. Koedukation wurde eigentlich erst viel später ein Thema. Am Ratsgymnasium in den späten 1960ern.

    G´Auf
    Harzer06
    Geändert von Harzer06 (05.12.2017 um 22:08 Uhr)

  5. #5
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    Eine Entstehungszeit um den ersten Weltkrieg möchte ich wegen der Kleidung ganz eindeutig ausschließen. 1940-52 ist kleidungsstilistisch fast sicher. Viel Glück bei der Suche...

  6. Danke von:

    Bergmönch (07.12.2017),Hobo (06.12.2017)

  7. #6
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    Avatar von Maria
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    Es sieht doch sehr nach Ehrenmal aus. Könnte das eine Dorfkirche im Hintergrund sein?
    Maria

  8. #7
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    Avatar von Hobo
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    Hier ist etwas ähnliches auf dem "Ehrenmal"

    http://www.denkmalprojekt.org/2013/i..._1870_hs_1.jpg

    Grüße

    hobo

  9. #8
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    Hallo,
    ich würde das Foto dem frühen Vierziger Jahren einordnen, oder noch etwas eher. - So eine komische Haartolle habe ich zwar noch Anfang der Fünfziger Jahre verpasst gekriegt. ) Aber da war diese Mode eigentlich schon out.
    Im Hintergrund ist mit Sicherheit eine kleine (!) Kirche oder Kapelle zu erkennen und eben ein Denkmal - keine Ahnung wo in Goslar so etwas sein könnte.
    Die Goetheschule wurde erst Anfang bis Mitte der Dreißiger Jahre gebaut.
    Hat denn die Familie von dem Onkel in Goslar gelebt?
    Viele Grüße
    Erika

  10. #9
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    Moin,

    genau mit dem Denkmal habe ich ein Problem: Ein unregelmäßiges schwarzes Etwas, umgeben von einer Linie (Rahmen?) und zwischen Beidem sind die Mauerwerksstrukturen zu sehen. Unter einem festen, dauerhaften Denkmal stelle ich mir etwas Anderes vor.

    G´Auf
    Harzer06

  11. #10
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    Im Nachlass meines Onkels fand ich jetzt einen Zeitungsartikel aus der Goslarschen Zeitung vom 16.12.2005, in dem mein Onkel abgebildet ist, mit dem Hinweis „die rund vierzig Jungen von 1951 bis 1955 an der Goetheschule verbrachten“. Erwähnt wird auch der Klassenlehrer Max Martin, der später Realschulrektor wurde.

    Nun, 1951 war mein Onkel bereits 11 Jahre alt. Welche Schule mag dann wohl seine Grundschule gewesen sein? In seinem Lebenslauf schreibt er nur: „Ostern 1947 wurde ich in die Volksschule Goslar eingeschult und Ostern 1955 aus der 8. Klasse entlassen.“

    Eure Kommentare zu der schwarzen Fläche beschäftigen mich ebenfalls. Gute Ideen sind mir allerdings bisher nicht gekommen.

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