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Thema: Goslar während der Nazi-Zeit

  1. #81
    Gezäheschlepper Avatar von Dipsacus
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    Moinsen Herrschaften,
    Ich möchte hier mal eine Aussage von Onkel Rudi (87) verbraten, laut der während der Kampfhandlungen in Bahnhofsnähe im Hinterhof eines Gebäudes (Gastronomie) eine englische Jagdmaschine eingeschlagen wäre. Irgendwo zwischen Odeon und "Eier-Lück". Der Pilot konnte sich wohl per Fallschirm retten. Gerüchte gab es, wie er sagt, um die Frage, wer den abgeschossen hätte.
    Weiss jemand mehr darüber?

  2. #82
    Schießhauer Avatar von Maria
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    Das war in der Wilhelm Busch Straße, damals Wilhelm Gustlov Straße. Noch heute kann man die "angeputzte" Seite des Hauses sehen. Es gibt zahlreiche Bilder von dem halb eingestürzten Haus. Gastronomie gab es in der Straße nicht.
    Maria

  3. Danke von:

    thronerbe (27.07.2018)

  4. #83
    Gezäheschlepper Avatar von Verdener
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    Hallo zusammen,

    das Absturzdatum ist der 10.April 1945? Kann mir einer die Hausnummer sagen, oder Koordinaten?
    Ich hätte auch Interesse an den besagten Fotos, kann das jemand einscannen?

    Edit: Wurde hier ja schon mal im Forum erwähnt. Zitat: "Goslar: das Haus in der Wilhelm-Busch-Str. 14 wurde durch den Absturz einer Messerschmitt 109 am 27.11.1944 zerstört."
    Die Fotos wären dann aber doch Interessant.

    Grüße
    Jens-Michael
    Geändert von Verdener (27.07.2018 um 17:20 Uhr)

  5. #84
    Gedingeschlepper Avatar von FaXe
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    Zitat Zitat von ottofranz Beitrag anzeigen
    Hallo Sven,

    deinen Vorschlag einer gemeinsamen Begehung finde ich gut, das Thema interessiert mich auch.
    Grüsse
    Ottofranz
    Hallo,ich habe ab Dienstag Zeit! Ich schicke dir meine Handynummer, das macht das verabreden leichter! Einverstanden? 😃
    VG Sven


    --------------------------------------------------

    Die einen kennen mich, die anderen können mich

  6. #85
    Gedingeschlepper Avatar von ottofranz
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    Hallo Sven,

    Dienstag ist ok, wenn möglich in den nicht so heißen Morgenstunden.

    Als Treffpunkt schlage ich den Parkplatz oberhalb BFW Richtung ehem. Erzaufbereitung vor.

    Grüße
    Ottofranz

  7. #86
    Gedingeschlepper Avatar von Volker
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    Hallo!
    Noch eine Anmerkung zu dem angesprochenen Jagdflugzeug: Die Me 109 war ein deutsches Jagdflugzeug, die Engländer flogen bevorzugt die "Spitfire", seltener die "Hawker Hurricane" und vereinzelt die "Hawker Typhoon and Tempest". (24-Zylinder Sabre Motor). Jetzt müßte erst einmal geklärt werden, welches Flugzeug dort wirklich abgestürzt ist. Volker

  8. #87
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Moin,

    nach den Bildunterschriften in den "Geyer-Bänden" war es ein Zweikampf einer deutschen und einer feindlichen Jagdmaschine, wobei die deutsche verloren habe.

    G´Auf
    Harzer06

  9. Danke von:

    Bergmönch (30.07.2018)

  10. #88
    Wasserknecht Avatar von Friedhart Knolle
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    Standard Zwangsarbeit im und am Rammelsberg

    Neues Altes vom Rammelsberg aus der NS-Zeit, gerade digitalisiert: https://www.researchgate.net/publica...blicationTitle Frohe Ostern! Friedhart Knolle

  11. Danke von:

    Andre Immenroth (13.04.2020),blueshark (12.04.2020),kphth (11.05.2020)

  12. #89
    Wasserknecht Avatar von Friedhart Knolle
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    Zitat Zitat von Verwaltung Beitrag anzeigen
    Hier eine Ergänzung - es geht um die Zwangsarbeit im Harz:
    NS-Zwangsarbeiterlager im Westharzgebiet - ein verdrängtes Stück Industrie- und Heimatgeschichte
    Quelle: http://www.knolle.privat.t-online.de/lager.htm

    Und hier noch eine Liste der Zwangsarbeiterlager (ZL) im Raum Goslar:

    • KZ-Außenkommando des KZ Buchenwald (25.11.1940 - 7.12.1942): durchschnittlich 60 - 80 KZ-Häftlinge
      KZ-Außenkommando des KZ Neuengamme (Oktober 1944 - Ende März 1945): 15 KZ-Häftlinge

      ZL Fliegerhorst: 80 Arbeiter
      ZL im Schleek der Chemischen Fabrik Gebr. Borchers AG: 550 Arbeiter
      ZL Erzbergwerk Rammelsberg: 350 Arbeiter

      ZL Goslarer Kleinbetriebe am Petersberg: 200 Arbeiter
      ZL Reichsbahnlager Astfelder Straße: 100 Arbeiter

      ZL Grauhof (2 Lager): 100 Arbeiter

      ZL Weinbrunnen, Clausthaler Straße: 50 Arbeiter

    Verantwortung der heutigen Firmen und Nachfolgefirmen
    Auf die allermeisten dieser Lager im Harz, in denen sich teilweise grausame Schicksale abgespielt haben, verweisen keine Tafeln oder Gedenksteine; ihre Geschichte ist bisher nur ansatzweise erforscht und dargestellt und muss zumeist erst noch geschrieben werden.
    Eine besondere Verantwortung kommt hierbei den Firmen bzw. Nachfolgefirmen zu, die heute für die Produktions- bzw. Lagerstandorte von damals verantwortlich sind.
    Beispielhaft seien genannt:

    - Borchers AG/H.C.Starck GmbH & Co. KG (Zwangsarbeit in den gleichnamigen Firmen in Goslar)
    - Harzer Grauhof-Brunnen (Zwangsarbeit in der Mineralwasserabfüllung in Goslar-Grauhof)
    - Harzwasserwerke GmbH (Zwangsarbeit an einigen Harztalsperren)

    - Hoesch (Zwangsarbeit in den Metallwerken Silberhütte)

    - Krupp (Kruppsche Bergverwaltung Bad Harzburg)

    - Mitteldeutsche Sprengstoffwerke GmbH MSW (Zwangsarbeit in der gleichnamigen Firma in Langelsheim)

    - Piller GmbH (Zwangsarbeit in der gleichnamigen Firma in Osterode)

    - Preussag AG (Zwangsarbeit in den Harzer Erzbergwerken und Hütten)

    Die Preussag arbeitet die Geschichte ihrer Zwangsarbeit nach langem Zögern nunmehr aktiv auf; von den anderen genannten Firmen sind bisher erst Ansätze, z.T. jedoch gar keine Aktivitäten bekannt geworden.
    Wenn hier Material von mir zitiert wird, dann hier gleich als Ergänzung etwas Neues, stammt zwar auch aus 1999, wurde aber gerade neu digitalisiert: https://www.researchgate.net/publica...blicationTitle Frohe Ostern! Friedhart Knolle

  13. Danke von:

    Andre Immenroth (13.04.2020),blueshark (12.04.2020),Fundgrübner (14.04.2020)

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