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Thema: Hokenstraße - Daten, Fakten & Dokumentationen

  1. #1
    Gesperrt Gesperrt Avatar von Susanne-K.
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    Foto Hokenstraße - Daten, Fakten & Dokumentationen

    Anbei, eingebettet in einen Bericht, ein Bild mit Blick in die Hokenstraße im Jahr 1925
    http://prostadtarchiv.de/Alte-Webseite/tdahoka.htm

    Der Bericht stammt vom 23.09.2004

    Die Bilder sind 2011 entstanden.
    Ohne jeglichen fotografischen Anspruch.
    Nur mit dem Ziel zu dokumentieren, welche Geschäfte gerade in den jeweiligen Häusern beheimatet sind.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken DSC_6814a.jpg   DSC_6813a.jpg   DSC_6812a.jpg   DSC_6810a.jpg  

    DSC_6809a.jpg   DSC_6794a.jpg   DSC_6797a.jpg   DSC_6799a.jpg  

    DSC_6803a.jpg   DSC_6808a.jpg  
    Geändert von Susanne-K. (10.01.2012 um 21:03 Uhr)

  2. Danke von:

    Andreas (25.07.2013)

  3. #2
    Schießhauer Avatar von Bergmönch
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    Die gute alte Hokenstraße soll ja nun das dritte mal in ihrer Geschichte neu gepflastert werden. Vielleicht ist dies ein guter Anlass, hier einmal etwas über die erste Pflasterung zu schreiben.

    Geht man durch die kopfsteingepflasterten Straßen der Oberstadt, hat man das Gefühl sich über das 1000 jährige Pflaster einer 1000 jährigen Stadt zu bewegen. In Tat und Wahrheit hat die Stadt zwar eine jahrunderte alte Kanalisation, das Pflastern der meisten Straßen fand jedoch erst in den 1920er Jahren statt. Manchmal musten die Bürger direkt darum kämpfen, wie es in der Hokenstraße geschehen ist.

    Der Verkehr (Autos und Fuhrwerke) war zwar insgesamt noch nicht so dicht wie heute, aber die Hohenstraße war ja bekanntlich noch bis in die 1950er Jahre Reichs- bzw. Bundesstraße. Ich wage nicht mir vorzustellen, wie staubig damals die Auslagen der ansässigen Geschäfte an trockenen Sommertagen aussahen und wie dreckig die Fußböden bei Nässe. Das hat auch damals schon schwer genervt und so ergriff man die Initiative - mit Erfolg:








    Tja, da haben sie nun damals alle unterschrieben, die ansässigen Geschäftsleute. Beim Durchlesen offenbart sich eine verschwundene Welt. Manche Namen kennt man noch aus Erzählungen der Großeltern oder aus Büchern, wie den des Fotografen Udolf oder des Schumachers Klingebiel. Manchmal hat man es sogar noch miterlebt als die Kinder, Enkel oder Nachfolger der Unterzeichner ihr Geschäft aufgaben: Otto Lotze, das Schmuckgeschäft Kühl, Wäsche Koch, Pelz Schilling usw. Manche Geschäfte existieren sogar noch under anderem Namen, wie das von Uhrmacher Schulze, heute Böttcher.

    Das folgende Foto wurde ca.1932 aufgenommen. Es zeigt von rechts nach links das Gasthaus zur Quelle, das Geschäft von Schuhmacher Klingebiel, den Eingang zu Hans Udolfs Fotoatellier und das Schmuckgeschäft von Frau Kühl.





    Zur Orientierung: Die Quelle und Klingebiels Laden wurden sehr viel später zum Wienerwald Restaurant. Heute befindet sich dort ein Schmuckgeschäft.





    Hier sehen wir den Schuhmacher Heinrich Klingebiel mit seiner Tochter und deren Nichte. Letztere ist heute 85 Jahre alt und lebt in Kanada. Heinrich Klingebiel verbat sich Zeit seines Lebens als Schuster bezeichnet zu werden. Mit Schuster wären Flickschuster gemeint. Er hingegen sei Schuhmacher.




    Dieses Bild zeigt seinen Nachbarn, den Fotografen Hans Udolf, der dank etlicher Bildbände mit historischen Goslar-Fotos, auch heute noch bekannt ist. Die Eisernen Kreuze im Christbaum deuten darauf hin, dass das Bild zwischen 1914 und 1918 geschossen wurde.





    Hier haben wir noch eine frühe Aufnahme von Wäsche Koch:



    Der Vergleich mit der Gegenwart fällt etwas ernüchternd aus:




    Beste Grüße

    Bermönch
    Geändert von Bergmönch (03.03.2012 um 14:08 Uhr)

  4. Danke von:

    Andreas (25.07.2013),Eule (18.11.2013),Hanno (25.07.2013),Susanne-K. (28.11.2013),thronerbe (13.06.2015)

  5. #3
    Hauer Avatar von ManicMiner
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    Hi Bergmönch,

    da hast Du dir sehr viel Arbeit gemacht. Beim Vergleich Früher / Heute fällt besonders das tolle Pflaster von heute auf. Waschbetonplatten und Lücken mit Asphalt gefüllt.
    Hättest Du nicht geschrieben wo es ist, wäre ich nie auf das spätere Winerwaldgebäude gekommen.
    MfG
    Günther

  6. #4
    Schießhauer Avatar von Birgit
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    Foto Hokenstraße - Diskussionen

    Hallo Bergmönch,

    ich möchte mich hier den Ausführungen von ManicMiner anschließen. Tolle Fotos!
    Liebe Grüße
    Birgit

  7. #5
    Schießhauer Avatar von Hanno
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    Hallo Bergmönch,

    da kann ich mich nur anschliessen -- super Artikel.
    Und die Unterschriften wecken in der Tat Erinnerungen.
    Auf Nr.4 : Emil Otto -- sicher der Inhaber von Strumpf-Otto.

    Wenn man das Schreiben so durchliest, gab es damals die gleichen Probleme
    wie heute -- zunehmenden Verkehr und darunter leidende Straßen und
    Anwohner !
    c

    Hannöversche Grüße
    Klaus

  8. #6
    Schießhauer Avatar von Speedy
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    Standard Ausbau Hokenstraße

    Hallo zusammen,

    so jetzt ist die Hokenstraße mit der Erneuerung dran.

    Die Sorgen sind die gleichen wie in der Fische.

    Mal sehen, wie das Pflaster zum Schluß aussieht.

    http://www.goslarsche.de/Home/harz/g...id,269530.html
    Gruß
    Uwe

  9. #7
    Administrator Obersteiger Avatar von Andreas
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    Da lassen wir uns mal überraschen, ob es am Ende auch der gleiche Pfusch wird wie in der Fische.
    Glück Auf!
    Andreas

  10. #8
    Schießhauer Avatar von Speedy
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    Zitat Zitat von Andreas Beitrag anzeigen
    Da lassen wir uns mal überraschen, ob es am Ende auch der gleiche Pfusch wird wie in der Fische.
    Hoffentlich werden die Arbeiten nicht von der gleichen Firma ausgeführt.
    Dann wüssten wir das Ergebnis ja schon vorher.
    Gruß
    Uwe

  11. #9
    Schießhauer Avatar von Hanno
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    Standard

    Zitat Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
    Hoffentlich werden die Arbeiten nicht von der gleichen Firma ausgeführt.
    Dann wüssten wir das Ergebnis ja schon vorher.
    Hallo Uwe,

    in dem o.g. Artikel der GZ steht doch im zweiten Absatz, dass die Arbeiten
    von der gleichen Firma mit den gleichen Steinen wie in der Fische ausgeführt
    werden sollen.
    Jedenfalls habe ich das so verstanden. Man darf also auf das Ergebnis ge-
    spannt sein .....
    c

    Hannöversche Grüße
    Klaus

  12. #10
    Hauer Avatar von Nils
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    Ich kenne die historischen Verbindungen Goslars zu China jetzt nicht, aber es gibt einheimische Firmen, die mit Sicherheit ordentliches Material liefern können.
    Die Diskusion ist natürlich schon dagewesen > Fischemäker Str.

    Warum nur kein Straßenbelag aus Deutschland, der vielleicht sogar halbwegs zur alten Stadt passt ?

    Die Hokenstr hat sowieso sehr gelitten, wenn wir uns alte Fotos betrachten, auf der noch die alten Läden zu sehen sind mit ihren alten Schaufenstern und Ladentüren.

    Da ist doch genug Schlimmes in den 60/70er Jahren geschehen....

    Die Fischemäker hat doch eigentlich auch kein altes "Flair" mehr.
    Nur bunt, Stahl und Glas. Und dazu das passende Pflaster.

    Es wäre schade, wenn man das historische Gesicht der Hokenstr nun auch noch mehr verzerrt...

    Gruß, Nils

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