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Thema: St. Barbara Sudmerberg

  1. #11
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    Wieder einmal Deiner Meinung Bergland! Ich gehe auch nicht jeden Sonntag in die Kirche, jedoch gern einmal einfach so, wenn mir danach ist. Warum auch nicht einmal die Chance nutzen und in eine Synagoge oder Moschee schauen, wenn die Möglichkeit besteht. Woran ich am Ende glaube oder glauben möchten ist doch davon nicht abhängig.
    Jedem das Seine! Erhaltenswert sind diese Gebäude in jedem Fall. "St. Barbara" geweihte Kirche - wird entweiht und abgerissen - das geht gar nicht. Sie ist die Taufkirche meiner Tochter und nur deshalb, weil damals gerade in St. Jakobi kein Termin frei war (ist wahr) und man bereits dazu übergangen war, mehrere Taufen gleichzeitig durchzuführen. Ist die Kirche in Sudmerberg abgerissen, kann sie nicht einmal mehr schauen wo sie getauft wurde, wenn sie den Wunsch danach verspürt! Schade!
    Liebe Grüße
    Birgit

  2. #12
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    Avatar von Andreas
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    Letztes Jahr habe ich so im "vorbeigehen" mal ein paar Fotos gemacht, wer weiß wie lange das Ding noch steht ...

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    Glück Auf!
    Andreas

  3. Danke von:

    Eule (01.02.2015),Maria (28.01.2015),märklinist (28.01.2015),redbullsuechtig (26.06.2015),Strippenzieher (28.01.2015),Susanne-K. (27.01.2015),zeitzeugin (27.01.2015)

  4. #13
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    Hallo in die Runde,
    ich möchte hier das Thema mit dem Islam meiden, denn immerhin so groß, wie behauptet wird, ist diese Religionsgemeinschaft zumal in Deutschland nicht vertreten und in dem kleinen beschaulichen Goslar wohl eher auch nicht.
    Die Probleme die beide christlichen Kirchen in Deutschland haben ist zu einem der demographische Wandel in dem wir uns befinden. Die älteren Leute, die noch die Gottesdienste besuchen sterben nach und nach weg. Jüngere Menschen gehen eher weniger in den Gottesdienst oder gehören keiner der beiden christlichen Kirchen an, oder sind ausgetreten aus vielerlei Gründen.
    Die Folge daraus immer weniger Kirchenmitglieder, somit geringeres Kirchensteueraufkommen etc.
    Auch eine Kirche verursacht Kosten, Energie, Personal, Instandhaltung und Wartung. Wenn zu weinge oder gar keine mehr da sind, die das mit finanzieren, dann gehen auch in der Kirche die Lichter aus.
    Aber dies ist kein Grund um die Abrisbirne kommen zu lassen, schon gar nicht wenn es baulich keine größeren Mängel gibt. Man kann so ein Gebäude auch umgestalten und anderen Zwecken auch gemeinnützigen zuführen. Gleich bei mir um die Ecke in der Straße wo ich in Braunschweig wohne ist nach 2007 eine evangelische Kirche geschlossen wurden. Die Bauweise ist recht modern späte siebziger, anfang achtziger Jahre.
    Diese ehemalige evangelische Kirche wird jetzt als Bethaus genutzt von Glaubensgemeinschaften. Besucht wird diese hauptsäche von Migranten aus Osteuropa, aber auch einige Mitglieder sogenannter freier Kirchen nutzen dieses Gebetshaus.

    In Golsar scheint es usus geworden zu sein, alles gleich dem Erdboden platt zu machen, obwohl Wohnraummangel besteht gerade im sozialen Bereich. Da sollte man sich mal mehr Gedanken im Vorfeld machen, bevor man mit dem "Abbruchhammer" kommt.

    In diesem Sinn
    der märklinist

  5. Danke von:

    Andreas (28.01.2015),Günther und Helga (28.01.2015)

  6. #14
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    Avatar von Andreas
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    Momentan ist die ehemalige Kirche wieder zu verkaufen

    http://www.immowelt.de/expose/26GB54...toriade_tf2010
    Glück Auf!
    Andreas

  7. #15
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    Hallo miteinander,

    ich kann natürlich nicht beurteilen, wie es in Goslar aussieht mit Räumen für Jugendgruppen, Jugendinitiativen, kulturelle Initiativen, günstige Räume für freie Kunst usw. Hier in Ulm werden viele alte Festungsbauten vom Stadtjugendring verwaltet und solchen Gruppen zur Verfügung gestellt. Das wäre also Sache der Stadt Goslar, die vielleicht als Käufer auftreten könnte, falls das Kirchengebäude nach Umbauten für solche Zwecke geeignet erscheint.

    Viele Grüße von der Donau

  8. #16
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    Warum will man erst die Gebäude abreißen, lässt sie aber dennoch stehen und vergammeln (in der Immo-Annonce steht ja drin: wird nicht mehr beheizt), und zehn Jahre später will man sie noch für teuer Geld verkaufen? Ist doch schade drum, erst alles herunterkommen zu lassen. Jetzt lohnt sich die Renovierung und der Umbau bestimmt nicht mehr, und man kann nur noch mal mit dem Bulldozer durchfahren und das Grundstück anderweitig bebauen.
    Ich werde mir das, wenn ich im September endlich mal wieder in Goslar bin, mal anschauen. Mich würde mal interessieren, wie es von innen ausschaut.

  9. Danke von:

    Bergmönch (29.06.2015),heinrichbarbarossa (26.06.2015)

  10. #17
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    Avatar von Toni Pepperoni
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    Nach langer Zeit gibt es Neuigkeiten.

    Goslar. Der Bebauungsplan rund um das ehemalige Kirchengrundstück St. Barbara in Sudmerberg hat in den letzten Jahren eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach Profanierung (Entweihung) in 2006 sollte günstiger Wohnraum für kinderreiche Familien entstehen. Dieser Plan scheiterte und auch ein allgemeines Wohngebiet sollte nicht kommen. Dafür nimmt nun eine Garagenanlage Form an.
    Eine Nachnutzung im Sinne des Sozialwesens war zum Bedauern des Bistums Hildesheim nicht umsetzbar, so dass man sein Okay zu einem allgemeinen Wohngebiet gab. Für dieses Projekt fand sich die Firma Fischer-Bau GmbH, die nach Abriss der Kirche acht neue Wohnhäuser errichten wollte. Doch der Verkehrslärm machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Laut Gutachter wäre eine sechs Meter hohe Schallschutzwand notwendig gewesen, die sich schlicht nicht in das Bild eines kleinen Neubaugebietes eingefügt hätte und hohe Kosten verursacht hätte. Somit verabschiedete sich der Investor wieder von diesem Projekt.
    Schlussendlich kommt nun die Radikallösung: Nach Abriss des Kirchengebäudes sollen an selber Stelle diverse Garagen entstehen, für die es nach Ansicht der Verwaltung Bedarf gebe. Doch auch in diesem Fall muss sich zunächst der Bauausschuss und abschließend der Verwaltungsausschuss mit dem Thema Lärmschutz befassen. Nach Erstellung eines schalltechnischen Gutachtens müssen die Ergebnisse in den Bebauungsplan integriert werden.
    50 PKW- und zehn Großgaragen

    Im Beschlussvorschlag heißt es dazu: „Um die Immissionen für die nachbarlichen Wohnhäuser des Eschenwegs zu minimieren, sollen die Garagen an der Südostseite und der Nordostseite als geschlossene Einheit gebaut werden und die rückwärtige Fassade der Garagenanlage soll Rank- und Schlingpflanzen erhalten. Weiterhin soll durch eine Bepflanzung des Randbereichs und der rückwärtigen Fassaden der Garage auch für das Ortsbild ein verträglicher Anblick gewährleistet werden.“
    Insgesamt sollen zirka 50 PKW-Garagen (3 Meter mal 5 Meter) und etwa zehn Großgaragen für beispielsweise Wohnmobile entstehen, die über eine Zufahrt von der Sudmerberg Straße erreicht werden sollen.

    Quelle:rgheute

    Gruß Toni

  11. Danke von:

    Bergmönch (09.02.2018),Hobo (09.02.2018),Maria (09.02.2018),Strippenzieher (09.02.2018)

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